#181 Zwischen Ziegeln und Glasfassaden: Stadtplanung in Hamburg feat. Philipp Schürmann
Shownotes
Es ist nicht immer einfach, Moderne und Tradition miteinander zu verbinden. Vor allem nicht in einer so besonderen Stadt wie Hamburg. Unser heutiger Gast Philipp Schürmann ist Stadtplaner, Architekt und Dozent in Hamburg und Lüneburg. Mit ihm unterhalten wir uns heute über Stadtplanung, die Hafen-City und Nachhaltigkeit im Bauwesen. Wart ihr schon mal in Hamburg? Was hat euch am meisten beeindruckt? Und folgt uns gerne, um keine zukünftigen Episoden zu verpassen. Viel Spaß beim Zuhören!
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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Global Podcast.
00:00:05: Wenn mich jemand fragt, was die schönste Stadt hier in Deutschland ist dann werden viele überrascht sein.
00:00:10: obwohl ich aus Bayern komme werde ich keine bayerische Stadt nennen sondern eine Stadt aus den Norden Deutschlands und zwar Hamburg.
00:00:18: Und Hamburg ist ja bekanntermaßen die Perle des Nordens eine Stadt die es sich zur Aufgabe gemacht hat Tradition und Moderne miteinander zu verbinden.
00:00:27: Mit der Elbphilharmonie und dem Projekt HafenCity hat sie sich europaweit einen Namen gemacht.
00:00:33: Umso spannender ist es, dass wir heute einen Gast begrüßen können – und zwar Philipp Schirmann hier beim BlueBall Podcast!
00:00:40: Philipp ist Stadtplaner, Architekt- und Dozent in Hamburg und Lüneburg und kann uns eine Menge darüber erzählen wie Stadtplanung in einem so fiesreitigen Umfeld wie Hamburg genau funktioniert.
00:00:51: Philipp, schön, dass du da bist.
00:00:53: Hallo, schönen guten Tag.
00:00:55: Danke für die Einladung.
00:01:07: Hallo und herzlich willkommen zum Blueball Podcast, der Podcast rund um das Thema Bau.
00:01:13: Ich bin froh, dass du dabei bist.
00:01:15: Los geht's!
00:01:17: Philipp, erzähl doch mal ein bisschen was von dir, wer bist du?
00:01:19: Und was machst du?
00:01:21: Ja mein Name ist Philipp Schürmann, danke nochmal für die Einleitung.
00:01:25: ich arbeite eben als Architekt-Stadtplaner und Dozent in Hamburg, liebe Lüneburg und bin aktuell bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Hamburg in der Projektgruppe Hafencity & Grasbrug angestellt.
00:01:39: Okay, vom Background her hast du dann ein Architekturstudium gemacht?
00:01:44: Genau.
00:01:45: Ich bin quasi klassisch ausgebildeter Hochbauarchitekt und habe auch mehrere Jahre in dem Bereich schon gearbeitet.
00:01:53: Wie kommt es denn, dass man sagen wir mal mit einem Architek-Tourbackground nicht in die klassischen Büros eines Architekten geht sondern sich für eine Karriere in der Stadtplanung entscheidet.
00:02:13: Das war jetzt keine spontane Entscheidung, also mein Hintergrund ist schon im Hochbau, in der Hochbauarchitektur.
00:02:22: da habe ich auch über zehn Jahre gearbeitet und ich hab nicht so nach dem Studium einen Münsterstudierter an der Münsterschool of Architecture dann schon in die klassischen Büros beworben oder bei Klassischer Büros beworben und bin dann nach Hamburg gekommen meine Erfahrungen im Hochbau gemacht, also vom Keller bis zum Dach sage ich mal so.
00:02:40: Viel Ausführungsplanung ganz viele verschiedene Projekte in verschiedenen Skalierungen und habe aber immer ein bisschen den Drang und das Interesse an der Stadtplanung gehabt.
00:02:49: Das ist dann in der Architektur hat man natürlich Städtebau im Studium.
00:02:53: Das kommt aber finde ich immer ein bißchen zu kurz und dann hat man das andere Studienfach-Stadtplanung was für mich damals nicht infrage kamen.
00:03:02: Und die Entwicklung bei mir war dann so dass sich über Ja, noch andere Büros oder Firmen und eigene kleine Projekte.
00:03:09: Und Ideen dann schlussendlich über die Lehre verstattet in Hamburg gekommen sind.
00:03:16: also ich habe so ein klein ja bisschen verschlummenden Fahrt in meiner Berufslaufbahn und deswegen bin ich auch hier erst seit zweieinhalb Jahren in der Behörde und hab' auch keine Referentariate gemacht mit einem klassischer Quereinsteiger.
00:03:31: Und die Stadtplanung bietet halt hier eine ziemlich breite Mischung an Projekten, wo dann auch ein Hochbauarchitekt mit Stadtentwicklungs- oder Stadtplanungsskills oder Interessen ganz gut reinpasst.
00:03:45: So bin ich im Endeffekt hierhergekommen, weil sich gar nicht so die klassische Behördenlaufbahn hinter mir was viele Kolleginnen und Kollegen von mir haben – also mit der Referendariat oder vorher gearbeitet ist das Referendariat.
00:03:58: drei Jahre dauert das.
00:04:00: Und dann ist man quasi in der Behörde, wird verbeamtet wenn alles gut läuft und hat dann den entsprechenden Weg.
00:04:08: Das habe ich so gar nicht gemacht also ich komme halt von außen rein.
00:04:14: Alles klar!
00:04:17: Wie kann ich mir denn das in der Stadtplanung vorstellen?
00:04:19: Hamburg ist ja eine riesige Stadt über eine Million Einwohner.
00:04:24: Von der Organisation her, wie viele Leute arbeiten dort jetzt wirklich mit der Stadtplanung an sich zu tun haben?
00:04:32: Also ich meine das ist eine große Stadt.
00:04:34: Wahrscheinlich ist da vielleicht auch jeder irgendwie für unterschiedliche Bezirke-Stadteile verantwortlich aber auch für unterschiedlichste Arten von Projekten, Tiefbau, Infrastruktur oder Hochbau... Kannst du uns vielleicht auch so ein bisschen von der Organisation her abholen, weil von den Unternehmen oder Ingenieurbüros wissen wir sehr häufig.
00:04:53: Aber wie ist es dann bei, sagen wir mal einer baulichen Behörde in der Stadt?
00:04:58: Also bei uns, ich finde ja bei der Landesbehörde Hamburg ist jetzt Stadtstaat und wir haben halt einmal die Behörderverstehrteentwicklung und Wohnen das ist eben die Behöde wo ich arbeite Und wir sind die zuständige Landesbehöde und haben mehrere Areale, sehr große Areale in der Städte für die wir verantwortlich sind.
00:05:19: Das nennt sich dann Evozieren, wo denn das Land quasi die bauliche Verantwortung und die stadtfranische Verantwortung von den Bezirken übernimmt?
00:05:29: Es gibt natürlich immer noch die Bezirkene, die machen da die gleiche Aufgaben aber halt quasi für sich.
00:05:34: Wir sind natürlich immer mit denen im Austausch weil die Bereiche zum Beispiel für die ich jetzt in unserer Quergruppe verantwortet bin also Hafen City und Grasburg Da ist natürlich in diesem Fall auch der Bezirk Mitte immer mit dabei, aber so ein bisschen das die des Planungsrechte oder haben wir und das macht halt einen großen Unterschied zu denen.
00:05:56: Das sind halt einfach Projekte oder Areale, die eine große Wichtigkeit in der Standentwicklung haben und da hat dann die Stadt auch entsprechen entschieden, sie zu übernehmen.
00:06:06: Und von daher ist es so, dass die unsere Aufgaben dann eine Schnittstelle eben den Bezirken auch haben.
00:06:14: Aber ein Großteil ist es, sodass wir uns jetzt in meinem Fall halt eben auch um die Speicherstadt oder eben auf die Hafen City kümmern und andere Projektteams haben Bereiche in Hamburg, die sie denn auch eben entsprechend bearbeiten und pro Plan.
00:06:31: Und also zu deiner Frage noch dazu, du hast ja noch ... Also die Größe.
00:06:34: ich glaube Allein in unserer Abteilung sind es überhundert.
00:06:36: Ich bin mir aber ehrlich gesagt nicht ganz sicher, also unsere gesamte Behörde das ist auch wenn man nach Hamburg rein fährt wie sie den diesen bunten gestängelten Gebäude von Sauerbruch hatten.
00:06:44: Wenn wir einen Zug aus dem Süden kommen muss man kurz nach Harburg mal nach links gucken.
00:06:49: da kann man dann einmal winken da sitzen wir und das ist halt eben auch eine ganz interessante Mischung.
00:06:55: Wir haben ja noch die Umweltbehörde mit drinne.
00:06:57: Wir haben verschiedenste Behördenteile oder Abteilungen mit drinnen Aber unser Landesplanungsteil umfasst Also es sind mehrere hundert Mitarbeiter, die genau in Zahlen können.
00:07:09: Okay alles klar ja sehr schön und ihr arbeitet mit Sicherheit auch mit Unternehmen wie Ingenieurbüros Bauunternehmen usw.
00:07:20: zusammen.
00:07:21: hier kann ich mir dann die zusammen.
00:07:23: aber wir wollen jetzt nicht zu tief ins Detail gehen.
00:07:25: aber vielleicht mal ganz grob.
00:07:26: ihr möchtet jetzt sagen meine neues Projekt hochstampfen, ein neues Wohngebäude vielleicht auch ein neues Siedlungsgebiet.
00:07:36: Wie viele Anvorgaben macht ihr da?
00:07:38: Wie viel Planung an sich übernimmt ihr und wie viel übernehmen dann beispielsweise auch die Unternehmen, die ihr dann beauftragt oder mit denen ihr zusammenarbeitet?
00:07:47: Wie kann ich mir denn diese Zusammenarbeit vorstellen?
00:07:52: Also unser Fahrt ist dann im Wesentlichen die planerischen Grundlagen zu machen.
00:07:56: also das geht dann über den Funktionsplan, Bebauungsplan.
00:08:00: Das sind also die Bauleitplanungsthemen, die wir hier machen.
00:08:05: Und natürlich auch so Projekte inhaltlich zu steuern und zu koordinieren.
00:08:10: Wenn man ein bisschen vom Anfang an anfängt vielleicht so ein bisschen grüne Wiese-Projekte haben wir halt eben auch.
00:08:16: da muss ich jetzt gerade einen Oberbildwerder denken das macht eine andere Projektgruppe oder bin ich auch gar nicht ganz im Detail drin.
00:08:21: aber das ist ein neues Stadtgebiet was wirklich auf der grünen Wiese entsteht nah am Zentrum.
00:08:28: Und da ist es dann so, dass es eine Idee gibt, quasi da zu siedeln.
00:08:34: Das gibt's schon ganz lange und dann wird meistens ein Masterplan erstellt über einen Wettbewerb – das war in dem Fall auch so!
00:08:40: Das gab's auch für den Grasbrug oder auch für andere Areale in der Hafen City auch und da werden mehrere Büros also Stadtplans oder Architekturbüros beauftragt oder gefragt oder es gibt nur offenen Wettbeserbs.
00:08:51: Das hängt immer davon ab welches Verfahren dann gewählt wird wie groß das ist und es wird ausgeschrieben, okay bitte macht einen Masterplan für dieses Areal.
00:09:02: Und das hat dann noch eine relativ hohe Flughöhe.
00:09:04: also da sind natürlich schon Gebäude drauf zu sehen.
00:09:06: aber da geht's nicht immer so konkret um die direkten Architekturen.
00:09:10: in den Bildern gerade bei Ober-Bewerder sieht man dass da werden dann immer wieder Bilder von dem Masterplan von Adapt aus Kopenhagen wir haben das damals gewonnen Umgereicht, wo man dann halt schon wirklich so lebhafte Situationen sieht.
00:09:23: Das gibt's vom Grasbrück.
00:09:24: auch da hat den Masterplan der Herzog-Nummerung gewonnen und man kriegt zunächst das Gefühl dafür.
00:09:30: Das
00:09:31: ist aber nicht zwingend das Bild was danach die Architektur dann widerspiegelt.
00:09:37: also da wird noch ganz viel geknetet und getan und gemacht.
00:09:40: Es gibt oft Testplanungen durch externe Büros, die dann nochmal prüfen funktioniert das überhaupt mit Gebäude aufteilen.
00:09:47: Und wie ist das mit der Verstattung, wie ist es mit dem Schall Sonnenstudien?
00:09:52: Also da werden ganz viele Vorplanungen gemacht auf einem eher groben Masterplan eben.
00:09:59: Da kann man schon einiges drin sehen.
00:10:00: die Funktionen sind verteilt.
00:10:02: Das wird auch wiederum durch die Stadt vorgegeben.
00:10:04: bei so einem Verfahren natürlich er wird sich im Vorhinein überlegt okay wo soll was hin?
00:10:09: also auf dem Gras probt dann Zum Beispiel damals festgelegt, okay da soll Wohnen in dem Bereich mehr arbeiten.
00:10:17: Da soll eine Schule hin wo das dann ganz genau verortet ist.
00:10:19: Das haben natürlich die Büros noch für so ein Webbeweb in der Hand.
00:10:24: Wenn sowas dann beschieden oder entschieden ist Dann geht es halt in eine formalere Abstimmung oder Überplanung durch uns oder durch unsere Behörde je nachdem welche Projektgruppe dann beteiligt ist.
00:10:36: ob man den Maast im Bebauungsplan irgendwann auf dieser Vorplanung aufsetzt, dann von uns selber gemacht wird.
00:10:45: In diesem Fall wir machen das zum Beispiel so und diese Bebauungsplanen gibt dann vor dass sind meistens halt diese ja ein bisschen technischeren bunten Pläne die man sich auch öffentlich zugänglich sind in jeder Stadt eigentlich wo man gucken kann wie davor gebaut werden.
00:11:02: Das ist dann mit rechtlichen Festsetzungen.
00:11:03: da gibt es noch einen Papier dazu.
00:11:05: drin steht wie man was machen darf aber natürlich auch mit vielen Symbolen.
00:11:09: Mit diesem Bebauungsplan kann man dann quasi weitergehen und dann kommt es halt wirklich ganz drauf an, in welchem Areal oder welche Projektart man gewählt hat oder wo man unterwegs ist.
00:11:20: Der Hafen City ist es zum Beispiel so dass da mit der Hafen city GmbH das eine städtische Firma zusammengearbeitet wird die ganze Organisation für einzelne Baufelder übernimmt.
00:11:31: also die machen nochmal eigene Architekturwettbewerbe die machen auch so Handgabeverfahren die machen konzeptionelle Ausschreibung das Konzept des Projektes mit den Statuten oder dem Prinzipien der Stadt Hamburg und der Hafen City GmbH über einen Stimm, da kriegt nicht einfach irgendwer ja meisten Geld hat.
00:11:52: Das Projekt wird sehr gewissenhaft geprüft und dadurch halt eben auch eine gewisse Projektmischung und vor allen Dingen eine Projektqualität hinzubekommen.
00:12:01: Und es kommt immer so ein bisschen darauf an.
00:12:05: aber diese Dieser Vorlauf an formaler Planung ist relativ groß und wenn es dann eben immer mehr zur Umsetzung kommt.
00:12:12: Und wenn man sich jetzt auf ein Grundstück zum Beispiel in der Hafen City beworben hat, den Zuschlag bekommen hat und den Wettbewerb dann durchgeschürt hat also den Architekturwettbewerk dann einen Erzahnungen haben, dann im Endeffekt irgendwann so eine Baugenehnung zu Bauantrag kommt hat man auch schon eine Bemusterung, zum Beispiel mit dem Oberbaudirektor hier gemacht.
00:12:33: Das haben wir ja eine Instanz die als Person oder als Stab sich auch oben die Qualität der Bebauern in Hamburg und der Architektur kümmert.
00:12:43: also das ist auch eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, die wir haben.
00:12:47: oder diese Person hat und dieses okay und diese Abklärungen durch uns im Bereich der Projektgruppen führt dann irgendwann hoffentlich zur Umsetzung eines Projekts.
00:13:00: Also das ist jetzt immer so ein bisschen, man wird vom Großen immer ins Kleine.
00:13:05: Das sind so wesentliche Schritte die wir dann halt begleiten und wir sind eigentlich immer dabei.
00:13:10: Wir bringen uns halt immer wieder ins Spiel und dass es eben auch das Wichtige bei einer Stadtplanungsbehörde, die natürlich wissen muss was wie wo passiert und wir haben da aber ganz viele Player in die gerade bei uns, die haben City GmbH Und die konkrete Ausführung.
00:13:28: dann begleitet man im gewisser Weise schon eben mit der Bemusterung zum Beispiel, oder so Mockups aufgebaut werden von den Fassaden und aber so das Baustellen.
00:13:40: Daily Business begleiten wir jetzt nicht zwingt außer wir gehen mal vorbei und gucken oder man hat irgendwie einen Termin wo es um Punkte geht die halt vor allem in den Außenraum und die stark Planungsmaßstäbe oder Ebene betreffen, aber wir gucken uns jetzt keine Ausführungsplanung oder sowas an.
00:13:55: Das kann man machen wie kriegen wir ja in gewisser Weise auch Aber das ist nicht so unsere Aufgabe.
00:14:01: Wir gucken meistens von außen also dass die Grundrisse und alles was muss funktionieren natürlich aber das ist jetzt nicht unser Prüfauftrag Sondern wir gucken dass halt das gesamte System statt und die Umgebung damit so ein Projekt gut funktioniert und harmoniert.
00:14:16: Okay, sehr schön.
00:14:18: Jetzt haben wir ein bisschen über die Zusammenarbeit zwischen euch als Stadtplaner gesprochen und natürlich auch dann den Unternehmen, die euch hier zuarbeiten oder auch gewisse Punkte, Projekte dann übernehmen.
00:14:34: Wie ist es denn wenn wir jetzt nochmal einen Schritt zuvor gehen?
00:14:37: Also wie kann ich mir denn die Arbeit bei euch vorstellen vor allem so in der Entscheidungs... Phase.
00:14:44: Okay, hier kommt jetzt zum Beispiel ein neues Stadtviertel oder hier vielleicht noch mal eine neue Siedlungsgebiet oder hier ziehen wir ja keine Ahnung Park mit Bürogebäuden auf.
00:14:55: wie auch immer Wie kann ich mir denn das vorstellen?
00:14:59: Wie das beginnt?
00:15:00: oder
00:15:01: Ja genau also so wer entscheidet z.B.
00:15:04: Da kommen jetzt z. B., sagen wir mal ne Grünanlage hin oder da wollen wir vielleicht ein anderes Gebiet aufziehen.
00:15:12: Wie kann ich mir denn diese Arbeit vorstellen, weil die kommt ja hauptsächlich so von euch stattplanen.
00:15:17: Ja es kommen natürlich auch mal von außen.
00:15:19: also das kommt aus der Politik dass da zum Beispiel der Entschluss gefasst wird wir wollen hier was neues bauen.
00:15:26: vielleicht lässt sich ein bisschen an der Hafencity als Beispiel Projekt vielleicht sehen.
00:15:31: das bin ich auch am nächsten dran.
00:15:32: das ist eine Idee die schon in den neunziger Jahren von Volkwienmarkt, von GMP damals so skizziert wurde.
00:15:42: Da habe ich jetzt ein Bild vor Augen und gesagt hat wir wollen dieses Zollhafengebiet was langfristig irgendwie nicht mehr da sein wird in einen neuen Stadtareal umwandeln.
00:15:53: Und das ist im Prinzip eine Idee die irgendwo zwischen Privatpersonen Einführungszeichen bei Planenden und der Stadt ausgegoren wurde und sich dann immer weiter verfestigt hat bis zu dem, was wir halt heute haben.
00:16:07: Das ist eben so ein größerer Maßstab und da gibt es nicht immer eine Initialzündung sondern das Wächst halt.
00:16:15: Und die Idee dann halt irgendwas zu machen kommt meistens aus der Politik oder aus der Stadtverwaltung oder aus den Behördenkreisen.
00:16:24: in dem Sinne also wenn jetzt hier Anstreitungen vom Oberbaudirektor ein Thema.
00:16:31: Ob ich für sich die erachtet wird, kann man halt gucken ob man da weiter konkret abplanen kann.
00:16:36: und wir bringen im Prinzip ja die Voraussetzungen wie planerische Voraussetzung dafür dass das dann nachher was Konkretes gebaut wird.
00:16:46: Und das kann ganz unterschiedlich sein.
00:16:47: natürlich bei kleineren Flächen können das auch Privatleute sein die sagen Ich bin hier in Investor, ich würde hier gerne etwas bauen.
00:16:55: Wie kann ich das denn machen?
00:16:56: Und wenn die in unserem Gebiet sozusagen unterwegs sind, dann kommen sie auch früher oder später bei uns an.
00:17:03: Oder wir sprechen dann mit denen und dann guckt man halt ob das ein passendes Projekt ist oder eben nicht oder wie man daran arbeiten kann um es weiter umzusetzen.
00:17:13: Okay, alles klar!
00:17:14: Jetzt hast du ja auch einen ganz guten Einblick sowohl von der klassischen Hochbauarchitektur als auch von der Stadtplanung.
00:17:22: was würdest Du denn sagen?
00:17:23: Was sind so denn?
00:17:24: Ja, größte Unterschiede zwischen der klassischen Hochbauarchitektur so was ich die meisten gute Untervorstellungen können und einer klassischen Stadtplanung.
00:17:36: Vor allen Dingen halt der Maßstab.
00:17:38: das ist natürlich das Wesentliche bei jetzt bei der Stadtplanau gucken wir auf ganze Stadtviertel.
00:17:42: natürlich gucken auch einzelne Gebäude.
00:17:44: wenn es jetzt wie ich das hier so ein bisschen gerade skizziert habe wenn wir immer weiter ran zoomen und dann bei einem Projektanten aber dass Das Zusammenspiel einer ganzen Stadt, eines ganzen Areals oder obane Kontext.
00:17:58: Die verschiedenen Bedarfe von den Personen gibt die da wohnen.
00:18:03: Anforderung an Mobilität und Freiflächen.
00:18:10: Auch Haptik und Optik eines Areals darf nicht zu einem Monoton vielleicht auch nicht zu verrückt werden.
00:18:19: Das sind so die Themen, womit man sich natürlich auch viel in der Stadtplanung beschäftigt.
00:18:24: Also man guckt weiter raus und hat eine größere Vernetzung.
00:18:27: bei der klassischen Hochbauarchitektur.
00:18:29: So habe ich es halt oft erlebt ist man halt dann irgendwann bei dem Punkt okay wir haben halt natürlich ein Gebäude entwickelt was hoffentlich sich gut in die Umgebung einschürt.
00:18:37: das Thema Genus Luki ist natürlich immer das ein Kerngeschäft über den eichen Technen Und schaut, dass man sich da auch harmonisch einfügt.
00:18:45: Aber natürlich muss man irgendwann den Maßstab immer, immer verkleinern.
00:18:49: und dann natürlich beim Fenster-Detail.
00:18:53: Da überlege ich nicht zwingend darum wie das soziale Gefüge um das ganze Gebäude drum herum ist.
00:18:59: Das ist einfach nur ... das ist natürlich dannologisch.
00:19:02: Und die ... das würde ich sagen sind im Wesentlichen die Unterschiede Und man hat natürlich auch eine andere, vielleicht auch eine weitere Identifikation, das Ebene mit einem Stadtteil oder mit dem Areal als mit einem Gebäude.
00:19:17: Das ist natürlich auffassbar für sich glaube ich auch noch mal wesentlich unterscheidet.
00:19:23: Okay sehr spannend!
00:19:25: Gut jetzt bist du ja schon einige Zeit bei der Stadtplanung dabei inwieweit Kottestour auch eine gewisse Entwicklung oder Weiterentwicklung im Bereich der Stadt-Planung für dich in Erfahrung bringen.
00:19:40: Konntest du feststellen, ob gewisse zum Beispiel sagen wir mal noch vor, sagen wir einmal den zweitausend an waren und wie es jetzt aktuell ist?
00:19:48: Gewisse Veränderungen, gewisse Technologien die da jetzt anders gemacht oder auch eingeführt worden sind.
00:19:54: Was sind denn so deine Erfahrungen aus rund um das Thema Entwicklung der Stadtplanung über die Zeit
00:20:03: Also vor zweitausend, da kann ich nur nicht also Karinatino aus den Büchern sozusagen gucken.
00:20:09: Also im Wesentlichen was ich jetzt so in den letzten zehn, fünfzehn Jahren für mich so viel mitbekommen habe ist halt die eine Auseinandersetzung halt viel mit der Vereinbarkeit von öffentlichem Raum und dem Einbeziehen von Menschen, von den Bürgerinnen.
00:20:28: Viel wird natürlich auch über Mobilität gesprochen.
00:20:30: Das sind halt große, große Themen die an denen gearbeitet wird.
00:20:35: Auch so was wie die neue Leipziger CARTA, die halt sehr wohl auf gemeinwohl orientierte Stadtplanung fokussiert ist.
00:20:43: das ist etwas, was mich persönlich aus sehr interessiert, was ich mehr und mehr mit kriege dass es halt mehr öffentliche Diskurse gibt, die ja nicht so quasi über die Köpfe der Menschen hinweg geplant werden kann, was total gut ist also mehr Partizipationen, mehr Einbindung der Menschen vor Ort oder allen, die daran interessiert sind und dass so mehr in Bewusstsein der eigenen Stimme stärker geworden ist.
00:21:10: Das finde ich eigentlich extrem spannend.
00:21:11: das ist mir schon sehr aufgefallen.
00:21:13: natürlich die ganze Anpassung zum Klimawandel.
00:21:16: wenn man dann auch technisch guckt oder in den Freiraum guckt wie Entwässerungssysteme geplant werden das ganze Thema Nachhaltigen Energien, das ist natürlich was da ist.
00:21:29: Wann aber auch schnell dann irgendwie beim einzelnen Gebäude?
00:21:32: Bei der Stadtplanung ist es glaube ich viel... Auch eine gewisse Vorgabe zu machen wie Stadtviertel zusammen funktionieren also Aufwege wie Nutzungstypologien zusammengesetzt werden so Thema Multikodierung.
00:21:47: Das kann man halt auch schon in der Stadt Planung festlegen dass Gebäuden für mehrere Funktionen später nutzbar sind.
00:21:54: das ist ja auch gerade das was jetzt mit diesem thema der umnutzung von berufflächen zu wohnen.
00:21:59: Auf kommt dass es hier in hamburg auch stark da gibt's halt viele initiativen die sich darum kümmern.
00:22:05: sie auch ein thema, der bundesregierung zwischen geworden und sowas natürlich schon mal von vornherein mitzuplan wie das danach in konkreten grundres aussieht ist dann halt eher Thema der hohe klassischen architekten der hochbauarchitekten.
00:22:17: aber dieser diese Wandel hin zu einer wirklich nachhaltigen Stadtentwicklung ist halt schon sehr stark.
00:22:25: Dieses Weitervorausdenken, die Zukunftsprognosen, die gemacht werden oder versucht werden zu machen das ist schon glaube ich ein großer Unterschied dass nicht einfach so bisschen durchgeplant wird sondern weiter im Voraus gedacht wird oder es versucht wird und eben mehr auf diesen menschlichen Maßstab geguckt wird.
00:22:45: Das ist auf jeden Fall was Ja durch viele Leute wie Jan Giel oder David Sim, deren Tradition ich mich auch so ein bisschen sehe.
00:22:53: Oder die ich halt auf jeden Fall sehr empfehle sich mal anzuschauen einfach darauf zu gucken okay wie funktioniert der Mensch in so einer Stadt?
00:23:01: und vielleicht nicht nur die Infrastruktur.
00:23:04: also was vielleicht noch ein bisschen älter ist dieses Thema Also das Vergleich zur Leitziger-Charte Carter von Athen, wo dann diese fußendere Trennung noch ganz früher war.
00:23:15: Aber das ist ja wirklich sehr, sehr lange schon her.
00:23:17: Da hat sich auch schon ziemlich viel geändert.
00:23:19: aber man muss trotzdem immer noch daran arbeiten die Städte für Menschen zu machen und dass es glaube ich was medial auch viel präsenter ist also der Fokus auf Menschen- und nachhaltige Stadtentwicklung, sozialnachhaltige.
00:23:35: Schauen wir
00:23:39: mal ein bisschen ins Detail hinein.
00:23:41: und zwar Hamburg ist ja bekannt für seine schöne Elfphilharmonie allgemein, die Hafen City.
00:23:47: Ich war auch schon dort und war richtig begeistert weil es echt ein sehr schönes Fleckchen dort ist.
00:23:54: Und da würde mich jetzt natürlich interessieren, dass er auch immer wieder von dem Projekt HafenCity erzählt.
00:24:02: Für alle diejenigen, die noch nicht in Hamburg waren oder noch nicht so viel über dieses Projekt wissen, erzählen sie nochmal ein bissel aus über Hafen-City in Hamburg.
00:24:12: Also was ich eben schon gesagt hatte, so der Beginn war in den neunziger Jahren mit ersten Masterplänen die da gemacht wurden für diesen ehemaligen Zollhafen Der vor oder neben Oder bei der historischen Speicherstadt liegt ja damals auch noch.
00:24:27: also ich weiß gar nicht wenn jetzt aus dem Kopf von uns geöffnet wurde aber Solange der Zoll Zaun da waren das kennt man dann eher noch aus den Neunzigern oder sowas Dass da geöffmet wurde und dieses Areal wurde ja zum Großteil einmal platt gemacht.
00:24:41: Also es gibt eigentlich, soweit ich weiß nur noch ein Gebäude was den historischen Bestand noch darstellt das alte Hafenamt wo ich interessanterweise auch damals mitgearbeitet habe was jetzt im Hotel ist und das ist so eingesagt dass sich so knapp vier Meter tiefer als der Rest weil der Rest aufgestüttet wurde zum Flutschuss.
00:25:01: und die Entwicklung ist dann quasi, wenn man die Elbphilharmonie vielleicht auch so ein bisschen als Ausgangspunkt nimmt.
00:25:06: Also vom Westen in Richtung Elbrücken nach Osten geht die so einmal durch.
00:25:11: Und wenn man jetzt nach Hamburg fährt und mit der Bahn kommt.
00:25:13: das ist eigentlich immer das Beste.
00:25:15: um einmal kurz die Hafen sind wie so von Anfang zu verstehen über die Elbrücke rüberkommt und dann ja so einen Wogen macht es im Hauptbahnhof sieht man halt eben dass Das Elbbereich an den Elbbrücken, wo dann auch der Elbtower ja jetzt zum Teil schon steht und auf der linken Seite dann halt das Areal in dem Barkenhafen.
00:25:33: Was ja das letzte Baustein ist bevor es jetzt einmal über die Elbe auf den Grasbrück geht.
00:25:39: aber die klassische Hafencity von der Elbphilharmonie bis zu den Elbnrücken so über die letzten twenty-fünf Jahre angewachsen hat halt auch verschiedene Stadien der Planung hinter sich und natürlich auch verschiedene Ansätze.
00:25:56: Wenn man das Areal eben bei der Elbphilharmonie drum herum oder bis zum Markeburger Hafen, dass es dann so ungefähr die Mitte sich anschaut und guckt wie sind die Straßen da?
00:26:07: Wie sind die Häuser da gebaut?
00:26:08: jetzt wurde ja letztes Jahr ... Westfield Einkaufszentrum da eröffnet, was ja nochmal wieder ein ganz anderer Baustand ist.
00:26:15: Ausnahm'n ganz andere Zeit eigentlich.
00:26:17: das wiederum vergleicht mit dem Areal um den Barkenhafen, das primär Wohnen ist und dann Richtung Elbbrücken mehr Arbeit oder mehr Büro.
00:26:26: Dann hat man wirklich ganz viele verschiedene.
00:26:27: also wie so eine kleine Zeitkapsel natürlich der verschiedenen Ideen von Stadtentwicklung und Planung bis zum heutigen Zeitpunkt und auch schon Grasburg wenn man einen Sprung über die Elbe macht als auf der anderen Elbsite gegenüber vom von dem Barkenhafen Areal wird es dann auch wieder ein bisschen anders aussehen.
00:26:44: Und diese Entwicklung ist halt eben schon, ja, dreißig Jahre oder nicht sogar noch älter also ich weiß nicht genau wann da die ersten Skizzeln entstanden sind.
00:26:51: aber eben auch dieser Schulterschluss die Speicherstadt mit zu den neuen Areals zu verknüpfen und Speicherstatt auch so zu belassen wie sie ist um die dann halt... Die wird jetzt auch nach und nach transformiert.
00:27:03: das war dann so die Idee der gesamten Hafencity Also einen neues Stadtareal an denen an den Alpenkernen anzukübschen.
00:27:12: Sehr schön!
00:27:14: Eine Frage auch zu den baulichen Herausforderungen.
00:27:18: bei der Entwicklung und bei der Bebauung eines solchen Viertels, das seite da auch gewisse Herausforderungen gestoßen, sei es Ingenieurstechnische Herkunft, Baulicherherkunfts-, allgemeinen Ökologie-Nachhaltigkeit Umwelt.
00:27:33: ist man da auf irgendetwas gestoessen wo man jetzt sagen wir mal hier in Schmackzeilen stecken musste?
00:27:40: Auf jeden Fall, also die Entwicklung selber habe ich jetzt ja nicht konkret begleitet aber es kommt halt immer wieder hoch.
00:27:46: Weil das wesentliche ist natürlich dass wir hier in Hamburg statt am Wasser sind und ein Team haben und also Ebbe und Flut und vor allen Dingen halt auch immer gerne mal wieder Sturm fluten.
00:27:57: das kennt man da ja wenn der Fischmarkt in Hamburg in einer Tagesschau gezeigt wird wenn er unter Wasser steht Und das zieht sich halt eben auch mit in die Hafencity, weil das Areal eben das was nicht künstlich erhöht würde für den Flutschutz dann auch regelmäßig unter Wasser steht bei der Sturmflut.
00:28:12: Also das ist in der Speicherstadt so dass es Teilen von dem Neubaugebiet auch aber das Wesentliche ist halt die Aufschüttung und dass man in den Gebieten so rund eben ich sag mal so dieses Elbphilharmonie-Areal und alles, was dann bis zum Magdeburger Hafen geht.
00:28:31: Hat halt eine andere Systematik im Aufbau und den Flutschutz als später auf dem Bagenhafen wo man sogenanntes Warft geschossen hat beziehungsweise in diesem Gegenüber von der Speicherstadt auch.
00:28:44: Da sieht man ganz oft so große Tore.
00:28:48: Man hat wie ein Sockelgeschoss und da sind dann riesige Flutschutztore.
00:28:54: Sturmflut ist, wer die halt zugemacht.
00:28:55: Und da unten sind meistens dann Tiefgaragen oder Parkplätze.
00:29:00: in anderen Bereichen gibt es dann auch wo dann Läden oder sowas sind.
00:29:03: aber die haben einfach diese gigantisch großen Tore und das ist zum Beispiel so Thema Injivios-Kunst.
00:29:09: So was natürlich dann irgendwie aufzubauen und sowas halt auch hinzukriegen dass die Erdgeschossareale oder eben dieses Warfgeschoss fließt.
00:29:16: Dann heißt er wiegt sie noch so Systemeschnitte wo man sieht okay wir müssen jetzt erstmal drei bis vier Meter aufschütten, um da oben drauf dann die Gebäude zu bauen.
00:29:28: Jetzt wenn man nochmal nach Hamburg reinfährt und linke Hand vor den Elbbrücken des späteren Areals, also das kleine den kleinen Grasbruch sieht, sieht man ja jetzt wie so große Sandhaufen, die so ein Bild oder so eine Systematik bilden, das sind die späteren Straßen.
00:29:48: Da drin sind halt immer Löcher, da kommen dann die Gebäude rein.
00:29:50: Ob das danach genauso aussieht?
00:29:52: Das wird ja vorher aufgeschüttet um den Boden zu senken und so was... Aber das ist halt die Höhe, die später auch flutsicher ist.
00:30:02: Das sind natürlich große Sachen!
00:30:04: Bei den ganzen Außenraum-Themen ist der Ausgleich wichtig, dass man nicht viel versiegelt.
00:30:11: Wir haben auch Bereiche im Wasser, wenn man halt in das Wasser reinbaut.
00:30:18: Da sind Wattflächen.
00:30:20: Wir haben jetzt nicht so wie das klassische Watt oder es ist ein Flusswatt.
00:30:24: Das ist ja nicht so wieder Nordsee aber das Prinzip ist ähnlich.
00:30:27: Das sind natürlich alles biologisch und ökologisch sehr sensible Bereiche die auch geschützt werden müssen, die auch zum Teil unter Schutz stehen.
00:30:35: Die müssten dann ausgeglichen werden.
00:30:37: damit muss man natürlich auch arbeiten.
00:30:39: da hat man natürlich dann auch die Bukäa also die Umweltbehörde mit dabei Person die sich gut im Freiraum und sowas auskennen, um zu gucken wie kann man das ideal dann umsetzen.
00:30:50: Und in der Hafencity gerade beim Bakenhafen hat auch nicht so viel Platz.
00:30:54: also man hat halt diese alten Hafenstrukture.
00:30:56: darauf muss man sich ausbreiten.
00:30:59: Im Bakenhaufen wurde ja noch dieser Bakenpark in den in das alte Hafenbecken eingesetzt was auch total interessant ist um eine grünflächende Außenfäche zu schaffen.
00:31:08: Und das versucht man natürlich dann an jeder Ecke oder in jedem Innenhof irgendwie qualitativ hochwertig auch umzusetzen.
00:31:14: Und das sind, ich sag mal vom wieviel Fähle man in irgendeinen Boden reinmachen muss, um Gebäude standen sich ja zu machen.
00:31:21: bei diesen alten Hafengebieten ist es ja jetzt nicht immer der ideale Grund.
00:31:27: bis hin zu wie kriege ich eine gute Außenraumgestaltung hin?
00:31:31: Wie krieg ich hohes Maß an biologischer Diversität da auch rein?
00:31:38: ist das die Bandbreite.
00:31:39: Also da ist auch wieder das Thema Maßstab so, ne?
00:31:42: Ganz wesentlich und es ist sehr komplex.
00:31:45: also es gibt sehr viele verschiedene Herausforderungen sowohl technisch als dann halt auch nachher zur Instandhaltung und Pflege.
00:31:55: All right!
00:31:56: Du bist ja nicht nur in der Stadtplanung der Hafen-Sifftee evaluiert sondern auch in der historischen Speichestadt und den nördlichen Wädel.
00:32:05: Ist das etwas, wo man anders planen?
00:32:07: Wo man anders herangehen muss.
00:32:09: Weil es sind ja auch so ein bisschen andere Teile einer Stadt oder ist das immer das Gleiche?
00:32:17: wie würdest du das einschätzen?
00:32:20: Also die Speierstadt und die nördliche Vettel, das sind schon ganz andere Welten als die Hafencity.
00:32:26: Das macht's bei mir auch konkret so interessant weil ich halt diese unterschiedlichen Bereiche dann mit bearbeiten darf.
00:32:32: Die Speicherstadt kennen wahrscheinlich die meisten Besuchenden, die in Hamburg kommen – das ist Weltkulturerbe!
00:32:37: Da sind einfach auch viele touristische Attraktionen, wo viele Menschen hinkommen und auch inzwischen natürlich diese Umnutzung von dem traditionellen Speichergeschäft hin zu Berohnennutzungen gibt es ja schon ganz lange, dass sie umgebaut werden.
00:32:53: Das ist halt was für mal mit diesen Denkmalen... und dem Weltkulturerbe umgehen muss.
00:32:58: Und in meinem Bereich ist es so als Hofbauarchitekt, bin ich da dann auch immer mit meinen Kollegen hier im Austausch mit dem Denkmalschutz.
00:33:06: Das ist halt ... Da bilden wir ein sehr gutes Team, um zu gucken, wir wollen nichts Neues verhindern, aber nicht irgendwie das Alte vergessen machen.
00:33:15: Und das ist immer ein Abwägen!
00:33:17: Es gibt auch schöne Neubau-Projekte.
00:33:20: Wenn man da guckt gibt es zum Beispiel das Kessel Haus, wo ganz lange jetzt die Hafen City GmbH ihr Stadtmodell stehen hatte.
00:33:27: Daneben gibt's die neue Maschinenzentralstation von Vivamau Architekten, die das wirklich sehr gelungen in diese alte Bestandssituation eingefügt haben.
00:33:39: Das sind halt schöne Beispiele, wo man dann sieht okay hier gibts alt und neu zusammen.
00:33:45: Wir gucken aber natürlich auch auf das Pflaster.
00:33:47: Ich sag mal wirklich zur Typklinge oder zur Beschriftung und so, dass es halt ein durchgehendes harmonisches Bild ist und eben diesem historischen Ort einfach gerecht wird.
00:33:57: Und immer noch erkennbar ist ja, das waren Marsch-Speicherhäuser.
00:34:00: Das sind jetzt keine neu gebauten historisierenden Bürogebäude sondern die sind schon sehr alt und wir halten wie so zusammen.
00:34:09: Dass es halt immer noch gut funktioniert und man sie in Zukunft nutzen kann ganz tolle Leute, die da dran planen.
00:34:17: Also auch auf der Architekturseite mit neuen technischen Möglichkeiten, wo dann keiner Schornsteine aus dem Dach kommen oder Solarplatten, die halt aussehen wie das historische Dach und so weiter.
00:34:29: Das ist sehr, sehr faszinierend!
00:34:31: Da ist man ein bisschen mehr im kleineren Maßstab.
00:34:33: also ich auf jeden Fall Kollegen, die etwas mehr im Außenraum unterwegs sind.
00:34:39: Wir haben natürlich die Schnittstellen... Da gibt es Themen eben der Pflasterung, der Straßenführung usw.. Und das ist halt eben, wir sind wie gesagt so ein bisschen mehr außen unterwegs.
00:34:48: Wenn man dann den großen Sprung einmal über die Hafenzitition nördlichen Fettle macht was auch ganz besonderes oder die Feddel in ganz eines Areals ist eine von Fritz Schumacher geplante Siedlung für Hafenarbeiter sieht man halt auf wenn man mit dem Zug reinfährt.
00:35:03: und auf der rechten Seite sind halt große Mietshäuser aus Klinke also die klassischen Hamburger Klingerbauten ziemlich abgeschirmt inzwischen durch Infrastruktur, durch Bahn und Autobahn.
00:35:16: Es ist wirklich ein bisschen ein Leben für sich.
00:35:19: Das wird natürlich irgendwie gekuppt, dass dann später noch mal so einen Rückenschlag zum Grasbrug hinkriegt zu dem neuen Stadtteil, das es ein bisschen mehr verwext.
00:35:27: aber da ist halt so, dass wir mit ganz anderen ja Aufteilungen bedarfen der Bewohner da umgehen also Aufteiltung der Grundstücke oder der Zuständigkeiten weil das auch sehr gewachsener Bord jetzt aber wieder ganz anders strukturiert, auch sozial ganz anders durchmüscht.
00:35:47: Und das macht es dann halt so interessant wenn man über verschiedene Bereiche mit verschiedenen Anforderungen nachdenken darf und daran mitarbeiten kann.
00:36:01: Das ist schon was Besonderes auf jeden Fall!
00:36:04: Okay sehr stark.
00:36:06: Jetzt von der klassischen Stadtplanung hin in die klassische Lehre.
00:36:09: du bist ja... Nicht nur in der Stadtplanung unterwegs, sondern auch in die Lehre unterwegs.
00:36:16: Und am Anfang habe ich es ja in der Einleitung schon erwähnt.
00:36:19: Du bist ein Dozent?
00:36:21: Wie kam es denn dazu zu der Dozentenstelle und was genau unterrichtest du?
00:36:27: Ich hab die am Anfang erwähnend im Münster studiert an der Münsterschool of Architecture und da hatte ich das Glück dass ich bei einem Professor Herbert Bülersen war ein Milchner Architekt.
00:36:40: Das war er letztes Jahr verstorben Ja, ich weiß gar nicht wie viel Jahre oder Jahrzehnte Dekan in Münster war und wirklich eine sehr prägende Figur auch ein sehr guter Architekt aber wahnsinnig gut vernetzt.
00:36:54: Und sehr prägend für die Entwicklung der des Fachbereichs Architektor in Münstern war.
00:37:02: Das war immer so, dass alle gesagt haben, ah bald ist er weg.
00:37:05: Weil der schon ein bisschen älter war und jetzt müssen wir noch mal, also wer ihn nochmal miterleben will, der muss sich ranhalten.
00:37:12: Und ich hatte das Glück mit zwei Freunden von mir bei ihm Projekt machen zu dürfen einen kleinen Wettbewerb und dann war es ein bisschen der Fuß in der Tür bei ihm und ich hatte dann weiterhin das Glück bei ihm meine Abschlussarbeit machen zu durften und auch als ständischer Tutor zu arbeiten.
00:37:32: nochmal von der anderen Seite mitgekriegt, wie er mit Studierenden umgeht.
00:37:35: Und für mich ist das jemand, der mich sehr stark in der Lehre geprägt hat auch in der Haltung weil er für mich einfach so eine humanistische Lehre vertreten hat.
00:37:45: Da ging es jetzt nicht darum zu sagen okay ich bin der große Professor Star-Hetech was auch immer und so läuft das hier im Prinzip also nicht das Meisterklassenprinzip was in manchen Teilen ja auch gut sein kann.
00:38:01: Ich bin persönlich dann nicht so der Fan von, ich fand es halt da gut dass er ganz klar seine Meinung gesagt hat.
00:38:08: Aber uns als Studierenden immer gesagt hat ihr habt die Verantwortung für euer Projekt das ist halt euer Projekt!
00:38:15: Ich bin da, ich helfe euch, ich gebe euch die Guidelines, ich lenke euch...ich heite euch vielleicht auch mal auf aber ich diktiere nicht wie ihr euren Entwurf zu machen habt.
00:38:23: und das war halt einfach was was mich eben sehr geprägt hat, wo dann halt auch der Spaß dabei war.
00:38:30: Das hat manchmal auch mehr Arbeit bedeutet so weil man halt sehr viel eigenverantwortlich machen musste aber dadurch hatte man halt ein ganz anderer fand ich halt einen anderen oder einen sehr guten Bezug zu den Projekten.
00:38:43: und ja durch diese Prägung auf durch seine freundliche Art und dieser aufgeschlossene Art studieren gegenüber erst mal offen zu sein sie halt zusammen oder mit ihnen so zu sprechen, auf einer Ebene zu sprechen und ihn zu vermitteln dass die halt erst mal hier wichtig sind.
00:39:01: Und das die halt Spaß und Freude an ihren Projekten haben sollen.
00:39:06: Das hat mich sehr geprägt und mich auch eben motiviert dann weiter irgendwie in die Lehre zu kommen.
00:39:12: ich habe eine Zeit lang an der Internationalen Universität gelehrt im Bereich Stadtplan und Architektur.
00:39:19: Inzwischen, das hat dann auch immer eine zeitliche Komponente.
00:39:22: Da habe ich einen Wehrauftrag an der Balschana Universität in Lüneburg, wo es keine architektuale Stadtplanung gibt aber da gibt es die Möglichkeit im sogenannten Leuphana Semester oder auch an anderen Konstellationen Studierenden externe Themen darzulegen und das ist halt total interessant weil man natürlich auch selber umdenken muss.
00:39:45: Ich mache das mit dem Kollegen aus ja aus Norddeutschland zusammen und da kümmern wir uns oder entwickeln, oder lassen die Studierenden Projekte und Konzepte für Lehrstände in Lüneburgs Innenstadt entwickeln.
00:39:59: Und dann muss man halt immer so ein bisschen gucken dass man halt zwischen dem Wir sind Architekt- und Stadtplaner und das sind halt Studierende aus ich weiß nicht wie viel zwanzig verschiedene Fachrichtungen aber eben Nicht-Architek-Rotstadtplanung diese Wichtigkeit zu vermitteln gegen zu tun und Konzepte zu entwickeln.
00:40:17: Das funktioniert sehr gut, ich würde auch gerne wieder in dieser andere, in die klassischere Architektur- und Stadtplanungslehre vielleicht ergibt sich da noch mal was also nicht auch für Kooperationen und alles.
00:40:29: aber das macht schon total Spaß weil man sich selber so wieder ein bisschen hinterfragen muss und seine eigenen Lehransätze natürlich auch immer ein bisschen justiert und allgemein aufstellt.
00:40:40: Aber dass ist schon etwas was mich immer Ja, total faszinierend.
00:40:44: Das macht mir unglaublich viel Spaß und so mit den Studierenden zu arbeiten diese Projekte voranzutreiben zu sehen wie die auch damit arbeiten und dann nachher was in der Hand zu haben das ist schon toll und halt eben natürlich die Erfahrung weiterzugeben die ich habe aber vor allen Dingen halt von denen was mitzukriegen.
00:41:01: also da kriegt man ja auch jedes mal ein Update was eigentlich gar so in der Welt los ist dass das schon sehr schön.
00:41:09: Das glaube ich ja da kann ich dir voll aus der Seele sprechen weil Kennt das auch so, bin ja auch leerbar Auftragter.
00:41:15: Jetzt nicht für Stadtplanung sondern mehr für das Fach Finitelemente-Methode also Berechnungsmethode für Statik.
00:41:22: und da ist immer der schönste Gefühl wenn man sieht wie sich die Studenten von Tag eins bis zum Tag der Prüfungen weiterentwickelt haben muss ich echt einen Wissen aufgebaut haben.
00:41:34: und das ist eines der schönsten Gefühle wenn man weiß dass man hier dafür verantwortlich ist und auch war, dass sich die Studenten weitergebildet haben.
00:41:44: Und sich mehr Wissen angeeignet haben durch deine Lehre oder durch deine Hervorlesungen, Infos usw.
00:41:53: Ich würde auch gar nicht mehr aufhören dann, sondern ich finde das dann immer so mal kann ja noch weitermachen weiter.
00:41:57: was würde passieren wenn man jetzt da noch weiter denkt?
00:42:01: Das ist schon ziemlich cool.
00:42:03: also da merke ich ja auch selber So statt Forschungsthemen und also was, was dann aus dem Seminar auch erwachsen kann als neue Themen die mich interessieren oder wo man dann selber vielleicht mal etwas draus machen kann.
00:42:18: Oder was man dann wieder in den Seminar mit einfließen lassen kann das finde ich halt total toll weil man so eine Evolution hat bei einem selber.
00:42:27: so geht es mir jedenfalls aber halt auch in diesem Team ist es echt toll.
00:42:31: Absolut absolut
00:42:33: gut.
00:42:34: jetzt mal eine sehr allgemeine Frage.
00:42:37: Du bist ja jetzt schon sehr lange im Bauwesen tätig, auch in der Planung.
00:42:42: Gibt es da gewisse Trends, Technologien, Entwicklungen die du in der Baubrosche jetzt vor allem stärker verfolgst und besonders spannend findest?
00:42:53: Also auf das ganze Thema KI werde ich jetzt glaube ich nicht angehen weil dann bin ich zu wenig Experte für... dass es einen Impact hat weil es glaub ich jeder Wie das zum Beispiel, also vielleicht nur um kurz darauf einzugehen.
00:43:07: Wie das halt wirklich in der Konkrete, in der Architektur und in der Stadtplanung Auswirkungen hat?
00:43:12: Das wird ja gerade hoch diskutiert oder groß diskutiert und weit diskutiert von Sprachmodellen zur Unterstützung von Protokollen und irgendwelchen Vorgaben bei der Ausschreibung oder so die praktischen Twills bis hin zu auf der Stadtparungsebene zu System oder Programmen oder Anbietern, wo man eine komplette Potenzialanalyse machen kann.
00:43:37: Das wird viel beschleunigen und viel vereinfachen und mehr Daten produzieren.
00:43:43: Es wird weniger Arbeit produzieren, das bei den vorherigen technologischen Kritervolutionen auch nicht so funktioniert, dass wir weniger arbeiten.
00:43:50: Wir arbeiten tendenziell mehr und haben aber natürlich mehr Aufgaben, mehr Information.
00:43:55: Aber ich glaube, Basic Sachen, wahrscheinlich auf der Baustelle für Protokolle machen Mängel und all sowas wird sicherlich eine KI extrem hilfreich sein.
00:44:07: Irgendwo hätte ich das jetzt auch gesehen dass man halt so wie früher dann ein Foto macht, das dann irgendwo wenn man es schon digital macht irgendwo in PDF kopiert und dann da seine handschriftlich geschriebenen Notizen von einer Begehung zuschreibt sondern man macht das halt in einem Tool und hat's dann nachher fertig das Protokol quasi automatisch an der beteiligten Haus.
00:44:27: Das sind, glaube ich, Sachen die sich einfach als verstetigen werden und den ganzen technologischen Themen also in der Produktion oder in der Umsetzung.
00:44:37: Ich kann überhaupt gar nicht sagen was die KI da anstellen wird oder wo sie unterstützen wird.
00:44:43: in der Darstellung.
00:44:44: das ist ein schönes Tool um Varianten zu entwickeln wird aber jetzt glaube ich die Aufgaben von Architekten jetzt nicht ersetzen können.
00:44:53: Ansonsten ist natürlich das ganze Thema mit Nachhaltigkeit mit zirkulären Bauern ganz, ganz groß.
00:45:01: Also die Nutzung von vorhandenen Materialien, die halt nicht recycelt werden und sowas neu gemacht werden sondern genutzt werden wie sie sind.
00:45:10: Da gibt es ja auch ganz viele Initiativen von Konkular oder Baugreisel und auch viele Büros.
00:45:19: ich denke dann immer an Leedanger.
00:45:21: Ich spreche es falsch aus aus Kopenhagen Thilmann heißt ja, glaube ich.
00:45:28: Ja aus der, die jetzt auch den letzten Pavillon bei der Architektur Billinade gemacht hat, den Dänischen.
00:45:34: das sind halt Leute, die sehr schön architektonisch dann mit bestehenden Materialen arbeiten und vor der Betonmung nicht zwingend geschreddert wird oder neu gegossen wird.
00:45:45: Das ist natürlich auch eine Möglichkeit wenn es nicht anders geht aber sonst Module und Systeme zu benutzen einfach den Bestand nutzen.
00:45:55: Das ist ja dann auch wieder was.
00:45:56: oder aber Zirkularität, da muss ich mal die Kommittonin von mir denken anja rosen, die ist Professorin inzwischen an der Münster Die das kann ich sehr empfehlen sich mal mit ihr auseinanderzusetzen noch ganz tolle Projekte und uns da sehr gewissenhaft etwas was das voranbringen dieser Zirklarität angeht.
00:46:19: Okay super Jetzt biegen wir so ein bisschen in die Endphase hinein und zwar zwei letzte Fragen an dich.
00:46:29: Philipp, wenn du jetzt zurückblickst bist ja schon Jahrzehnte dabei.
00:46:35: was war denn so dein Projekt wo du sagst da hast du dir echt die Zähne ausgebissen?
00:46:40: Und gleichzeitig auch richtig viel gelernt.
00:46:43: Dein größtes Herausforderungs des Projekts Was war das?
00:46:47: Ich glaube dann muss ich jetzt ein bisschen aufpassen dass ich zu sehr ins Detail gehe.
00:46:53: Ich hatte Bauprojekte auf jeden Fall in der Hochbauphase, wo man menschlich und von der eigenen Energie einfach an Grenzen gekommen ist.
00:47:08: Baustellen, Durchführung oder Ausführungen wahnsinnig komplex sind, wo auch Dinge passiert sind die wo man vielleicht nochmal einen neuen Start machen musste und was abgerissen wurde, neu gebaut wurde innerhalb eines laufenden Projektes.
00:47:23: Das war schon sehr herausfordernd würde ich sagen weil es denn immer um konkrete Sachen geht die dann schon gebracht worden sind.
00:47:33: und wenn halt etwas passiert oder wenn halt irgendwie fast nichts zu retten ist oder man halt neu planen muss oder man auch in jungen Jahren oder mit wenig Erfahrung in große Verantwortung geworfen wird.
00:47:46: Also ich bin dann immer so, es ist ja mal ja muss ins kalte Wasser springen oder ich finde halt wenn man durch eine Eisdecke in kaltes Wasser geworben wird.
00:47:55: Finde ich das nicht so gut.
00:47:56: also man... Es muss auch nicht alles mit Wattehandschuhen sein aber eine gewisse Heranführung an Projekte und an verantwortungsvolle Positionen die ich auch zum Teil hatte als Projektleiter sind schon immer wichtig und da habe ich sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen gemacht dass sich mit jedem so gehen.
00:48:12: Aber so groß herausfahren war wirklich dann die Umsetzung mit wenig Erfahrung große verantwortungsvolle Projekte umzusetzen.
00:48:20: Da geht es dann gar nicht darum, dass man hoch ausbaut sondern auch kleine Gebäude haben würden sehr herausfordernd sein.
00:48:26: gerade wenn man im Bestand baut und das war schon da waren viele Learnings dabei.
00:48:32: Auch gute Momente auf einigen wo ich mit tollen Kolleginnen Kollegen zusammengearbeitet habe.
00:48:39: vieles möchte ich aber nicht zwingend missen.
00:48:41: also Ich bin nicht ohne Grund mehr in Richtung der der Stadtplanung gegangen, weil ich schon auch mal natürlich ... also ich hab noch das Interesse und auch den Blick glaube ich für diese Detailplanungen und so was.
00:48:53: Und da juxte mich auch mal wieder in den Fingern sowas zu machen gar keine Frage.
00:48:57: Das ist dann immer natürlich auf die Frage des Projektes.
00:49:03: Ja okay sehr schön gut!
00:49:06: Dann wenn du meinen Podcast schon mal reingeschnuppert hast, dann weißt du jetzt welche Frage dich erwartet?
00:49:11: Und zwar die Frage nach dein Lieblingsbau weg.
00:49:15: Was ist denn dein Lieblingsbauwerk?
00:49:16: Und vielleicht habe ich eine Vermutung, dass es vielleicht sogar etwas aus Hamburg ist.
00:49:20: Aber du kannst mich gerne eines besseren bellen.
00:49:23: Das muss ich tatsächlich und ich werde deine Frage auch nicht so beantworten wie vielleicht die anderen Gäste wie bisher.
00:49:32: Und zwar hab' ich da auch darüber nachgedacht und gemerkt das ich dann von einem Gebäude zum anderen komme.
00:49:41: Ich könnte dir jetzt eins sagen, das wäre aber eine Heimstunde.
00:49:43: Es würde mir dann wieder ein anderes Einfallen sagen, nee, deswegen habe ich mich für eine Stadt entschieden und ich hoffe dass es okay
00:49:50: ist.
00:49:50: Absolut!
00:49:51: Ja genau und zwar würde ich dann oder sage ich Koppenhagen als Stadt- und vielleicht Planungskonzept oder als Idee wie moderne Architektur und Stadtplanung sehr gut funktionieren kann in großen Teilen Und da könnte ich dir wahrscheinlich jetzt auch einige Gebäude sagen oder Orte, die ich ganz spannend finde.
00:50:15: Aber ich habe jetzt auch schon wieder andere Sachen im Kopf.
00:50:18: also da kann ich mich einfach nicht festlegen weil es einfach zu viele tolle Gebäuden und Orte gibt und da einen so rauszukwecken fällt mir wahnsinnig schwer.
00:50:26: Also versuche ich sie ja mal mit einer ganzen Stadt.
00:50:30: Ich hoffe das wird akzeptiert.
00:50:32: Ja absolut Kopenhagen wirklich eine sehr schöne Stadt, das ist ja gar nicht mehr so weit weg von Hamburg.
00:50:38: Und ich war da schon und war total fasziniert
00:50:41: auch
00:50:42: von der Stadt an sich weil die es wirklich geschafft hat mit einer tollen Fahrradinfrastruktur so gut zurechtzukommen und zu wenig Autos in der Innenstadt dass mir das echt richtig gut gefallen hat.
00:50:56: also sauber extrem ja auch modern aufgestellt Das hat mir richtig gut gefallen, Koppenhagen.
00:51:06: Absolut!
00:51:08: Also das ist auch das erste Mal dabei, dass ja endlich können wir mal sicher Fahrrad fahren.
00:51:12: Es ist auch ein Gefühl was man in Deutschland ja auch nicht überall kennt wobei Hamburg da auch sehr viel Gutes tut muss ich sagen auf wenn ich hier nicht mehr regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs bin.
00:51:20: aber da tut sich auf jeden Fall etwas.
00:51:22: aber dann ist Deutschland ja weiß man ja bisschen hinterher.
00:51:25: Aber dieser gesamte Mix aus neuer Architektur und alter Architektor, die verschiedenen Stadtteile der Mixanleuten.
00:51:34: Auch der Umgang mit einer Stadt- und der Infrastruktur und der Nutzung auch von öffentlichen Flächen, der Schärfung von öffentlicher Flächen in auch vielleicht etwas andere Art und Weise also sei es jetzt irgendwie eine Verbrennungsanlage.
00:51:47: Von Big, wo man oben Skidrauffahren kann bis hin zu der ganzen Erschließung des Stadthafens und der Umnutzung den ganzen ökologischen Aspekt.
00:51:57: Auch sowas wie diese ganzen Themen mit dem Freiraum und die Anpassungen für den Klimawandel stark regnet usw.
00:52:07: Das sind halt was bisschen zur kulturellen Einrichtung in der Umgang mit Bestand.
00:52:11: Das ist schon einfach ein hoher Standard, der da gefahren wird und die Leute sind sich auch sehr überbewusst.
00:52:18: Und das ist halt eben nicht nur das touristische alte Zentrum sondern diese Stadt hat halt insgesamt so viele verschiedene Bereiche und da bin ich immer wieder fasziniert dass das so gut funktioniert nach wie vor und die dadurch natürlich eine sehr hohe Lebensqualität haben.
00:52:38: Absolut!
00:52:39: Sehr schön Philippe.
00:52:41: Wir sind am Ende.
00:52:41: Ich möchte mich an der Stelle recht herzlich bei dir bedanken für deine Teilnahme, für den spannenden Austausch und wünscht dir für die Zukunft alles Gute und ganz viel Erfolg!
00:52:50: Danke dass ich hier sein durfte.
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