#184 Bau-News Juli 2026

Shownotes

Die Temperaturen steigen und auch in der Baubranche geht es hoch her. Willkommen bei den Baunews im Juli 2026! Heute geht es um neue Forderungen der Bauverbände zur Belebung des Wohnungsbaus, die Verlängerung der EH55-Plus-Förderung, den historischen Einbruch beim Zementverbrauch sowie um den verstärkten Einsatz von KI und Recyclingbaustoffen. Außerdem gibt es Neuigkeiten zu Stuttgart 21!

Schreibt uns in die Kommentare: Welche der neuen Entwicklungen findet ihr besonders spannend? Und folgt uns gerne, um keine zukünftigen Episoden zu verpassen. Viel Spaß beim Zuhören!

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00:00:03: Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe der BauNews im Juli.

00:00:07: Wir brauchen das immer wärmer, aber vom typischen Sommerloch sind wir noch weit entfernt.

00:00:12: Denn auch in diesem Monat ist in der Baubrosche wieder einiges passiert!

00:00:17: Wir sprechen heute unter anderem über die EH-Von-Fünfzig Plus Förderung und einen Historischen Einbruch beim Zementverbrauch.

00:00:25: Also dem wird der verstärkte Einsatz von KI und Recyclingbaustoffen ein Thema sein.

00:00:30: Anschließend werfen wir noch einen Blick auf die neuesten Entwicklungen rund um Stuttgart-Einundzwanzig.

00:00:34: Schauen wir rein!

00:00:37: Politikradar Bauverbände fordern mehr Tempo im Wohnungsbau.

00:00:44: Wir starten mit einem Thema, das uns hier im Podcast schon seit Längerem beschäftigt – der Wohnungsbaum.

00:00:49: Probleme gibt es hier schon lange aber bisher haben die meisten Maßnahmen nur für schleppende Fortschritte gesorgt.

00:00:54: Jetzt fordert die deutsche Bauwirtschaft von der Bedeutung des Regierungs ein umfassendes Maßnahmepaket um den Wohnungsbau endlich wieder anzukuppeln und zwar langfristig.

00:01:04: Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, der Hauptverband der deutschen Bauindustrie und die Industriegewerkschaft Bau in Agrar Umwelt haben im Juni ein gemeinsames Positionspapier vorgestellt.

00:01:14: Der Anlass dafür war ein Treffen der Bundesregierung mit Wirtschaftsverbänden oder Gewerkschäften im Bundeskanzlerhanden.

00:01:20: Der Kernpunkt der Forderungen ist eindeutig Deutschland ist aktuell wirtschaftlich sehr angeschlagen.

00:01:25: da könnte die Bauwirtschaft ein wichtiger Motor sein um dieses Tief zu überwinden aber dafür müsste erst einmal wieder mehr gebaut werden.

00:01:33: Schließlich steckt der Wohnungsbau nach wie vor in einer tiefen Krise.

00:01:37: Im Jahr twenty-fünfundzwanzig wurden bundesweit nur noch zweihundert sechstausend sechshundert Wohnungen fertiggestellt, das sind rund achtzehn Prozent weniger als im Vorjahr und gleichzeitig die niedrigste Wert seit zweitausend zwölf.

00:01:49: dabei brauchen wir dringend mehr Wohnraum.

00:01:51: etwa vierhunderttausend neue Wohneinheiten müssten es pro Jahr sein.

00:01:54: kein Wunder also dass zwischen Angebot und Bedarf mittlerweile eine riesige Lücke entstanden ist.

00:01:59: zusätzlich dauert es einfach viel zu lange, Bauprojekte tatsächlich fertigzustärken.

00:02:04: Ein kurzes Beispiel zwischen der Baugenehmigung und der Fertigstellung eines Mehrfamilienhauses vergehen aktuell durchschnittlich thirty-four Monate.

00:02:12: Besonders ärgerlich aus der Sicht der Branche?

00:02:15: Eigentlich wären die Kapazitäten vorhanden – viele Unternehmen könnten sofort mehr bauen, erhalten aber aufgrund des schwachen Nachfrage deutlich weniger Aufträge als möglich wäre!

00:02:24: Was fordern die Verbände nun genau?

00:02:26: Stärkere Investitionen von Bauträgern oder Investoren stärkere Ausbau des sozialen und bezahlbaren Wohnungsbaus sowie eine bessere Finanzierungsmöglichkeit für private Haushalte.

00:02:37: Auch eine zeitneue Aktivierung bereits genehmigter Bauprojekte wird vorgeschlagen, was in Lösungsvorschläge der Branche?

00:02:44: Einmal die Verlängerung des EH-Fünfundfünfzig Förderprogramms der KfW für klimafreundliche Neubauten.

00:02:50: Zeitlich befristete Fördernreize für Bauprojekte mit bereits erfolgten Genehmigung Und was auch im Gespräch ist, ein Grundsteuerfreibetrag für Ersterwerber von selbst genutzten Wuneigentum bis zu einem Kaufpreis von fünfhunderttausend Euro.

00:03:04: Welche dieser Forderungen der Bundesregierung tatsächlich aufgreift bleibt abzuwarten!

00:03:08: Wir behalten das auf jeden Fall in Blick.

00:03:10: Klar ist aber die Branche erhöht den politischen Druck deutlich.

00:03:16: Gesetz und Urban Updates Grünes Licht für Verlängerung der EH-Vonfünfzig Plus.

00:03:24: Bleiben wir doch beim Thema Förderung Den passenden.

00:03:26: zu den Forderungen der Bauverbände gibt es gute Nachrichten für alle, die möglichst energieeffizient bauen möchten.

00:03:32: Anders als befürchtet wurde das EHR-Fünfundfünfzig plus Förderprogramm für den Neubau und ein erster Wert von Immobilien verlängert.

00:03:39: Eigentlich sollte die Förderung bereits am Dreißigsten Juni zwanzig sechsundzwanzig auslaufen.

00:03:44: Jetzt hat das Bundesbauministerium kurz zuvor entschieden, das Programm fortzuführen – und das Beste Solange bis die bereitgestellten Fördermittel ausgeschöpft sind, spätestens jedoch bis Ende des Jahrzehntes.

00:03:57: Künftig wird diese Förderung in das KfW-Programm Klimafreundliche Neubau integriert.

00:04:01: Im Bundeshaushalt im Jahrzehn und zwanzig stehen dafür insgesamt achthundert Millionen Euro zur Verfügung.

00:04:07: Wenn man den Wohnungsbau in den letzten Monaten verfolgt hat ist das vermutlich keine große Überraschung.

00:04:11: Schließlich sahen die Zahlen denkbar schlecht aus.

00:04:14: Dabei ist die Nachfrage nach energieeffizienten Neubauten nach wie vor da!

00:04:18: Viele Bauhören zögern allerdings aufgrund der Wirtschaftlichlage.

00:04:21: Das soll sich mit der Verlängerung des Förderprogramms jetzt ändern – ein positives Signal der Regierung an die Baubrosche!

00:04:29: Wie genau sieht die Förderung eigentlich aus?

00:04:31: Seit März, zwanzigundzwanzig gibt es einen effektiven Zinssatz von einem Prozent pro Jahr bei einer Laufzeit und Zinsbindung von zehn Jahren.

00:04:39: Je Wohneinheit bis zu hunderttausend Euro als günstiger Kredit möglich bei Neubauten- und Ersterwerb vom Wohngebäuden.

00:04:46: Aufförderung von nicht bewundeten Gebäuden unter Umständen ist möglich.

00:04:49: Kommunen können einen Zuschuss von fünf Prozent beantragen.

00:04:53: Voraussetzungen Das Gebäude muss einen EH-Auffünfundfünfzigstandard erfüllen, die Wärmeversorgung muss vollständig über erneuerbare Energien erfolgen.

00:05:01: Öl und Gasheizungen sind ausgeschlossen.

00:05:04: Außerdem muss eine Baugenehmigung vorliegen.

00:05:06: der Baubeginn steht noch raus.

00:05:09: Förderanträge wurden Vorbaubeginnen gesteuert Und Kaufverträge müssen frühestens nach dem sechzehnten Dezember zweitausendfünfundzwanzig abgeschlossen sein.

00:05:18: Also den muss der Kredit innerhalb von zwölf Monaten abgerufen werden.

00:05:22: Die Förderung endet automatisch, sobald die bereitgestellten Mittel vollständig ausgeschöpft sind.

00:05:27: Damit soll der Wohnungsbau gemeinsam mit dem Ersterwerb vom Wohneigentum noch einmal ordentlich angekommelt werden.

00:05:34: Deutsche Bauindustrie für Einführungen eine PKW-Maut.

00:05:38: Auch unser nächstes Thema dürfte die Bauwirtschaften noch längerfristig beschäftigen.

00:05:42: Es geht um die Finanzierung unserer Verkehrsinfrastruktur Denn Straßen und Brücken in Deutschland sind heißen desolaten Zustand.

00:05:48: Nur wer das bezahlen soll, blieb bis sehr offen.

00:05:51: Eine Möglichkeit mehr Geld in die Kassen zu spülen hat die Deutsche Bauindustrie jetzt vorgeschlagen.

00:05:55: Sie fordert erneut die Einführung einer PKW-Mart.

00:05:59: Nach Auffassung der Bauindustrie reicht das bestehende Sondervermögen der Bundesregierung nicht aus um den Bedarf zu decken.

00:06:05: Denn das Sonderförmögend ist auf zwölf Jahre begrenzt.

00:06:08: Was wir brauchen ist aber eine langfristige Lösung.

00:06:10: Schließlich gelten die Verkehrswege in Deutschland schon heute als strukturell unterfinanziert.

00:06:14: Aus diesem Grund bringt die Bauindustrie der sogenannte Nutzerprinzip wieder ins Gespräch.

00:06:19: Die Grundidee, wer die Infrastruktur nutzt soll sich stärker an ihrer Finanzierung beteiligen.

00:06:24: Ganz neu ist die Diskussion nicht – bereits im Jahr zwei tausend neunzehnt entscheidete eine PKW-Maut vor dem Europäischen Gerichtshof.

00:06:30: Das damelige Modell benachteiligte ausländische Autofahrer und war deshalb nicht mit europäischem Recht vereinbar.

00:06:37: Nur freut die Branche eine neue rechtssichere Lösung.

00:06:40: Gleichzeitig könnten Autofahre an anderer Stelle finanziell entlastet werden sodass sich die Gesamtbelastung nicht erhöht.

00:06:47: Außerdem schlägt die Bauindustrie vor, die Einnahmen aus den einzelnen Verkehrsträgern künftig jeweils wieder in die eigene Infrastruktur zu investieren.

00:06:55: Geld aus der Straße soll also der Straße zugutekommen – Mittel für die Schiene?

00:06:59: Der Schiene!

00:07:00: Einige konkrete Maßnahmen sind bereits geplant.

00:07:03: So soll die Autobahn GmbH des Bundes künftig selbst Kredite aufnehmen dürfen.

00:07:07: Zusätzlich soll ein größerer Anteil der Einnahmen von der Lkw-Maut direkt an die Autobahngmbh fließen.

00:07:12: Für die China-Infrastruktur ist also, wenn man eigene Infrastruktur vorvorgesehen.

00:07:17: Ob eine PKW-Maut tatsächlich wieder auf die politische Agenda kommt bleibt obzuwarten!

00:07:22: Die Diskussion zeigt aber deutlich dass sich die Branche Gedanken über eine langfristige und verlässliche Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur macht – und das ist auch gut so.

00:07:32: Markt Monitor Zahlen Bilanzen Entwicklungen Historischer Einbruch im Zementverbrauch.

00:07:40: Nach dem politischen Themen schauen wir jetzt wieder auf den aktuellen Lage der Branche.

00:07:44: Beim Blick auf die Bauwirtschaft fällt besonders eine Zahl ins Auge.

00:07:47: Der Zementverbrauch.

00:07:49: In Deutschland wird so wenig Zement verbraucht, wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

00:07:52: Nach Angaben des Bundesverbands Baustoffe – kurz BBS – befindet sich die Branche inzwischen in einer historischen Krise.

00:07:59: Der Zementverbraucher liegt aktuell rund dreißig Prozent unter dem Niveau des Jahres zwei tausendzwanzig Und schon damals haben wir mitten in einer Krise gesteckt.

00:08:06: Damen ist der Bedarf an Zement auf den niedrigsten Stand seit vor dem Zweiten Weltkrieg gefallen.

00:08:11: Im Wohnungsbau haben wir die Situation gerade eben genauer betrachtet.

00:08:15: Aber hier geht es mittlerweile nicht mehr nur im Wohnenraum, auch der Hochbau und der Tiefbau spüren den deutlichen Nachfrage rückgern.

00:08:21: Die Gründe hierfür sind vielfältig.

00:08:24: Es gibt weiterhin ein hohes Zinsniveau, die Bau-Materialkosten sind gestiegen, genauso die Preise für Diesel, Beton oder Zement ist gestiegen.

00:08:32: Also dem gibt es eine schwache Nachfrage in privaten Wohnungsbaus als auch eine rückläufige Investition in Infrastruktur, Industrie und Bürogebäude.

00:08:40: Zwei ist die Zahl der Baugenehmungen zuletzt um rund zehn Prozent gestiegen, allerdings dauert es erfahrungsgemäß einige Zeit bis aus einer Genehmigung tatsächlich eine Baustelle wird.

00:08:49: Wir erinnern uns – von Genehmigung bis Fertigstellung eines mehrfamilienhauses dauert das in der Regel fast drei Jahre.

00:08:55: Kurzfristig sorgt eine höhere Zahl an Genehmighungen also noch nicht zu einer höheren Auffrage nach Baustoffen.

00:09:01: Einzige Hoffnung ist jetzt die zweite Jahreshefte!

00:09:04: Das Sondervermögen der Bundesregierung für Infrastrukturinvestitionen ist bereits fest eingeplant.

00:09:09: Mit den Startneuer-Infrastrukturprojekte könnte auch die Nachfrage nach Baustoffen widerspürbar anziehen.

00:09:16: Ungarn mit Wohnungsknappheit in der Schweiz.

00:09:19: Wohnungsknapphalt ist kein deutsches Thema, auch in der schweiz kämpfen wir mit diesem Problem und hat deshalb beschlossen den gemeinen zügigen wohnungsbaustärker zu fördern.

00:09:27: Nachdem bereits der nationaler zugestimmt hatte, hat nun auch das ständerat zwei wichtige Fördermaßnahmen beschlossen Aufstocken eines Fonds für die jahre twohtausend dreißig bis zweitausund vierund dreißzig.

00:09:37: hier werden weitere hundertfünfzig millionen franken hinzugepackt.

00:09:42: Daraus ergeben sich zinsgünstige Darlehen, die vergeben werden können – vor allem für Neubauten, Sanierungen und den Kauf von Wohnliegenschaften.

00:09:49: Außerdem gibt es ein Bürgschaftsprogramm des Bundes bis zum Jahr- ... ... im Jahr-... hier gibt es eine Verpflichtungskredit des Bundes von insgesamt ... das Ziel ist es, bessere Finanzierungsmöglichkeiten für Gemeindezügebauträger zu ermöglichen.

00:10:06: ….

00:10:07: außerdem genauso dem Bau bezahlbarer Wohnungen zu erleichtern.

00:10:12: Auch hier ist der Handlungsbedarf groß.

00:10:14: Die Leerstandskurte ist zwischen im Jahr- und Jahrzehnte und im Jahrzehn-Zwischen von nur noch ein Prozent gesunken.

00:10:21: Zum Vergleich, in Deutschland liegt dieser Wert im Schnitt bei vier Komma drei Prozent.

00:10:25: Der Wohnungsmangel in der Schweiz betrifft inzwischen längst nicht mehr nur die großen Städte sondern zunehmend auch kleinere.

00:10:31: Versteckt wird die Entwicklung zusätzlich durch das Bevölkerungswachstum und die Anhalten der Zuwanderung.

00:10:36: Wir können also festhalten Die Herausforderung auf dem Wohnungsmarkt ähnelt sich in vielen europäischen Ländern.

00:10:42: Während Deutschland vor allem noch wegen sucht, private Investitionen anzukogen, setzt die Schweiz stärker auf Förderungen gemeinnütziger Bauträger und langfristige Finanzierungshelfen.

00:10:53: Sonstiges!

00:10:58: Zum Abschluss schauen wir noch auf drei Themen, die ganz unterschiedlichen Bereiche der Baubrosche betreffen – die Digitalisierung, nachhaltiges Bauen und ein Großprojekt das wohl jeder kennt.

00:11:07: Beginnen wir mit der Digitalisierung.

00:11:10: Digitalisierung auf den Vormarsch.

00:11:13: Der Einsatz von künstlichen Intelligenzen in der Bauwirtschaft nimmt weiter Anfahrt auf.

00:11:16: Immer mehr Anwendungen zu einem Planungs-, Genehmigungs- und Dokumentationsprozesse reduzieren, um Bauprojekte insgesamt schneller und effizienter umsetzen.

00:11:24: Ein schnelles Handeln ist jetzt umso wichtiger!

00:11:26: Gerade Genehmigungssverfahren für Bau- und Infrastrukturprojekte dauern häufig mehrere Monate oder sogar Jahre.

00:11:33: Hinzu kommen umfangreiche Dokumentationspflichten auf ein dickes Nachtragsmanagement und einen stetig wachsenden Menge an Daten, die verarbeitet werden muss.

00:11:41: Gleichzeitig verschärfen der Fachkräftemangel und steigen Anforderungen an Bauprojekte den Wunsch nach digitalen Lösungen.

00:11:47: Vor diesem Hintergrund hat das Bundesdigitalministerium die KI-Software Spark Workflow vorgestellt.

00:11:53: Sie soll Behörden künftig dabei unterstützen, Genehmigungsgefahren deutlich zu beschleunigen.

00:11:59: Die Software kann eingereichte Anträge automatisch auslesen Informationen strukturiert aufbereiten Und formale Prüfungen übernehmen.

00:12:06: Die eigentliche fachliche Entscheidung bleibt jedoch weiterhin bei den zuständigen Behörde.

00:12:11: Nach Angaben des Ministeriums soll die Software insbesondere bei größeren Infrastrukturprojekten helfen, Bearbeitungszeiten zu verkürzen und Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten.

00:12:24: Baukosten werden gesenkt dank Recyclingbaustoffe.

00:12:28: Neben Digitalisierung steht auch Effizienz immer weiter im Fokus gerade wenn es um Material und damit Kosteneffizienzz geht.

00:12:34: Recylingbaustiffe sind daher bisher vergleichsweise noch selten eingesetzt.

00:12:39: Die Bundesregierung möchte daher den Einsatz von Recyclingbaustoffen im Hochbau deutlich ausweiten.

00:12:44: Im Mittelpunkt steht dabei der dreizehn-Punkteaktionsplan zur Senkung der Baukosten.

00:12:48: Ein wichtiger Baustein dieses Programms ist die stärkere Wiederverwendung mineralischer Baustoffe.

00:12:53: Die Ziele sind klar, Baukosten sollen sinken, natürliche Ressourcen geschont und die Kreislaufwirtschaft in dem Bausektor gestärkt werden.

00:13:00: Unterstützung erhält die Bundesregierung dabei vom Bundesverband Sekundärostoffe und Entsorgung.

00:13:05: Nach Ansicht dieses Bundesverbandes liegt das Problem allerdings weniger in fehlenden Gesetzen als vielmehr in der Baupraxis.

00:13:12: Viele Bauherren und Planer setzen nach wie vor lieber auf Primierbaustoffe, obwohl die rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz von Recyclingmaterial bereits vorhanden sind.

00:13:21: Genau hier möchte die Bundesregierung ansetzen.

00:13:24: Geplant ist unter anderem, Hemmnisse bei der Zulassung neue Baustoffen abzubauen und die rechtliche Rahmenbedingungen für Wiederverwendung und Recyling weiterzuentwickeln.

00:13:33: Außerdem verweist der Bundesver Band Daraufhin, dass bereits heute die Einsatzbaustoffeordnung technische Regelwerke und verschiedene Dienomen den sicheren Einsatz von Recycling-Baustoffen ermöglichen.

00:13:43: Eine zweite Runde für Baustoffel ist also längst kein unkalkuliebares Risiko mehr.

00:13:48: Zusätzlich soll der sogenannte Kuba-Qualitätssiegel für mehr Vertrauen sorgen.

00:13:52: Es bestätigt die Einhaltung festgelegter Qualitäts-, Umwelt- und Baustandards und soll Bauherren und Planern zusätzliche Sicherheit geben.

00:14:00: Stuttgart einundzwanzig verzögert sich erneut!

00:14:03: Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf Deutschlands ewige Bahnhofbaustelle.

00:14:06: Es geht hier natürlich um Stuttgart-Einundzwanzig.

00:14:09: Eigentlich sollte ein Teil Ende des Jahres schon öffnen, doch dieses Vorhaben wurde schon im letzten November gestrichen.

00:14:15: Doch über einstimmenden Berichten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und das SWR soll sich die Vorständige in Betriebnahme des Projekts auf Dezember.

00:14:22: Zwei Tausend Einund Dreißig verschieben.

00:14:25: Das wären rund fünf Jahre später aus ursprünglich geplant.

00:14:28: Der Deutsche Bahn bestätigt diesen Termin bislang allerdings nicht und spricht weiterhin von Spekulationen Festtet jedoch Ein neues in Betriebnahme-Konzept soll Ende Juni vorgestellt werden.

00:14:38: Allzu groß sollten die Erwartungen allerdings nicht sein, als Halbgrund für die erneute Verzögerung galten Probleme bei der Digitalisierung der Leitungssicherungstechnik.

00:14:47: Genau diese Bereich sorgt offenbar weiterhin für Herausforderungen.

00:14:51: Ganz ohne positive Nachrichten beenden wir diese Folge aber nicht!

00:14:54: Bereits ab Ende des Jahres soll ein Reisen der erste Verbesserungen spüren können.

00:14:59: Geplant sind unter anderem kürzere Wege zu dem Bahnsteiger im Stuttgart der Hauptbahnhof.

00:15:03: Außerdem sollen dann erste Teilbereiche des Gesamtprojekts im Betrieb gehen.

00:15:07: Ob das dieses Mal funktioniert?

00:15:09: Wir werden sehen!

00:15:13: Und damit sind wir am Ende der Bau-News angekommen.

00:15:15: Vielen Dank, dass ihr wieder mit dabei wart.

00:15:16: Wenn euch die Folge gefallen hat, teilt sie gerne mit euren Kollegen oder Bekannten und Freunden – und natürlich mit allen, die sich für die Baubrosche interessieren.

00:15:24: Macht es gut, euer Daniel.

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