#189 Planen, Prüfen, Durchsetzen: Rechtssicherheit für Architekten und Ingenieure feat. Aleksandra Gleich

Shownotes

Unser heutiger Gast Aleksandra Gleich bedient eine ganz besondere Schnittstelle: Baurecht und Architektur. Wir sprechen heute über Themen wie rechtliche Herausforderungen bei Bauprojekten, das Vergaberecht in der Praxis und Diversität im Bauwesen. Uns interessiert jetzt: Habt ihr schon Erfahrungen mit dem Baurecht in der Praxis gemacht? Und folgt uns gerne, um keine zukünftigen Episoden zu verpassen. Viel Spaß beim Zuhören!

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Glooball Podcast.

00:00:05: Und heute mit einem sehr spannenden Thema, und zwar schauen wir uns Architektur und Recht gemeinsam an.

00:00:12: also was hat ein Architekter oder Rechtsanwalt gemeinsam?

00:00:16: Auf jeden Fall eine ganze Menge!

00:00:17: Und daher bin ich sehr froh unseren heutigen Gast Alexandra Gleich hier bei uns begrüßen zu können denn sie verbindet zwei Perspektiven die in Bauprojekten auf Getrennt gedacht werden Einmal Architektur und einmal Recht.

00:00:31: Als Architektin und Rechtsanwältin begleitet sie die Architektor- und Ingenieurbüros an der Schnittstelle von Planung, Vertrag, Vergabe und Haftung Und heute sprechen wir genau mit ihr darüber wo rechtliche Risiken im Projekten typischerweise entstehen Warum klarer Leistungsbildung gute Kommunikation zu entscheiden sind und vor allem wie Planende durch Liege, Mentoring, rechtlicher Sicherheit in ihrem Büroalltag bringen können.

00:00:54: Alexandra ich bin sehr froh dass du dabei bist.

00:00:56: herzlich willkommen

00:00:58: Danke schön.

00:01:11: Hallo und herzlich willkommen zum Blueball Podcast, der Podcast rund um das Thema Bau!

00:01:17: Ich bin froh dass du dabei bist.

00:01:18: los geht's!

00:01:21: Starten wir doch gleich mal hinein.

00:01:22: Alexander stelle ich doch kurz mal vor wer bist du?

00:01:25: Und was machst Du?

00:01:26: Genau du hast es ja schon gesagt ich bin Alexandra Gleich ich bin Rechtsanwältin und ich bin auch Architektin und habe vor rund zehn Jahren mich in dieser Konstellation als Architekten- und Rechtsanwendin selbstständig gemacht Und im Laufe der Jahre dann eben dieses Unternehmen Recht und Räume gegründet.

00:01:44: Da gab es ein paar Entwicklungen, aber jetzt sind wir bei Recht und räume angekommen.

00:01:50: Ich berate insbesondere Architektur- und Ingenieurbüros in Bau- und Architektenrecht und auch bei der Vergabe von Planungsleistungen.

00:01:59: Ja ich begleite sie sowohl bei ganz konkreten Konflikten also so wie man's kennt gerichtlichen Verfahren und Auseinandersetzungen im Worst Case wenn es um Honorarfragen geht wenn es um Nachträge geht, um Haftungsvorwürfe.

00:02:12: Aber auch präventiv durch ein legal Mentoring-Programm das ich anbiete und über Webinare.

00:02:19: auf persönlicher Ebene bin ich Mama von zwei Kindern.

00:02:22: Ich mag lieber Hunde als Katzen Und ich bin gerade selbst Bauherrin bei der Sanierung eines eigenen Hauses Und ich muss gestehen, seitdem kann ich auch manche Sorgen und Entscheidungsnöte von Bauherinnen und Bauhörern deutlich besser verstehen.

00:02:38: Und nochmal aus einer ganz anderen Perspektive betrachten.

00:02:42: Wenn etwas zeigt bleibt mache ich auch gerne ein bisschen Pilates und mag gutes veganes Essen.

00:02:46: Das überzeugt mich fast immer!

00:02:49: Und ja, meine besondere berufliche Perspektive besteht eben darin dass ich beide Seiten kenne.

00:02:55: Ja also ich kenne die rechtlichen Frage.

00:02:56: Ich kann sie juristisch allen ordnen aber durch meine Praxis als Architektin weiß ich auch ganz genau wie Planungsprozesse tatsächlich ablaufen und welche Abhängigkeiten bestehen wie schwer es manchmal ist mitten im Projekt rechtlich sauber zu reagieren Wie sich die Dinge manchmal überschlagen und mir ist das einfach ganz wichtig rechtliche Sicherheit nicht erst dann zum Thema wird, wenn schon ein Anwaltsschreiben auf dem Tisch liegt.

00:03:23: Sondern das Planende ja im Prinzip schon viel früher erkennen können wo im Projekt rechtlich relevant zu Weichen gestellt werden können.

00:03:31: Okay jetzt hast du schon eine Menge von dir erzählt.

00:03:34: Steigen wir noch mal bisschen tiefer hinein was für mich jetzt gleich am Anfang interessant ist.

00:03:38: Was war denn zuerst da?

00:03:40: War zuerst rechter oder Architektur?

00:03:43: Genau, also die Reihenfolge war anders als viele im persönlichen Gespräch vermuten.

00:03:49: Und zwar habe ich zuerst Jura studiert und danach Architektur.

00:03:52: Und Architeektur war eigentlich das was ich schon immer machen wollte.

00:03:56: Also ich wollte schon als Kind Architektor machen.

00:03:58: Und dann hab' ich aber trotzdem mit Jura begonnen und das Studium auch abgeschlossen.

00:04:03: Aber der Wunsch danach Architiktur zu studieren ist einfach nie ganz verschwunden.

00:04:07: Es war immer in meinem Kopf zumal nicht auch in Juras Studium dann mit autarchitekten Rest zu tun hatte.

00:04:12: Und deswegen habe ich mich dann einfach nochmal entschlossen, das Architekturstudium hinten in Tramp zu hängen und habe dann auch im Anschluss an meine Studienzeit die wie du dir vielleicht vorstellen kannst recht lang war insgesamt ja.

00:04:25: Dann auch zunächst als Architekten gearbeitet.

00:04:29: Ich muss sagen diese Reihenfolge war rückblickend auch sehr prägend weil ich hatte zuerst diese juristische Perspektive und hab danach erst erlebt wie sich das im Planungsprozess und in der Praxis tatsächlich niederschlägt Und wie viele Beteiligte v.a.

00:04:44: abhängig sind, die Entscheidungen unter Zeitdruck entstehen und wie wenig sich komplexe Projekte eigentlich allein dadurch erklären lassen, dass man sie in abstrakte juristische Kategorien reinsteckt?

00:04:56: Weil das Recht fragt ja was wurde vereinbart wer trägt die Verantwortung welche Folgen hat eine Entscheidung?

00:05:02: und die Architektur fragt eher Was braucht das Projekt?

00:05:05: Ja Wie greifen die Planung ineinander und wie kann eine Lösung umgesetzt werden?

00:05:11: Und deswegen besteht meine Arbeit heute im Grunde darin, diese beiden Perspektiven zu verbinden.

00:05:17: Ja das ist sehr gut!

00:05:19: Ich weiß noch aus meiner Baurechtsvorlesung – wir hatten ja auch in Bauingenieurwesen immer eine Baurechtsvorlesungen und es war nur ein Semester und das war nie so mein großer Steckenpferd weil ich war immer der, ich brauchte Formeln, ich brauchte Berechnungen und alles so viel Text.

00:05:33: Das war ihr weniger was?

00:05:35: Was ich aber trotzdem immer mitgenommen habe nahezu für alles irgendwelche Gesetze und auch Regeln gibt, da der Anwalt oder der Jurist sagt dann es kommt immer drauf an.

00:05:47: Das ist so einer der ersten Sprüche oder der Standardantworten die ein Anwolt immer von sich gibt hat sich bei mir eingeprägt.

00:05:56: Ist das nach wie vor so?

00:05:57: Siehst du aus deiner Praxis auf?

00:05:59: Ja also wir haben es sehr häufig mit Einzelfall Entscheidungen zu tun und jeder Fall muss ganz individuell betrachtet werden.

00:06:10: Und natürlich liest man gerichtliche Entscheidungen, auch Problemstellungen die immer wieder auftreten, sei es das Thema Bauzeitenverlängerung, sei ist das Thema Koordination von Bauleistungen usw.. Das sind natürlich Themenblocke, die können immer wieder auftauchen.

00:06:27: Aber wie in einer solchen Konstellation im Einzelfall entschieden wird?

00:06:31: Das hängt an ganz vielen, ganz kleinen Stellschrauben, die betrachtet werden müssen und das macht es manchmal komplex also vor allen Dingen für Nicht-Juristen komplex zu verstehen.

00:06:43: warum ist jetzt in einem Fall so entschieden worden ist und im anderen so.

00:06:47: Dann schauen wir doch uns mal ein paar Fälle an als einfach mal Kannst du aus deiner Praxis, aus deinen Erfahrungen, was sind denn so die größten rechtlichen Risiken für Architektinnen und Architekten?

00:07:01: Kann man es uns da mal ein bisschen einen Einblick geben.

00:07:04: Wo schreibt das denn in dem

00:07:06: Alter?

00:07:07: Aus meiner Wahrnehmung ist es so dass die größte Risiken häufig gar nicht an der Stelle entstehen, an der später tatsächlich gestritten wird sondern die entstehen eigentlich viel früher alltäglichen und spektakulären Situation.

00:07:22: Also ein typisches Beispiel wäre zum Beispiel eine Planungsänderung, ja?

00:07:25: Das heißt der Bauherr bittet den Architekten den Planer darum z.B.

00:07:31: nochmal Pläne zu ändern Raumaufteilungen noch mal zu überarbeiten.

00:07:36: es wird dann auch umgesetzt Grundrechts wird geändert Und dann steht vielleicht irgendwie noch in der nächste Termin an indem das besprochen werden soll.

00:07:46: Aber durch die grundrechtsänderung ändert sich unter Umständen oder ziemlich sicher ein technisches Konzept und bereits mit anderen Planungen abgestimmte Pläne müssen ja dann vielleicht erneut angepasst werden.

00:07:57: Und jede einzelne Änderung an sich, die ist überschaubar.

00:08:01: aber wenn man das Projekt vorspult und nach einigen Monaten sich eigentlich anschaut was ist denn überhaupt passiert?

00:08:08: Dann stellt man fest dass erhebliche Teile der Planung vielleicht nochmal überarbeitet worden sind ohne das sauber festgehalten wurde, was sich geändert hat und welcher zusätzliche Aufwand stattlich entstanden ist und wo Schnittstellen entstanden sind.

00:08:25: Und diese ungeklärten Schnittstellen, die sind auch so ein Thema, weil der Objektplaner geht dann davon aus dass eine bestimmte Frage durch den Fachplaner bearbeitet wird.

00:08:33: oder Fachplanern versteht seine Aufgabe vielleicht etwas enger?

00:08:36: Der Bauherr wiederum nimmt an, dass der Objektplaner sich schon mit dem Fachplan abstimmen wird und am Ende alles vollständig vorliegt.

00:08:43: So ist es in der Realität aber oftmals eben gerade nicht Und solange ein Projekt einfach immer weiter läuft und man das Ganze so auf Zuruf irgendwie weiter lösen kann, und Glückung schließen kann.

00:08:56: Und durch zusätzliche Abstimmung überbrücken kann, fällt es auch noch gar nicht auf!

00:09:03: Aber dann passiert ein Fehler weil die Planungen eben nicht abgestimmt waren.

00:09:07: Dann entsteht eine Verzögerung und dann taucht die Frage auf ja wer ist denn jetzt Schuld?

00:09:12: Also die Frage wäre, wer ist denn verantwortlich für was?

00:09:15: Wer hat welche Rolle?

00:09:16: In welcher Verantwortlichkeit befinden wir uns.

00:09:18: Aber es wird natürlich die Schuldfrage formuliert und da greift dann der dritte Bereich rein nämlich die Dokumentation.

00:09:26: Es wird zwar dokumentiert also ich kann jetzt nicht wirklich sagen dass das nicht sauber dokumentiert wird oder überhaupt nicht dokumentiert werden.

00:09:33: viele Büros dokumentieren aber nicht immer.

00:09:35: ist das was dokumentiert Wird das rechtlich entscheidende.

00:09:39: Ja, in einem Protokoll steht dann zum Beispiel die Grundrechtsgestaltung ist noch zu klären oder Räume sind geändert worden.

00:09:45: Es steht aber nicht drin wer entschieden hat oder entscheiden muss bis wann eine Entscheidung benötigt wird welche Folgen entstehen wenn diese Entscheidung ausbleibt.

00:09:54: und deswegen sind solche Sätze so ja machen Sie das bitte einfach schon mal mit oder ja wir erklären dass später.

00:10:01: die sind ganz gefährlich und das sind die größten Risiken die ich in der Praxis sehe.

00:10:07: Und Wer ist da in der Pflicht?

00:10:09: Sind das dann alle Projektbeteiligten, müssen da andere Projektbetteilige stärker sich an die eigene Nase fassen?

00:10:17: und wenn ja was würdest du denn da konkret empfehlen dass solche Fälle dann eher weniger passieren.

00:10:24: Ganz konkret ist es ja ein Thema wie ich schon sagte eine Schnittstellenproblematik und ein Thema das ja letztendlich koordiniert werden muss also gerade bei Je größer und komplexer ein Projekt ist, je mehr Beteiligte dabei sind.

00:10:43: Fachplaner ausführende Unternehmen.

00:10:47: Komplexer wird es auch einzelne Planungsbeiträge und die Vorleistungen alle rechtzeitig zusammen und zu bündeln und zu integrieren.

00:10:58: Es gibt verschiedene Rollen, die innerhalb einer solchen Konstellation zu füllen sind.

00:11:05: Da muss man einfach ganz klar Bescheid wissen, wer hat welche Rolle inne.

00:11:07: Welche Rolle nimmt der Bau her ein bei einem mehr personen Projekt?

00:11:12: Welche Rollen nimmt der Objektplaner ein?

00:11:14: Welcher Rolle nimmt Der Fachplaner einen?

00:11:18: Gibt es jemanden, der eine Gesamtkoordination hat, in er hat, den die vertraglich übertragen worden ist, der auch Bescheit weiß dass er diese Rolle gerade ausfüllen soll?

00:11:29: oder haben wir es mit Erwartungen zu tun, die aber nie in ein Leistungsbild einmal niedergeschrieben worden sind.

00:11:37: Also nieder geschrieben worden sind am besten nicht nur besprochen worden sind?

00:11:41: und es ist einfach dann nie geklärt welche Koordinationsleistung gehören zur Objektplanung?

00:11:47: Welche übergeordneten Aufgaben durch Entscheidungen muss ein Bauherr eigentlich treffen?

00:11:51: denn auch der hat ja Koordinationspflichten.

00:11:53: Welche Beiträge muss ein Fachplaner liefern?

00:11:57: Und dann gibt es immer noch die Situation, wo dann vielleicht einbeteiligter, das kann häufig der Objektplaner sein.

00:12:02: Weil er ja so als Objektüberwacher grundsätzlich auch das Wörtchenkoordination in seinem Leistungsbild drinstehen hat.

00:12:09: Der versucht dann vielleicht über seine eigene Beauftragterolle hinaus trotzdem noch etwas zu retten oder sieht sich gar nicht in der Verpflichtung.

00:12:15: also es gibt beide Extreme und da weiß man einfach nicht was hält das Projekt denn eigentlich zusammen.

00:12:21: wer und was hältst das Projekt zusammen?

00:12:24: Okay also eine klare Rolle Erklärung, also wer übernimmt was und wer steht auch für was.

00:12:31: Und wann kommst dann du ins Spiel?

00:12:35: Also wann kommt es denn so weit zum Scheitern dass sich jetzt der Architekt, der Objektplaner rechtliche Unterstützung holen muss weil... Okay sonst drohen drastische Strafen.

00:12:51: Wann kommst du ins Spiel?

00:12:52: Genau!

00:12:53: Also klassisch komme ich Häufig erst dann ins Spiel, wenn ein Kind schon in den Boden gefaltet ist.

00:12:59: Das ist leider häufig so, denn erst dann entsteht das Problem, wo es eigentlich sagt er ist ja bereits.

00:13:08: Das Problem entsteht ja häufig schon viel früher nicht dann erst, wenn es aufschlägt und man sich dessen bewusst wird.

00:13:16: Dennoch ist es so, man kommt häufig erst zu mir, wenn eben das Problem schon da ist und bewusst geworden ist, und man sich vielleicht in einer Streit-Situation befindet.

00:13:26: Und das ist natürlich immer Schade für ein Projekt denn es ist dann häufig schon so weit fortgeschritten dass einfach viele Tatsachen schon gesetzt sind Leistungen sind erbracht oder nicht erbracht Leistungsphasen sind dann vielleicht schon vorbei.

00:13:43: Einfach durch Zeitablauf und Projektfortschritt können gar nichts mehr nachgewohlt werden Und dann fängt man sich an zu streiten, Honorarstreitigkeiten, Nachträge, Schadenersatz.

00:13:54: Das ist ja der klassische Punkt, an dem eine Anweiskanzlei aufgesucht wird.

00:14:00: Was ich aber viel lieber hätte und den besseren Weg finde, ist einfach wenn Parteien die gemeinsam bauen wollen diesen Weg schon gemeinsam vorher beschreiten.

00:14:14: Also wenn sie einen Vertrag miteinander schließen, der nicht für das West-Case-Szenario gemacht ist und nicht mit dieser Angst im Lacken gemacht wird... Wir brauchen diesen Vertrag, wenn wir uns streiten, sondern er schon zu Beginn als eine Art Kommunikationstool gesehen wird.

00:14:31: ein Vertrag als Haltung zum Projekt sozusagen für alle Beteiligten in dem ganz genau niedergeschrieben ist was machen wir hier eigentlich?

00:14:39: Und was sind die Spielräder nach denen wir das machen?

00:14:41: Und damit meine ich nicht, dass man reinschreibt Leistungsbilder, keine Ahnung oder auch Leistungspfasen eins bis acht nach Hawaii sind beauftragt.

00:14:49: Sondern in denen man sich ganz genau überlegt... Ich sag immer so das Projekt schon vor dem inneren Auge visualisiert und einmal komplett durchlaufen lässt und das dann im Vertrag niederschreibt.

00:15:00: also was wollen wir ganz genau?

00:15:02: Was ist denn die Ziele, die wir erreichen wollen?

00:15:04: Was sind denn Leistungen, die Wir dafür wirklich benötigen?

00:15:09: Die stehen zwar vielleicht in der HAI drin, in den Grundleistungen.

00:15:13: Aber nicht jedes Projekt braucht ja jede eigene Grundleistung und wenn die Parteien an einem solchen Punkt zu mir kommen also wo eine Gestaltung möglich ist.

00:15:23: natürlich geht es beim Anwalt auch um die Vertragsgestaltung.

00:15:26: aber vertragliche Gestaltung bedeutet auch Vertrag also auch Gestaltung für das Projekt und Spielraum für das Projekt.

00:15:34: Und deswegen ist meine Haltung zum Vertrag man sagt immer so ein bisschen Das Recht ist so unkreativ.

00:15:40: Und die Architektur will ja kreativ und frei sein, aber der Vertrag... Der rechtliche Rahmen den ich mir setze um sage das ist mein Kommunikationstool, das sind meine Spielregeln.

00:15:50: Wir haben uns darüber ganz bewusst ausgetauscht.

00:15:53: Die ermöglichen also das rechtliche ermöglicht der Architektor dann innerhalb dieses Rahmens frei zu sein Wenn die Parteien dem Weg da schon zu mir schaffen ist natürlich super Und dazu gehört ein Bewusstsein bei allen Beteiligten.

00:16:10: und ein anderer Punkt, an dem ich ja einen Angebot bereitstelle sozusagen.

00:16:15: Wann man von mir kommen kann ist einfach auch das Bewusstsein bei den Büros zu schaffen dass die nachhaltig Wissen aufbauen zu rechtlichen Themen.

00:16:22: Du hast es ja vorhin selbst angesprochen, man hat da so ein bisschen rechtliche Vorlesungen im Studium.

00:16:27: aber so richtig greifbar ist das ja noch gar nicht ohne die dazu gehörige Praxis.

00:16:32: und so geht's hier auch vielen Kolleginnen und Kollegen, die schon ganz tief in der Praxis drinstecken, die vielleicht seit vielen Jahren ihre Planungsbüros führen.

00:16:44: Das rechtliche Wissen fehlt an den richtigen Stellen und daher gar nicht präventiv eingesetzt werden kann, weil nicht jede Situation erfordert ja auch unbedingt den Gang zum Anwalt.

00:16:57: Also auch nicht in der Beratung vorher, sondern es gibt viele Themenbereiche, in denen man sich selbst einfach das nötige Wissen verschaffen kann – Fortbildungsmöglichkeiten dazu hat aber bei mir letztendlich dazu geführt, dass ich ein Begleitprogramm für Planungsbüros entwickelt habe und in diesem Rahmen über einen gewissen Zeitraum zwischen drei und zwölf Monaten je nach Bedarf eben auch ganz individuell an den eigenen Projekten rechtliche Themen identifiziere.

00:17:25: Und die richtigen Mittel an die Handgebe ob das Dokumentationsvorlagen sind oder ob es Bausteine für Vertragstexte sind alles was so ein Projekt eben erfordert und das Büro begleite.

00:17:35: Und einerseits eben nachhaltig Wissenaufbau, dass dann auch weiterverwendet werden kann aber auch die Tools mit an die Handgeber, mit denen dann weiter gearbeitet werden kann.

00:17:46: Ich denke wenn man sich vorher mit diesem Thema auseinandersetzt Dann ist es einfach eine sehr schöne Lösung Auch für Bauherrschaft, die an ein solches Projekt kommt Mit Partnern zu tun haben Die vermitteln können Das der Vertrag den man jetzt abschließen wird etwas Positives ist und nicht das, was man erst aus der Schublade holt wenn man schon im Streitfall gelandet ist.

00:18:09: Okay finde ich auch gut.

00:18:11: also Vertrag.

00:18:12: natürlich ist Vertrag ja okay wir können uns auch hier gegeneinander vertrauen aber letztendlich der Vertrag definiert die Spielregeln in diesem Projekt.

00:18:21: wer darf was?

00:18:22: In welchem Umfang?

00:18:23: zum Beispiel wäre es für was verantwortlich?

00:18:26: und das finde ich sehr gut.

00:18:29: Jetzt sieht sich das ja auch auf allen Ebenen, sei es auch im Arbeitsvertrag oder so.

00:18:34: Und so gibt es halt auch einen Vertrag zwischen, sagen wir, Projektpartnern.

00:18:37: und der andere Punkt den du jetzt genannt hast okay Wissen bei Objektplanern Architekten Aufbau.

00:18:45: Ich versetze mir mal in die Lage eines Architektur Studenten wie viel Rechtsvorlesung habe ich denn?

00:18:51: ist das so wie beim Baunschunderwesen?

00:18:53: eine?

00:18:53: vor also Ein Semester lang höre ich mir ein bisschen was zur Baurecht an.

00:18:57: Oder es ist bei den Architekten etwas mehr, weil die haben ja doch noch mal ein bisschen mehr Objektplanung dann vielleicht auch?

00:19:03: Wie wie ist das denn bei den architekten?

00:19:05: Ja also bei mir ist das Studium jetzt kurz allem auch schon ein paar Jungen her.

00:19:09: Ich weiß nicht, wie das sich inzwischen entwickelt hat aber zu meiner Zeit war das definitiv auch so dass wir eine Vorlesung hatten.

00:19:15: Die gehen glaube ich auch nur einen Semester lagen einmal die Woche mal im Stündchen oder drei Viertel Stündchens.

00:19:20: Baurechtsvorlesung und Baurecht, Architektenrecht – das sind ja doch recht weitläufige Gebiete.

00:19:28: Viele Themenbereiche sind betroffen die Architektinnen und Architektenplanerinnen und Planern betreffen können sei es das Landesbauordnung.

00:19:37: Was für Wissen brauche ich um eine genehmigungsfähige Planung einzureichen und eine Baugenehmigung zu bekommen?

00:19:45: Das kann aber eben auch das V-Ordnungsrecht betreffen.

00:19:48: Das kann das Architektenrecht betreiben, wo es dann um honorarischliche Themen geht.

00:19:54: Das können die VobB betreffend, die mir im Umgang mit den ausführenden Unternehmen ja auch dienlich ist.

00:20:03: Also ein sehr weites Feld und das wird definitiv nicht abgedenkt im Rahmen des Studiumss.

00:20:10: Was denkst du?

00:20:12: Sind also die Top drei Rechtsgrundlagen, die ein jeder Architekt-Objektplaner definitiv wissen sollte.

00:20:23: Also ich glaube wichtig ist zunächst einmal das Bewusstsein dafür dass sich rechtliche Fragen nicht ignorieren sollte.

00:20:31: Das steht denke ich übergeordnet über allem und auch keine Scheu vor rechtlichen Fragen haben sollte.

00:20:39: denn wie gesagt sie sind einen Mittel der Gestaltung, die mir Freiräume für meine eigentliche Tätigkeit in der Architektur und in der Planbarschaft.

00:20:48: Und dann muss man natürlich ein bisschen differenzieren auf welcher Ebene im Projekt befinde ich mich denn gerade?

00:20:55: Denn da gibt es sicherlich unterschiedliche Business-Bereiche, die mich betreffen können.

00:21:02: Aber ich denke einen Bereich, der sowohl Inhaber betrifft also die mit den tatsächlich unternehmerischen Entscheidungen betroffen sind als auch vielleicht angestellte Kolleginnen und Kollegen, also die Sprech, die auf operativer Ebene im Projekt tätig sind.

00:21:19: Sind auf jeden Fall Themen, die Leistungsbilder betreffen?

00:21:25: Also was ist eigentlich die Leistung, die ich erbringe?

00:21:31: dieses Stichwort Hawaii, ja Honorar Ordnung für Architekten und Ingenieure.

00:21:35: Das ist ja... Da sind Themen drin wie klar die betreffen in erster Linie preisrecht werden in der Praxis aber oftmals auch dazu verwendet um Leistungen festzulegen.

00:21:45: was schulde ich denn eigentlich?

00:21:47: Kann man so machen da gibt es auch ein bisschen bessere Wege.

00:21:50: Aber allein schon das Thema Hawaii also Honorar ordnung für architekt- und ingeniore Grundleistung besondere Leistungen Sind Begriffe die nicht unbedingt allen so vertieft geläufig sind.

00:22:03: Was das denn jetzt bedeutet?

00:22:05: Natürlich kann man sowas vielleicht auch von Berufsangfängern nicht unbedingt verlangen, dass sie da schon Berührungspunkte hatten – das ist ganz klar!

00:22:12: Aber diese Lücke, die entstehen können wenn unternehmerische Entscheidungen durch die Chefetage sozusagen für ein Projekt getroffen worden sind und dann durch Projektleiter auf operativer Ebene umgesetzt werden müssen Diese Diskrepanz oder diese Lücke, die man da schließen muss.

00:22:30: Das ist aus meiner Sicht ein ganz wichtiges Thema mit dem sich alle befassen sollten.

00:22:37: Okay!

00:22:38: Jetzt hast du ja schon bei der HOI gesagt okay es gibt eine Grundleistung Es gibt eine Sonderleistung.

00:22:46: Wo scheitert's denn häufig?

00:22:48: Bleiben wir mal bei den HOI weil das ist auch mir als Ingenieur sehr geläufig.

00:22:51: also letztendlich Was bekomme ich jetzt dann von diesem Auftrag, was kann ich zum Beispiel auch in Rechnung stellen?

00:22:59: Wie viel springt dann bei mir heraus.

00:23:02: Was sind denn so Punkte wo du sagst das sind immer diese Knackpunkte wo es immer wieder mal zu diesen Streitigkeiten kommt.

00:23:10: Ja also genau die Hawaii ist ja einerseits für vieles Grundlage aber sie ist gleichzeitig auch der Stolperstein für Vieles.

00:23:18: weil ein häufiges Missverständnis lautet eben Wenn beispielsweise in einem Vertrag Leistungsphasen eins bis acht als das Leistungsbild niedergeschrieben sind, dann ist der gesamte Leistungsumfang vollständig und eindeutig beschrieben.

00:23:34: Aber das stimmt so nicht!

00:23:36: Es muss trotzdem zwischen den Parteien geklärt werden welche konkreten Planungs- und Überwachungsziele erreicht werden sollen ja und welche Besonderheiten das Projekt aufweist.

00:23:46: Also ein ganz konkretes Beispiel.

00:23:48: Seien wir im Büro wird mit der Objektplanung beauftragt und im Laufe des Projekts sollen dann zusätzlich Bestandsunterlagen vervollständigt werden, also sagen wir es ist ein Projektbauen in Bestand, wird vielleicht einen Neubau angebaut und es gibt Bestandsunterlagen mit denen gearbeitet werden muss die vielleicht nicht ganz stimmen.

00:24:06: das kann ja durchaus der Fall sein dass so eine Dokumentation nicht vollständig.

00:24:11: Das muss vervollständigt werden und dann müssen daraus eine Variante für geänderte Nutzerwünsche bearbeitet werden.

00:24:17: Oder es muss ein Fördermittel, eine Anforderung aus dem Fördermittelantrag umgesetzt werden.

00:24:25: Und Leistungen aus verschiedenen Fachplanungen müssen da auch noch integriert werden.

00:24:33: dass bereits im vereinbarten Leistungsumfang enthalten ist, weil ich mit Leistungsphase eins bis acht beauftragt bin.

00:24:39: Das lässt sich nicht so pauschal beantworten mit wir haben doch alle Leistungsphasen beauftragt, sondern man muss ganz konkret im Vertrag betrachten was sind denn die vereinbarte Planungsthiele und was verlangt die konkrete Aufgabe?

00:24:54: Also verlangte das, dass sich alle Bestandspläne vervollständig gebraucht, die das überhaupt Umgekehrt ist aber auch nicht jede Tätigkeit, die ursprünglich nicht erwartet wurde.

00:25:05: Weil man sie einfach nicht absehen konnte.

00:25:07: Automatisch eine zusätzlich vergütungspflichtige Leistung weil das ist ja auch häufig sowas was man denkt okay ich mache jetzt mehr als von mir ursprünlich erwartet war also kann ich dafür vielleicht eine zusätzliche Vergütung verlangen.

00:25:19: sondern entscheidend ist warum ist eine leistung plötzlich erforderlich und welches Ziel ist denn vertraglich geschuldet?

00:25:29: Und ich muss mir anschauen, welches Ziel es vertragliche geschuldete um dann daraus ableiten zu können ob eine Leistung darauf einzahlt.

00:25:37: Und deswegen honoratechnisch entweder schon in meinem Vertrag enthalten ist oder ob das vielleicht eine besondere Leistung ist die jetzt eben zusätzlich zu vereinbaren wäre.

00:25:49: Also nicht welche Leichtungsphase beauftragt was steht in der Hawaii drin sondern Welches konkrete Planungsziel wird vereinbart?

00:25:58: Welche Leistung ist erforderlich, um dieses Ziel zu erreichen.

00:26:01: Werden dann im Laufe eines Projekts mehrere Verträge erstellt?

00:26:06: oder kann ich mir das so vorstellen?

00:26:07: es ist ein Vertrag und der hat ... Wie lange kann denn dieser Vertrag auch sein?

00:26:19: Gut, das kann man jetzt natürlich nicht so pauschal beantworten weil es auch von der Komplexität

00:26:23: des

00:26:24: Projekts abhängt.

00:26:26: Aber nehmen wir einen ganz normalen Architektenvertrag also kein Milliardenprojekt oder keinen GU-Vertrag oder sowas sondern wir nehmen ein ganz normaler Vertrag wie ihn zum Beispiel die Architektin kann man ihren Mitgliedern als Mustervertrag zur Verfügung stellen.

00:26:43: er hat sechstehn Seiten.

00:26:46: Das hört sich jetzt einerseits viel an, andererseits wenn man sich dann einfach da mal reinschaut.

00:26:52: Ich glaube das sind so dreizehn Paragrafen die da drin stehen mit mehreren Unterpunkten und es werden genau diese Themen geklärt.

00:26:59: was ist denn überhaupt meine Leistung?

00:27:01: Also ich glaube die ersten zwei drei Seiten gehen drum.

00:27:03: was isst denn überhaupt eine Leistung?

00:27:04: Was soll ich denn überhaupt machen?

00:27:07: Was sollte gebaut werden?

00:27:09: Wo wird es gebaut?

00:27:09: Ist es die grüne Wiese oder der Bestand?

00:27:13: Möglichst genau definieren was überhaupt gewollt ist, ob es da vielleicht einen Kostenrahmen gibt, der einzuhalten ist.

00:27:20: Ob es Standards gibt die einzuhalten sind?

00:27:23: Ob es irgendwelche Themen gibt, die zu beachten sind also beispielsweise Bauabschnitte die zu bilden sind laufender Betrieb, der zu beachten ist.

00:27:32: solche Themen gehören in den Vertrag als Abbildung dessen welche Rahmenbedingungen das Projekt mit sich bringt und was darin dann eben Als Planungsziel überhaupt definieren kann definiert werden kann.

00:27:46: Und dann geht es weiter.

00:27:49: Was sind die Spiegelregeln?

00:27:50: Welche Pflichten hat das Planungspüro, welche Pflichte hat der Bauherr?

00:27:54: auch ganz wichtiges Thema was natürlich vielleicht auch häufig übersehen wird von Bauherinnen und Bauherren dass sie eben auch Verpflichtungen im Projekt haben, dass Sie Freigaben erteilen müssen, dass sie Entscheidungen treffen müssen ja und dem gegenübersteht aber dass häufig genug nicht diese Entscheidungen eingefordert werden also auf eine Art und Weise, die unmissverständlich klar macht.

00:28:19: Es ist jetzt eine Entscheidung erforderlich.

00:28:21: Eine Freigabe erforderlicht damit ich weitermachen kann.

00:28:26: Und dieses Bewusstsein das ist ganz wichtig dass es bei beiden Seiten vorhanden ist und damit letztendlich auch Erwartungslücken geflossen werden.

00:28:38: Jetzt hast du bewusstsein angesprochen?

00:28:40: Du hast der Anfang auch erwähnt.

00:28:41: okay bewusst sein bei dem Büro schaffen Das ist ja auch deine Aufgabe was du gerne machst und dafür hast du auch ein gewisses Konzept entwickelt.

00:28:51: Das nennt sich bei dir Legal Mentoring, eine Art Big Light Programm um notwendiges Wissen weiter an die Objektplaner, Architekten weiter zu vermitteln.

00:29:00: wie kann ich mir denn diese Zusammenarbeit zwischen Objekt planen und dir dann vorstellen?

00:29:07: Genau also das kannst du dir so vorstellen dass wir mit Büros ganz eng zusammenarbeiten, über einen gewissen Zeitraum.

00:29:16: Das wird vorher festgelegt, je nachdem wo der Bedarf ist.

00:29:19: das kann zwischen drei Monaten bis zu zwölf Monaten sein und wir haben individuelle Varianten sozusagen ein Büro eins zu eins mit mir zusammenarbeitet aber wir haben auch einen Gruppen Mentoring in dem Büros gemeinsam arbeiten und daran ja davon letztendlich profitieren dass verschiedene teilnehmende verschiedenen Perspektiven verschiedene Fälle und Erfahrungen einbringen.

00:29:45: Und wir arbeiten dann auf zwei Ebenen zusammen, also einerseits vermittel ich rechtliches Wissen in eine Art Seminar ja?

00:29:53: Also ich wähle Themen aus die zum Beispiel gerade in der Rechtsprechung ganz aktuell sind oder die einfach Dauerbrenner-Themen sind von denen ich sage das muss jedes Planungsbüro einfach auf den Schirm haben dass man da gewisse Themen beachten muss.

00:30:10: im Rahmen von gemeinsamen Terminen, also je nachdem meistens natürlich dann über Teams-Calls.

00:30:15: Weil nicht jeder sitzt ja bei mir in Mannheim vor Ort, ja?

00:30:18: Also über regelmäßige wöchentliche Teams-Calls, über WhatsAppbegleitung, über Inhausschulungen wird dann wissenvermittelt und bei dem individuellen Programm schauen wir eben ganz genau hin auf die Projekte mit in ein Büro jetzt gerade arbeitet, welche vertraglichen Konstellationen dort sind.

00:30:40: Wie die Dokumentationslage ist – ich habe es ja vorher erwähnt, dass wird häufig genug dokumentiert aber häufig eben auch nicht so, dass man das später verwerten könnte und ganz individuelle Fragen werden einfach geklärt.

00:30:54: Das heißt wie gesagt aus den laufenden Projekten können auch Fragen aus bereits vergangenen Projekte sein, die einfach immer wieder mal aufschlagen Und in dem Gruppenprogramm darf auch jeder seine Themen mitbringen, die dann eben in der Gruppe gemeinsam besprochen werden und von mir aufgearbeitet werden.

00:31:09: Und anhand dessen verschiedene Tools erarbeitet werde, sei es Vertragsbausteine, die zu dieser konkret besprochenen Situation passen, sei Es Checklisten, Dokumentationsvorlagen.

00:31:19: Und aus diesen konkreten Fällen entwickelt sich dann im Laufe der Zusammenarbeit nach und nach ein rechtlicher Bürostandard, sag ich mal.

00:31:28: Man hat die Tools in der Schublade, die man braucht um ganz klare interne Abläufe zu haben, um innerhalb der eigenen Organisation Rollen definieren zu können und solche rechtlichen Themen so unscheinbar auf den ersten Blick sein mögen auch direkt identifizieren zu und dann eben zur richtigen Person zum richtigen Entscheidert tragen zu können, damit dann entschieden wird.

00:31:56: Was für eine Stufe haben wir denn hier?

00:31:58: Ist das ein Thema bei dem wir schon Wissen erworben haben und selbst damit umgehen können?

00:32:03: ist es ein Thema wo wir uns präventiv vielleicht von der Anwälte in unseres Vertrauens beraten lassen sollten?

00:32:09: wie gehen wir jetzt frühzeitig schon damit um.

00:32:11: Ja, weil die gesagt ist das Problem es häufig dass das problem erst dann erkannt wird wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist während die Entstehung schon deutlich vorher passiert ist.

00:32:21: Okay und das machst du alles?

00:32:24: Oder hast Du hier Unterstützung von jemandem vor deinem Team oder weitere Expertenanwälte Die hier dieses Programm mitgestalten?

00:32:32: Genau also wir sind ein kleines team aktuell Mit sieben Mitarbeitenden Und die unterstützen nicht natürlich tatkräftig, also so ein Programm braucht.

00:32:44: Natürlich einerseits... Das fachliche Wissen muss zusammengetragen werden, das muss in eine Form gegossen werden.

00:32:51: Diese Vertragsbausteine müssen erarbeitet werden die neueste Rechtsprechung muss immer wieder verfolgt und aufgearbeitet wird.

00:32:58: es gibt aber natürlich auch technische Komponente.

00:33:01: wie bringen wir den Mitgliedern rüber?

00:33:03: Es muss jemand den Mitgliederbereich pflegen und erstellen und da habe ich natürlich Unterstützung.

00:33:09: Aber die Federführung sozusagen, die rechtliche Zusammenarbeit das eins zu eins passiert in erster Linie mit mir.

00:33:19: Weil ich eben natürlich auch da ganz nah an dem Thema dran bin.

00:33:25: Okay super.

00:33:26: Bleiben wir doch ein bisschen beim Unternehmerisch und beim Unternehmertum.

00:33:29: Da ist ja auch eine eigene Firma, Recht und Raum.

00:33:34: Erstens, was hat dich denn dazu bewogen eine eigene Firma zu machen ist jetzt auch nicht so tagtäglich und Was macht er denn da?

00:33:44: Ja also recht und räume Ist Diffusion zwischen Architektur und recht.

00:33:50: Natürlich kommt es einerseits daher dass das in meiner Person auch so zusammenfließt und ich auch nachdem ich mich an beiden Disziplinen so intensiv im Rahmen meines Studiums und dann auch im Rahmen eines der beruflichen Werdegangs gewidmet habe, auch den Wunsch hatte das dann auch in meiner eigenen Praxis fortzuführen.

00:34:10: Genau was hat mich dazu bewogen also?

00:34:12: Ich muss sagen des Thema Selbstständigkeit und Unternehmertum.

00:34:15: Das hat mich auch schon sehr früh fasziniert aber da bin ich vielleicht einfach familiär ein bisschen geprägt weil wir einfach ja in der Familie Vorbilder haben, die mir das vorleben.

00:34:25: Dass man sich einfach selbstständig machen kann und sein eigenes Unternehmen gründen kann.

00:34:28: deswegen war es für mich jetzt nicht so wahnsinnig fernliegend soll aber nicht heißen dass es so ein einfacher und gerade lediger Weg war.

00:34:38: ja also Man nimmt da seine Learnings mit.

00:34:43: Aber vielleicht um nochmal auf den Namen zurück zu kommen wie auch der Unternehmensname entstand, ist Recht und Räume.

00:34:53: Also das Recht schafft einen Rahmen und die Architektur schafft dann die Räime dazu.

00:34:58: Und in Bauprojekten lässt sich ja im Prinzip beides nicht so sauber voneinander trennen.

00:35:04: Ich wollte eben eine Beratung aufbauen, die die Planenden fachlich ernst nimmt einerseits und ihre Sprache spricht aber eben auch diese rechtlichen Probleme oder Gestaltungselemente nicht unnötig kompliziert erklärt, also nicht die Jurifensprache nur anwendet, die ja oftmals genug einfach auch unverständlich ist.

00:35:30: Ja, das beides zusammenzuführen.

00:35:31: Das war mein Anliegen.

00:35:32: Es hat sich auch ein Stück weit einfach so entwickelt weil ich hatte es ja erwähnt Ich habe zuerst als Architektin gearbeitet hab dann aber festgestellt ziemlich schnell dass ist eben diese Verbindung zwischen dem Recht und den Räumen gibt Und daher steht nach einer nahezu zehnjährigen Entwicklung jetzt recht in Räume für Praxidnare und klare und vorausschauende Beratung.

00:35:57: Es geht mir eben nicht darum, bei jeder Unklarheit gleich mit juristischen Folgen zu reagieren.

00:36:03: Sondern es gibt darum die eigene rechtliche Position zu kennen und sie verständlich zu kommunizieren und möglichst früh zu steuern.

00:36:13: Okay sehr stark finde ich richtig cool.

00:36:17: was würdest du sagen?

00:36:18: inwieweit unterscheidet ihr euch jetzt von den klassischen Kanzleien die jetzt baurecht?

00:36:27: anbieten, wo vielleicht als auch mal der Architekt drin sitzt und das halt den Schwerpunkt dann noch eine juristische Schwerpunktsausbildung dort gemacht hat.

00:36:35: Was würdest du sagen?

00:36:36: Inwieweit unterscheidet euch so von den klassischen Kanzleien die sich halt auch aufbarigt spezialisiert haben oder Architekten recht?

00:36:43: Also ich denke meine Nähe zur Praxis ist schon noch mal deutlich tiefer als bei Kolleginnen und Kollegen, die im Bau- und Architektenrecht tätig sind.

00:36:53: Die sich ja auch sehr intensiv mit dem Thema befassen, weil das muss man schon sagen wenn man sich für dieses Rechtgebiet entscheidet was nicht so total... Das drängt sich nicht auf dieses Rechtsgebiet.

00:37:05: also auch im juristischen Studium muss man da schon gezielt hingeführt werden oder da so rein stolpern.

00:37:14: Aber es ist nicht so, dass es einem auf dem Silber-Tablet präsentiert wird und für alle Jurastudentinnen und Studenten total klar ist ja wow ich mache jetzt Bau- und Architektenrecht das ist schon eher ein... Ich will jetzt nicht sagen so nischen Gebiet, das ist es sicherlich nicht.

00:37:28: dafür ist die Baubrosche dann doch irgendwie zu groß aber es gibt einfach andere Rechtsgebiete ich sage vielleicht Arbeitsrecht oder Familienrecht die sich eher auch im Rahmen das Studiums auftun, weil sie einfach intensiver behandelt werden aus nahedienen Gründen.

00:37:46: Weil es Themenbereiche gibt die vielleicht insgesamt in häufigeren Lebenskomplexen einer Mehrheit an Menschen vorkommen als Sitzesbau und Architekten.

00:38:00: Insofern ist es schon mal nicht so wahrscheinlich dass man da hinkommt muss man sich eben auch mit diesen vielen komplexen technischen Einzelheiten befassen.

00:38:13: Und das passiert ja im Laufe der Zeit, also auch nicht systematisch, sondern immer dann wenn ein bestimmter Rechtsfall auf meinem Tisch landet, muss ich mich mit rechtlichen Themen befassen und so geht es ja auch Gerichten.

00:38:24: Also das geht ja nicht nur an Welten zu, sondern es geht ja auch Richterinnen und Richtern so die in einer Baukammer tätig sind.

00:38:30: Man muss sich dann auseinandersetzen und braucht ja häufig auch dann den Sachverstand von Gutachtern, die vertieft in bestimmten Themen drinstehen.

00:38:39: Und das nochmal veranschaulichen können.

00:38:42: Diese Lücke schließt sich bei mir natürlich, weil ich selbst auch in der Baupraxis tätig bin.

00:38:48: Ich plane, ich baue und mache diese ganzen Leistungen selbst, wie gesagt jetzt im Zwischenau als Bauherdn, also noch mal ganz eine Perspektive, die sich da auch tut... Und das ermöglicht es mir, diese juristische Sprache an meine Kolleginnen und Kollegen in der Architekturbranche so zu übersetzen.

00:39:11: Dass sie's auch verstehen.

00:39:12: Da ist schon eine Lücke zwischen Juristinnen und Juristen.

00:39:18: Architekten sind jetzt keine zwei Fachdisklinien die von Natur auseinanderstreben Ja, das Gegenteil.

00:39:26: Und da eine Brücke zu schlagen und denen zu zeigen passt auf... Das ist gar nicht so alles so schrecklich und so trocken und so verhindert wie ihr das vielleicht empfindet sondern ganz im Gegenteilen.

00:39:39: Ich denke dass ich da einfach eine gewisse Glaubwürdigkeit mitbringe und einfach auch weiß wovon ich spreche aus meiner eigenen Praxis heraus und das ist was den Unterschied aussieht.

00:39:51: Super!

00:39:51: Das ist richtig stark.

00:39:52: also Erstens mal auch, dass du das von beiden Seiten her richtig gut einordnen kannst.

00:39:59: Und du dann vor allem mit deinen Mandanten oder Kunden auch wirklich so sprechen kannst, dass die wissen hey sie weiß wovon sie redet und da baue ich nochmal viel größeres Vertrauen auf.

00:40:12: Okay!

00:40:13: Richtig cool.

00:40:14: Eine letzte Frage noch zum Thema Unternehmertum und auch so bisschen Büro.

00:40:19: Wenn du erstmal zurückblickst über all die Jahre hinweg Ist dir dein konkretes Projekt, eine konkrete Herausforderung besonders in Erinnerung geblieben?

00:40:29: Wo du wirklich viel für dich mitnehmen konntest.

00:40:32: Sei es ein rechtlicher Fall sei es aber auch ein besonderes Projekt sei es auch eine besondere Herausforderung gewesen?

00:40:40: Genau ja genau.

00:40:42: also da gibt's natürlich unterschiedliche Bereiche die mir jetzt so einfallen Aber ein Thema das immer wieder mal aufschlägt, obwohl ich das gar nicht so... Wie soll ich sagen?

00:40:54: Ich trage das nicht so nach außen, dass es eine Möglichkeit ist.

00:40:56: Aber was immer wieder vorkommt, ist, dass Menschen, sei es Bauherren oder Unternehmen, das kann ganz unterschiedlicher Seite kommen an die Kanzlei herantreten mit einer rechtlichen Problematik und erst einmal ein rechtliches Problem aufdröseln wollen also beispielsweise Bauherrenkommens zu mir sagen wir haben Ein Bauunternehmenbeauftrag, ein Gebäude zu erstellen und da haben wir jetzt einen stecken gebliebenen Bau.

00:41:21: Es geht seit Jahren nicht voran die erbringen ihre Leistungen nicht.

00:41:26: Die Kommunikation ist schlecht.

00:41:27: Wir haben schon so viel Geld daran gesteckt es geht nicht vor an Und dann muss das natürlich erstmal juristisch auseinander genommen werden und geschaut werden Ja wo hakt es denn?

00:41:38: An welchem Punkt befinden wir uns denn in der Kommunikationsbereitschaft In der Kooperations Bereitschaft?

00:41:43: kann das Projekt irgendwie noch zu Ende gebracht werden?

00:41:46: Und dann gibt es ja häufig genug die Konstellation, wo man feststellen muss ein Projekt kann gemeinsam in der Konstellations nicht mehr zu Ende gebracht werden.

00:41:53: Weil zum Beispiel das Vertrauen nicht mehr da ist weil vielleicht schon Mangelbeseitigungsversuche unternommen worden sind, die allesamt gescheitert sind was natürlich auch wieder zu Vertrauensverlusten führt.

00:42:06: aber wo man einfach sagen muss okay wir haben einen gewissen Punkt erreicht Wir haben keine Ahnung den Rohbau zusammen erstellt wir sind irgendwo in Innenausbaustecken gegeben So was, aber jetzt müssen wir auseinandergehen bevor das ganze noch jahrelang sich so weiterzieht und keine Lösung sich abbildet.

00:42:21: Und dann passiert es in diesen Konstellationen dass dann aus Mandanten die ein rechtliches Problem an mich herangetragen haben Bauherren werden die sagen so Jetzt stehen wir da jetzt haben wir keinen Bauträger mehr vielleicht eine Wohnungseigentümergemeinschaft, die jetzt als Bauherren einspringen müssen oder er kann ja auch ein individueller Bau her sein völlig egal.

00:42:43: Wir brauchen jetzt jemanden der dieses Projekt uns fertig macht oder mit uns gemeinsam fertig macht und das wir dann eben als Architekturbüro an dieser Stelle auch einsprungen

00:42:52: können.".

00:42:53: Und das ist irgendwie so einen Round-Circle Moment!

00:42:58: Beide Seiten der Medaille, die man damit irgendwie abdecken kann.

00:43:01: Ich kann es juristisch auseinandernehmen so dass aus der ja misslichen rechtlichen Situation in der man vielleicht steckt das beste noch rausgeholt werden kann wobei das Beste raus geholt werden können natürlich nicht immer schön ist.

00:43:14: Ja wenn ich mich dann am Ende vielleicht ein gerichtlichen Verfahren doch um Schadenersatz auseinandersetzen muss und so weiter Dann sind das ja keine erfreulichen Sachen.

00:43:21: Aber dann die Möglichkeit zu sagen, meine Arbeit ist nicht an dieser Stelle beendet.

00:43:27: Sondern ich habe die Möglichkeit noch ganz konkret, also ganz handfest sozusagen mitzuhelfen dieses Projekt noch zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

00:43:37: Das empfinde ich einerseits als großer Herausforderung weil das auch sehr viele Rollen... zum Unternehmen erfordert, die da zu erfüllen sind.

00:43:47: Anbei natürlich die Rolle des juristischen Beraters, einmal das Planenden und auch die Haktungsproblematiken, die dahinterstecken sind nicht ganz ohne.

00:43:59: Es muss sehr viel hier vorab in der weiteren Zusammenarbeit geregelt werden.

00:44:04: Aber das empfinde ich als eine Situation, die auch noch mal klar die Extratise... und Recht und Räume aufzeigt.

00:44:16: Okay, sehr schön!

00:44:18: Wenn du jetzt einen Wunsch frei hättest und genommen, du hättetst die Möglichkeit etwas in der Baubranche zu ändern oder auch das Rad neu zu erfinden was würdest du denn konkret an der Baobranche anpacken?

00:44:33: Also da gibt es eigentlich zwei Ebenen, die mir sehr am Herzen liegen.

00:44:37: einmal das Thema Nachhaltigkeit Ich sag jetzt mal Umweltschutz.

00:44:45: Also die Baubranche ist ja bekanntermaßen eine der belastendsten Branchen für unser Klima, das ist die eine Ebene.

00:44:55: aber um mal bei meiner Expertise zu bleiben eben aus dieser Verbindung aus Juristerei und Architektur da würde ich mir tatsächlich wünschen dass die Parteien die an Projekten miteinander beteiligt sind früher miteinander sprechen.

00:45:09: auch das kann ja auf die Nachhaltigkeitsziele einzahlen.

00:45:14: In vielen Projekten wird einfach lange versucht, Schwierigkeiten irgendwie aufzufangen.

00:45:18: Es gibt viele offene Entscheidungen.

00:45:21: Zusätzliche Anforderungen kommen irgendwie hin zu.

00:45:23: unrealistische Termine aber keine eindeutigen Absprachen und eigentlich möchte man ja kooperativ sein und keine Konflikte erzeugen und häufig wird dadurch ein Problem aber nur noch größer weil man eben nicht darüber redet.

00:45:39: und mein Grund schwere deshalb für die Baubranche zu sagen dass man mehr Klarheit reinbringen kann und miteinander sprechen kann.

00:45:47: Und Lösungen definieren kann, bevor auslösbaren Problemen tatsächlich Rechtsstreitigkeiten entstehen.

00:45:55: Absolut!

00:45:56: All right sehr cool.

00:45:58: Hier und dann zum Schluss lieber Aleksandre hat die Frage dich in jedem Podcast immer stelle und zwar nach deinem Lieblingsbauwerk was ist denn dein Lieblungsbau weg?

00:46:10: Was ist mein Lieblingsbauwerk?

00:46:11: Also es gibt einige, die mir durch den Kopf gehen.

00:46:15: Aber ein Gebäude auf das ich jetzt ganz aktuell mit Interesse schaue... Es ist mir auch erst vor Kurzem in der Fachpreise so auf diesen ganzen Portalen einfach zufällig untergekommen.

00:46:27: Das ist ein Kindergarten und zwar nennt er sich Farming-Kindergarten im Vietnam von VTN Architects Und das hat einen ganz persönlichen Grund, warum mich jetzt aktuell dieses Bauwerk so beeindruckt.

00:46:39: Und zwar eines meiner Kinder ist also gerade noch die letzten Tage einem Kindergartenkind und der Kindergaten den wir haben, dass es ein Neubau, also da ist keine zehn Jahre alt.

00:46:52: und in diesem Neubbau, der also optisch architektonisch wirklich super schön ist und sehr durchdacht und einfach toll aussieht, tolle wie soll ich sagen tolles Leben der Kinder dort abbildet.

00:47:05: Dort wurden aus Kostengründen aber ganz wichtige Funktionen eingespart, nämlich eine wirksame Lüftung und Kühlung.

00:47:11: Das wurde weg-rationalisiert als das Projekt einfach zu teuer geworden ist.

00:47:17: Und an heißen Tagen wird einfach ganz deutlich dass so ne abstrakte Entscheidung mit technischen Details verbunden ist, ganz stark den Alltag unserer Kinder unmittelbar beeinflusst.

00:47:34: unfassbar heiß in diesem Kindergarten.

00:47:36: Man kann dort nicht richtig lüften und bei diesen Farming-Kindergarten ist es einfach von Anfang an anders gedacht worden, das hat ein begrüntes Dach auf dem einen Spielplatz sich befindet da sind Garten Da ist ein Klimakonzept gleich mitgedacht worden Und die Kinder können sich einfach ganz anders bewegen wie Natur erleben sie können selbst Gemüse anbauen Es gibt Verschattung und natürliche Belüftungen.

00:48:01: Es ist auch architektonisch einfach ganz ganz spektakulär.

00:48:05: Und das ist besonders überzeugend.

00:48:08: einfach, weil es ist Nachhaltigkeit mitgedacht.

00:48:12: Aber nicht als technische Zusatzschicht sondern als Teil des Erlebnisses Kindergarten und es kommt den Menschen die dort ihren Tag verbringen unmittelbar zu Gute.

00:48:27: Das was für mich richtig gute Architektur ausmacht, dass sie nicht nur gestalterisch stark ist Ja, einfach nicht so ein Selbstzweck wird.

00:48:34: Sondern dass das Klima, die Nutzung und eben auch diese gesellschaftliche Verantwortung zusammenkommen und mitgedacht werden.

00:48:42: Mega cool!

00:48:42: Ich habe schon Parallel auf Google geschaut.

00:48:44: Das schaut echt toll aus also mit einer schönen Dachburg-Grünung viel Grün.

00:48:50: Sehr schön.

00:48:50: Top!

00:48:51: Alexandra, vielen lieben Dank.

00:48:53: Schön, dass du da warst.

00:48:54: Ich wünsche dir beruflich als auch privat jetzt auch als Bauherrin ganz, ganz viel Erfolg.

00:49:00: Wollen wir auch gute Nerven?

00:49:01: Ich hatte das Problem.

00:49:05: Vielen Dank schön, dass du da warst und alles Gute!

00:49:07: Ich danke dir!

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