#179 Bau-News | Juni 2026

Shownotes

Der Sommer hat begonnen, aber vom Sommerloch sind wir weit entfernt. Willkommen bei den Bau-News im Juni 2026! Heute geht es um neue Förderprogramme für den Wohnungsbau und ein echtes Jubiläum: Wir feiern 100 Jahre VOB! Außerdem sprechen wir über das neueste Upgrade für unser Baugesetzbuch und einen möglichen Baustoff der Zukunft: Beton ohne Zement. Schreibt uns in die Kommentare: Welche der neuen Entwicklungen findet ihr besonders spannend? Und folgt uns gerne, um keine zukünftigen Episoden zu verpassen. Viel Spaß beim Zuhören!

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00:00:03: Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Baunews für den Juni.

00:00:06: Das ist schön, dass ihr wieder dabei seid.

00:00:09: Los geht's!

00:00:11: Der Sommer fängt zu langsam an und das bedeutet Hochzeichen für die deutsche Baubranche.

00:00:16: Auch in diesem Monat schauen wir auf die wichtigsten Entwicklungen im Bereich wie Bauwirtschaft, Baupolitik und Innovation.

00:00:22: Legen wir los!

00:00:30: Wir fangen direkt mit einem Thema an, das gerade für viele Bauunternehmerinnen, Projektentwickler und Immobilienbesetzer interessant werden dürfte.

00:00:42: Die Bundesregierung möchte die Schaffung vom Wohnraum künftig stärker fördern – und zwar ganz konkret über die Umnutzung bestehender Gebäude.

00:00:49: Das sind die Inhalte dieses neuen KfW-Förderprogramms Gewerbe zu wohnen.

00:00:54: In Deutschland gibt es viel Erlehrstehende und nur teilweise genutzte Büro Gewerber und Industriegebäude.

00:01:00: Die sollen zum Wohnraum umgebaut werden.

00:01:02: Ab Juli-siehntausendundzwanzig soll es dafür auch Zuschüsse geben, von bis zu dreißigtausend Euro pro Wohneinheit.

00:01:08: Diese Kosten sind bis zu dreizig Prozent förderfähig.

00:01:12: Ziel dieses Förderprogramms ist es nämlich beheizt der Nichtwohngebäude in dringend benötigten Wohnraum zu verwandeln.

00:01:19: Die Bundesregierung reagiert damit auf zwei entscheidende Entwicklungen über die wir in den vergangenen Folgen bereits mehrfach gesprochen haben.

00:01:26: Auf der einen Seite herrscht weiterhin Wohnungsmangel Auf der anderen Seite stehen immer mehr Büro- und Gewerbeimmobilien leer, und werden nicht mehr vollständig genutzt.

00:01:34: Warum also nicht umnutzen?

00:01:36: Was bedeutet das für das deutsche Baugewerbe?

00:01:38: Bauunternehmen und Handwerksbetriebe eröffnet das einen völlig neuen Markt – und zwar neue Aufträge im Bereich von Bestandsanierung, Revitalisierung und Gebäudeumbau.

00:01:48: Warum ist die neue Förderung so wichtig?

00:01:50: Die Wohnungspolitik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vor allem auf Neubaten konzentriert.

00:01:55: In den letzten Jahren sind die Bauchosten jedoch so stark gestiegen dass sie dabei die entstandenen Wohnungen für Familien, die dringend mehr Wohnraum brauchen nicht bezahlbar waren.

00:02:03: Gleichzeitig entstehen durch Neubauten eine zusätzliche CO²-Emissionen – es geht nämlich graue Energie verloren, Energie, die bei der Herstellung der Baustoffe und beim Bau eines Abrisshauses bereits aufgewendet wurde.

00:02:16: Viele Projektentwickler kritisieren seit Jahren das viel zu viele nutzbare Bestandsgebäude abgerissen werden anstatt sie umzubauen.

00:02:23: Gerade Fabrikhallen bieten durch ihre Stieregröße und Statik zahlreiche Möglichkeiten zur Neuplanung von Grundrissen.

00:02:29: Fakt ist, Deutschland hat weniger ein Flächenproblem als vielmehr ein Problem bei der kreativen Nutzung bestehender Gebäude.

00:02:36: Wenn wir vorhandene Gebäuden konsequenter umnutzen könnten künftig leerstehende Bürogebäude ehemalige Verbrecken oder industrialen häufiger zu Wohnungen umgebaut werden.

00:02:45: Das neue Förderprogrammschaft darf für einen finanziellen Andreiz Werden durch die Umnutzung bestimmte energetische Standards erreicht, ist das Unnutzungsprojekt für der Fähigkeit.

00:02:55: Für die Bauwirtschaft könnte sich daraus langfristig ein wichtiger Trend entwickeln – Der Gebäudebestand drückt stärker in den Mittelpunkt und die Sanierung bestehender Gebäuden gewinnt weiter an Bedeutung.

00:03:04: Eine echte Erweiterung des Bauturbus durch einen Umbaubturbo.

00:03:10: Hundert Jahre VUB.

00:03:11: Wie steht es um das Grundgesetz der Bauprosche?

00:03:14: Ein echtes Jubiläum feiert in diesem Jahr die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen kurz VUB.

00:03:20: Sie wird hundert Jahre alt und gehört damit zu den ältesten und wichtigsten Regelwerken der deutschen Bauwirtschaft.

00:03:25: Die VOB regelt unter anderem öffentliche Ausschreibungen, Vergabeverfahren, Baufäträge, Fristennachträger, Abnahmen- und Mengelansprüche.

00:03:34: Für viele Bauprojekte bildet sie die rechtliche Grundlage der Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern und Auftragnehmens.

00:03:39: Das Besondere an der VOB ist kein rein staatliches Regelwerk.

00:03:43: Schon seit Jahrzehnten wird sie gemeinsam von Bundländern, Kommunen sowie Vertretern der Bauwirtschaft und Verbänden weiterentwickelt.

00:03:49: Genau deshalb wird die VOB häufig auch als Grundgesetz der Baubranche bezeichnet.

00:03:54: Warum ist dieses Regelwerk heute noch so wichtig?

00:03:57: Die Bauwirtschaft steht vor zahlreichen Herausforderungen, die Bürokratie nimmt zu, Bauprojekte werden komplexer und neue Anforderungen durch Digitalisierung und Nachhaltigkeit verändern.

00:04:07: Gleichzeitig sorgen öffentliche Ausschreibungen immer wieder für Unsicherheiten.

00:04:11: Gerade mittelständische Unternehmen sind deshalb auf transparente und faire Vergabeverfahren angewiesen.

00:04:17: Ohne einheitliche Regeln könnten Wettbewerbsverzehrungen entstehen, auch die Rechtsunsicherheit würde zunehmen und Konflikte bei Bauverträgen könnten häufiger auftreten.

00:04:26: Das ist schon jetzt ein massives Problem für die Branche.

00:04:28: Zusätzlich erhöhe neue Entwicklungen in Ampassungsdruck – dazu gehören beispielsweise BIM, seriale Bauweisen oder moderne Vergabemodelle.

00:04:36: Aus Sicht vieler Verbände liegt der Lösung nicht in einem radikalen Neuanfang sondern in einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der VUB.

00:04:43: Ein System wächst mit seinen Anforderungen!

00:04:46: Das bewährte Prinzip, gemeinsam an der FOB zu arbeiten soll auch in Zukunft erhalten bleiben.

00:04:51: Einheitliche Vergaberegeln schaffen Transparenz, fördern faire Wettbewerbsbedingungen und sorgen für Rechtssicherheit.

00:04:58: Gleichzeitig schützen sie vor Korruption- und Wettbewerbserzerrungen.

00:05:01: Vor allem mittelständische Unternehmen profitieren davon weil sie dadurch einen verlässlichen Zugang zur öffentlichen Aufträge erhalten.

00:05:07: Gleichzeitig muss die FOB an neue Anforderungen angepasst werden.

00:05:11: Die Welt entwickelt sich nämlich immer schneller – auch in der Bauprosche.

00:05:15: Die Zukunft des Bauwissens ist gezeichnet von Digitalisierung, BIM-Nachhaltigkeit und damit verbunden neuen Bau sowie Vergabemethode.

00:05:22: Das Motto für die nächsten hundert Jahre lautet also Bewert das aus der Vergangenheit bewahren und gleichzeitig offen für die Innovationen der Zukunft bleiben.

00:05:33: Gesetz und Normen Updates BauGB upgrade.

00:05:40: Wo wir gerade über die Zukunft der Baubrosche sprechen?

00:05:43: Das Baugesetzbuch soll ein Upgrade erhalten.

00:05:46: Die Bundesregierung hat eine umfassende Novelle des BauGB auf den Weg gebracht.

00:05:50: Das sogenannte BauGB-Upgrade soll der Wohnungsbaubeschleunigen und Planungsprozesse modernisieren.

00:05:56: Geplant sind schnellere Genehmigungen, digitale Planungsverfahren, weniger Bürokratie, vereinfachte Umweltprüfungen und beschleunigte Bürgerbeteiligungen.

00:06:04: Besonders wichtig dabei ist eine Änderung mit Signalwirkungen.

00:06:07: In Regionen mit angespannten Wohnungsmarkt soll das Wohnungsbaugünftig als überragendes öffentliches Interesse galten.

00:06:14: Dadurch könnte er bei Planungen künftig bevorzugt behandelt werden, auch Aufstockungen und Nachverdichtungen sollen einfacher ermöglicht werden.

00:06:21: Die Bauwirtschaft begrüßt diese Reform grundsätzlich – viele Verbände sehen darin einen wichtigen Schritt um Bauprojekt der Schneller umzusetzen.

00:06:29: Allerdings werden schneller Verfahren alleine nicht ausreichen.

00:06:32: Viele Verbände sprechen von einem wichtigen Schritt aber nicht von der endgültigen Lösung.

00:06:36: Die Kritik lautet vor allem dass die Reform zwar das Bauen erleichtert, aber nicht automatisch günstiger macht!

00:06:42: Hohe Finanzierungskosten, teure Baustoffe und unsichere Förderbedingungen bleiben weiterhin bestehen.

00:06:48: Für die Bauwirtschaft bleibt die Reform dennoch von großer Bedeutung.

00:06:51: Kürzere Planungs- und Genehmigungszeiten könnten viele Projekte schneller in die Umsetzung bringen.

00:06:56: Besonders wohnungsneubauten.

00:06:57: Aufstockungen oder Nachverdichtungen dürften profitieren.

00:07:01: Ob das BauGB upgrade tatsächlich zum erhofften Bauturbo für den Wohnungsbau wird hängt letztendlich davon ab ob die rechtlichen Erleichterungen durch wirtschaftliche attraktive Rahmenbindingungen ergänzt werden.

00:07:12: Wir werden das auf jeden Fall weiter beobachten.

00:07:39: Im Mittelpunkt steht dabei eine deutliche Abkehr von den bisherigen Vorgaben des Geheizungsgesetzes.

00:07:45: So entfüllt künftig die bekannte sixty-fünf Prozentpflicht für erneuerbare Energien beim Heizen, ebenfalls gestrichen werden verpflichtende Beratungen bei dem Heizungstausch sowie Betriebs- und Heizungsverbote für bestimmte Heizlungsarten.

00:07:58: Die Bundesregierung spricht von mehr Technologieoffenheit und mehr Entscheidungsfreiheit für Eigentümer.

00:08:03: Statt starrer Vorgabe sollen künftige individuelle Lösungen möglich sein unabhängig davon, ob es sich um einen Alt oder Neubau handelt.

00:08:10: Oder ob sich das Gebäude in der Stadt oder auf dem Land befindet.

00:08:14: Für Außeigentümer bedeutet das vor allem eines – freie Heizungsfall.

00:08:18: Zusätzlich bleiben Wärmepumpen, Hybrideheizungen und Paletteheizung.

00:08:22: Gleichzeitig dürfen aber auch Gas- und Ölheizunge weiterhin eingebaut werden.

00:08:26: Allerdings sollen die eingesetzten Brennstoffe schrittweise klimafreundlicher werden.

00:08:30: Genau hier kommt die sogenannte Biotrepenspiel, die zu den Umstrittensten bestandteilendes Gesetzes gehört.

00:08:36: Ab dem Jahr, im Jahr, muss Betreiber fossile Heizungen einen bestimmten Anteil klimafreundlicher Brennstoffe einsetzen.

00:08:43: Dazu zählen Biomethalen, Bioheizöl, Biogenes, Flüssigas sowie verschiedene Wasserstoffvarianten.

00:08:50: Die vorgeschriebenen Mindestanteile steigen dabei stribweise an.

00:08:53: Ab den Jahr, am Jahr, stieg der Anteil auf fünfzehn Prozent.

00:08:59: Ab dem Jahre, ab dem Jahr zwei Tausend Dreißig werden dreizig Prozent verlangt und ab den Jahr zwölftausend vierzig schließlich sechzig Prozent.

00:09:05: Gleichzeitig enthält das Gesetz eine Evaluierungs-Klausel.

00:09:09: Im Jahr im Jahr und Jahrhundert soll überprüft werden, ob die Marktentwicklung ausreicht um das Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr zwei Tausend Fünfundvierzig zu erreichen.

00:09:17: Frau Söthich kann anschließend nachgesteuert werden.

00:09:20: Eine weitere wichtige Nachricht betrifft die Förderung.

00:09:23: Die Bundesförderung für den Heizungstausch soll mindestens bis zum Jahre Zwei tausend neunundzwanzig bestehen bleiben.

00:09:30: Darüber hinaus setzt die Bundesregierung die Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie vollständig in deutsches Recht um.

00:09:35: Nach eigenen Angaben geht sie dabei aber nicht über die europäischen Anforderungen hinaus.

00:09:41: Handwerksverbände, Energiebarat und zahlreiche Branchevertreter waren allerdings vor neuen Unsicherheiten.

00:09:46: Sie befüchten Probleme bei Förderungen, Investitionen und der langfristigen Wärmeplanung – auch die künftige Rolle von Karst-, Holz- und Hybridheizungen wird kontrovers diskutiert!

00:09:57: Besonders die Biotreppe und die Entwicklung des CO-Preises könnten erhebliche Auswirkungen auf Eigentümer, Wohnungswirtschaft, Bauunternehmen und Handwerksbetriebe haben.

00:10:06: Die Forderung vieler Verbände lautet deshalb mehr Planungssicherheit, verlässlicher Förderprogramme und klare politische Rahmenbedingungen.

00:10:14: Marktmonitor zahlen Bilanzen Entwicklungen BIM und KI.

00:10:21: warum Digitalisierung trotzdem scheitert.

00:10:24: Wir haben es hier schon häufig besprochen.

00:10:26: Digitalisierung gilt als eine der wichtigsten Hebel um die Produktivität in der Bauwirtschaft zu steigern.

00:10:31: Technologien wie Building Information Modeling, Kurzbimm, künstliche Intelligenz, Cloud-Lösungen, Robotik und digitale Baustellenprozesse steigern die Effizienz unserer Branche.

00:10:41: Eine aktuelle Studie von PWC – Price of Waterhouse Coopers bestätigt zwar die großen Potenziale digitaler Technologin gleichzeitig zeigt sie aber auch dass die praktische Umsetzung vielerorts hinter den Erwartungen zurück bleibt.

00:10:55: Auch die Bundesvereinigung mittelständischer Bauunternehmen, die BVMB sieht die Digitalisierung aus einer der größten Herausforderungen in der Branche.

00:11:03: Nur woran scheitert es eigentlich?

00:11:06: Nach Einschätzung des BVMB liegt das Problem weniger empfehlender Technik als vielmehr empfehlernden Standards, unklaren Anforderungen und einem Mangel der Entdurchfügekeit digitaler Prozesse.

00:11:17: In der Praxis erleben viele Unternehmen, dass digitale Arbeitsabläufe immer wieder durch Papierprozesse oder einzelne Insellösungen unterbrochen werden.

00:11:24: Dadurch gehen viele Effizienzgewinne verloren.

00:11:27: Hinzu kommen hohe bürokratische Anforderungen und eine teilweise unzureichende digitale Infrastruktur.

00:11:32: Ein weiteres Problem betrifft die Datenbasis.

00:11:35: Für den erfolgreichen Einsatz von KI- und Automatisierung braucht es strukturierte, verlässliche im Projekt übergreifend nutzbare Daten.

00:11:42: Genau daran fehlt es häufig noch.

00:11:44: Auch öffentliche Auftraggeber stehen in der Kritik.

00:11:47: Digitalmethoden werden bislang nur selten konsequent in Ausschreibungen und Vergabeverfahren gefordert.

00:11:55: Sonstiges!

00:12:02: Road Partner, wo wir gerade bei Digitalisierung sind.

00:12:05: In der vergangenen Folge haben wir bereits über aktuelle Herausforderungen im Straßenbau gesprochen.

00:12:10: Damals standen unter anderem Lieferprobleme und die Auswirkung geopolitischer Krisen im Fokus.

00:12:15: Doch unabhängig von aktuellen Entwicklungen gab es einige Probleme, die den Straßenbau bereits seit Jahren begleiten.

00:12:21: Dazu gehören Materialempässe, fehlender Transparenz und aufwendige Abstimmungsprozesse.

00:12:27: Während Baustellen- und Planungsprozess zunehmend digitalisiert werden laufen Einkaufs- und Beschaffungsprozesse viele Orts noch erstaunlich analog ab.

00:12:35: Bestellungen erfolgen häufig per Telefon, E-Mail oder über persönliche Kontakte zu Lieferanten.

00:12:41: Das kostet Zeit und erschwert den Überblick über Preise, Verfügbarkeiten und Lieferketten.

00:12:46: Genau hier setzt das Deutsch-Schweizer Startup Asphaltpartner an.

00:12:50: Mit der neuen Plattform RoadPartners soll ein digitaler BtoB Marktplatz für einen Straßenbau entstehen.

00:12:55: Die Zielgruppe umfasst Bauunternehmen, Kommunen und Straßeneistereien Materialsuche und Beschaffung einer zentralen Stelle zusammenführen.

00:13:05: Produkte, Preise- und Verfügbarkeiten sollen schneller sichtbar werden um Beschaffungsprozesse effizienter ablaufen.

00:13:11: Besonders wichtig ist den Entwicklern dabei bestehende Lieferantenbeziehungen nicht zu ersetzen.

00:13:16: Die Plattform soll viel mehr als zusätzliche digitale Ebene dienen.

00:13:19: Bestellungen, Konditionen und Verfügborigkeiten werden zentrall gebündelt.

00:13:24: dadurch erhalten Bauleiter und Einkäufer mehr Transparenz.

00:13:27: Ein weiterer Vorteil, die Plattform funktioniert vollständig Browser basiert und benötigt keine aufwendige Installation.

00:13:33: Das Beispiel zeigt dass Digitalisierung zunehmend auch operative Baustellenprozesse erreicht und nicht mehr bei Planung- und Projektsteuerungen aufwört.

00:13:43: Bauen frei für Beton ohne Zement.

00:13:46: Kommen wir zu einer der spannendsten Rubriken unserer BauNews – Innovationen!

00:13:49: Ein neues Material sorgt jetzt halt für Aufmerksamkeit in der Bauwirtschaft.

00:13:53: Erstmals hat ein cementfreier Beton in Deutschland eine offizielle Umweltproduktdeklaration kurz EPD erhalten.

00:14:00: Der sogenannte Earth-Friendly Concrete, kurz EFC wurde von Bauchemiersteller MC Bauchemie entwickelt.

00:14:07: Das Besondere daran ist der Baustoff verbindet hohe technische Leistungsfähigkeit mit deutlich geringeren CO² Emissionen und das ist keine Zukunft zu Musik mehr.

00:14:16: Dendebetton wurde bereits vom Deutschen Institut für Bautechnik zugelassen.

00:14:20: er erreicht die Festigkeitsklasse C fifty sechzig und erfüllt gleichzeitig die höchste Nachhaltigkeitsstufe des Concrete Sustainability Council.

00:14:29: Warum ist das so wichtig?

00:14:31: Die Bauwirtschaft steht zunahment unter Druck, ihre Emissionen zu senken.

00:14:35: Ein großer Teil der Emissione entsteht bei der Zement-Hestellung – deshalb sucht ihr Branche seit Jahren nach Alternativen.

00:14:42: Bisher scheiterten viele Lösungen an fehlenden Zulassungen und zu reichenden Nachhaltighatsnachweisen oder zweifeln an der technischen Leistungsfähigkeit.

00:14:49: Der neue Beton könnte hier einen wichtigen Schritt darstellen!

00:14:52: Anstelle von klassischen Zement kommen alternative Rohstoffe zum Einsatz.

00:14:56: Dadurch lassen sich die CO²-Missionen laut Hersteller um bis zu seventy fünf Prozent reduzieren.

00:15:02: Gleichzeitig bietet der Beton auch eine hohe Festigkeit und eine erhöhte chemische Widerstandsfähigkeit, das könnte die Lebensdauer vom Bauwerken verlängern und den Instandhaltungsaufwand reduzieren – auch die Einsatzmöglichkeiten sind breitgefächert!

00:15:15: Der Baustoff eignet sie für Fertigteile, Transportbeton, Hoch- und Tiefbau sowie chemisch stark belastete Bauwerke.

00:15:22: Durch die offizielle Umweltprodukt-Deklaration lässt sich das Material außerdem leichter bei Ausschreibungen und Gebäudebewertungen berücksichtigen.

00:15:29: Ob sich der Beton langfristig durchsetzt, wird vor allem von seiner Bildschaftlichkeit und seiner Akzeptanz am Markt abhängen.

00:15:38: Rekordinvestitionen im Batteriespeicher.

00:15:41: Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf den Energiesektor.

00:15:43: Hier haben wir eine positive Nachricht, die auch für die Bauwirtschaft und die Energiewende von großer Bedeutung ist.

00:15:49: Die Investitionen in den Batteriesspeicher in Deutschland haben neue Rekortwerte erreicht Allein im ersten Quartal, es wurden mehr als zwei Gigawattstunden neue Speicherkapazität installiert.

00:16:00: Das entspricht einem Wachstum von rund siebenundsechzig Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

00:16:05: Die Zahlen stammen aus einer Auswertung der Bundesnetzagentur durch den Bundesverband Solarwirtschaft.

00:16:10: Insgesamt verfügt Deutschland mittlerweile über achtundzwanzig Gigawatts Stunden Speichercapazität, verteilt auf etwa zweikommer fünf Millionen Anlagen.

00:16:19: Rechnerisch reicht diese Kapazitäter aus, um den durchschnittlichen Tagesstromverbrauch von rund drei Millionen Privathals halten zu speichern.

00:16:27: Für das Energiesystem hat es eine große Bedeutung.

00:16:29: Batteriespeicher können Schwankungen bei Solar- und Windstrom ausgleichen und dadurch dem Bedarf an Reserve-Gaskraftwerken reduzieren.

00:16:36: Der bereits installierte Speicherbestand entspricht laut BSW Solar der Tagestromproduktion vom mehr als zwei der geplanten Reserve-Gastkraftwerke.

00:16:45: Der Verband fordert deshalb weitere Verbesserungen in der Rahmenbedingungen.

00:16:48: Dazu gehören schnellere Netzanschlüsse und Netzentgeltregelungen, die Speicherbetreiber nicht zusätzlich belasten.

00:16:55: Außerdem spricht sich der BSW Solardaufjahr aus bei netzengpässen künftig stärker auf lokale Speicherung zu setzen.

00:17:01: Bislang werden Photovoltaikanlagen bei Stromüberschüssen häufig abgeregelt – das kennt man beispielsweise auch von Windkraftanlagen, die bei Wind abgeschaltet werden, weil sie mehr Strom produzieren würden als gerade verbraucht werden können.

00:17:14: Künftig soll dieser Strom stattdessen möglichst im Batteriespeichern zwischengelagert werden.

00:17:19: Damit könnten erneuerbare Energien effizienter genutzt und die Stromversorgung insgesamt stabiler gestaltet werden – ein Schritt weiter in eine grüne Zukunft!

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