#194 Bauen im Wandel: Nachhaltige Trends für eine stabile Zukunft feat. Małgorzata Adamek Lopes

Shownotes

Willkommen zur heutigen Podcast-Folge! Wir haben heute Małgorzata Adamek Lopes bei uns zu Gast. Sie arbeitet seit über 12 Jahren als Tragwerksplanerin und Projektleiterin in Asien und Europa. Mit ihr sprechen wir heute unter anderem über die Trägheit der Baubranche, warum mehr Frauen ins Bauwesen gehören und über aktuelle Trends.

Uns interessiert besonders: Was muss sich aus eurer Sicht in der Baubranche dringend ändern? Und folgt uns gerne, um keine zukünftigen Episoden zu verpassen. Viel Spaß beim Zuhören!

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Lubal Podcast.

00:00:04: Heute mit einem, ja wie ich finde immer sehr wichtigen Thema.

00:00:08: heute geht es um Nachhaltigkeit im Bauwesen auch nachhaltige Trends für eine stabile Zukunft Und wir alle wissen dass es ohne Nachhaltigkeits- und ohne Innovationes vor allem in der Baubrosche einfach nicht mehr weitergeht Auch wenn die Baubrusche ein etwas Träger gilt, wenn es darum geht, Neues umzusetzen.

00:00:30: Aber heute habe ich einen spannenden Gast und da möchten wir einfach mal so ein bisschen hinter die Kulissen auch über den Status quo des ganzen Themas Nachhaltigkeit schauen.

00:00:39: Und zwar hab' ich den heutigen Gast Margo Jota Adamec Lopez mit hier im Global Podcast.

00:00:46: Sie arbeitet seit über zwölf Jahren als Projektleiterin und Tragbexplanerin und hat auch Erfahrungen in Asien also auch in Europa gesammelt.

00:00:55: Und mit ihr sprechen wir heute über das Thema Nachhaltigkeit, Veränderungen im Bauwesen.

00:01:00: Neues Innovationen und vor allem die Bedeutung von Frauen in MINT-Bereichen gerade auch in der Bauprosche.

00:01:06: Seid auf jeden Fall gespannt!

00:01:07: Und jetzt Kosha, so sage ich jetzt in der Aufgützung zu dir, schön dass du da bist.

00:01:11: Herzlich willkommen beim Global Podcast.

00:01:13: Vielen Dank Daniel und vielen Dank für deine Einladung.

00:01:27: Hallo und herzlich Willkommen zum Global Podcast Der Podcast rund um das Thema Bau.

00:01:33: Ich bin froh, dass du dabei bist.

00:01:35: Los geht's!

00:01:38: Bisschen habe ich dich ja schon vorgestellt, aber jetzt gebe ich dir nochmal die Bühne, dich mal in eigenen Worten vorzustellen.

00:01:44: Wer bist du und was machst du?

00:01:46: Ja, mein Name ist Nokojata Adame Klopes oder Kuetsch-Goscha.

00:01:50: Privat bin ich Mutter von drei Kindern und beruflich arbeite ich seit fünfzehn Jahren in der Baubranche mit Schwerpunkt Traktor-Splanung Und seit sieben Monaten bin ich als Projektleiterin bei PvP Burgraf.

00:02:06: Ich wurde mich als Generalistin verschreiben, ich habe bis jetzt an ganz unterschiedlichen Projekten gearbeitet von Wohnen und Büro über Industrie bis zu Sport- und Flughafenprojekte.

00:02:18: Und genau diese Vielfalt hat meinen Big auf das Bauen geprägt und mir auch gezeigt dass jedes Projekt neue und andere Herausforderungen aber auch Chancen mit sich bringt.

00:02:31: Absolut vor allem dann.

00:02:33: auch In der Tragwerksplanung hat man ja auch einen sehr großen Einfluss auf das ganze Thema Nachhaltigkeit.

00:02:41: Zumal wir ja auch planen, dass die Gebäude standsicher sind wie auch für die tragenden Bauteile verantwortlich sind und hier auch hinsichtlich der Gestaltung der Ausnutzung der richtigen Materialien wirklich großen Einfluß haben.

00:02:56: Springen wir doch gleich mal in das Thema hinein.

00:03:00: was macht denn eine gute nachhaltige Tragwerksplanung denn aus in deinen Augen?

00:03:08: Ja, es gibt ganz unterschiedliche Aspekten davon.

00:03:12: Also zuerst muss man hier bewusst sein dass wir als Baubranche einen Leid des beeinflussen das CH-II ersteigt.

00:03:23: Wir unterscheiden zwischen sogenannten Embedded Carbon, also Zozozweide in Baumaterialien und Bauprozessen steckt sowie Operational Carbon.

00:03:32: Also Karbon, der in Bauprozessen entsteht.

00:03:36: Und der große Hebel in der Baubranche steht momentan in der Produktion des Kinkers in Zement, der Hauptprodukt des Betons ist.

00:03:45: Da versuchen wir nach Alternativen Zementmischungen, alternative Materialien.

00:03:53: Als Dagwesklana versuchen wir nicht mehr nur Stahlbeton oder Stahl zu verwenden aber teilweise kommen wir zurück zum Materialien wie zum Beispiel Holz, Läme und bewährte Beton entwickeln auch neue Materialien z.B.

00:04:07: Phasebeton- oder Karbonbeton.

00:04:10: dadurch dass die Eisen nicht korrigieren können wir da die Betondekung reduzieren also auch Betonmengen reduzieren.

00:04:22: Wir denken auch die vorn den Baumaterialien nach, also nicht nur Ortbeton aber setzen wir zunehmend an Vorfertigung, an Fertigteilen und seriöles Bauen.

00:04:37: Und da wächst der Markt rasant mit neuen Produkten wie zum Beispiel Trigbrick, also solche Holzsteine wie Grossellego Bausteine aussehen oder unbewertet halbfertigsteil Betonwände, oder verbundes Holzbetonwende.

00:04:57: Nachhaltigkeit bedeutet für uns Tragweste natürlich nicht nur Materialien – das ist auch Tragwerk!

00:05:02: Und wie wissen wir es?

00:05:04: Ein gut optimiertes Deckensystem kann manchmal mehr zu zweit sparen als irgendwelche Materialdiskussionen.

00:05:10: Oder manchmal ist die nachhaltigste Lösung einfach auf Keller zu verzichten.

00:05:16: Wichtig ist... Es gibt kein nachhaltigstes Material oder eine nachhaltige Lösung, ein nachhaltiges System.

00:05:23: Und auch andersherum es gibt kein schlechtes Baumaterial.

00:05:27: Es geht darum jedes Mal bei jedem Projekt bewusst nachzufragen welche Lösung technisch wirtschaftlich und ökologisch am sinnvollsten ist.

00:05:38: Das versuchen wir momentan zu machen.

00:05:43: gleichzeitig also neben diesen Klimawandelaspekt gibt es auch Herausforderung mit der Materialknappheit.

00:05:53: Wegen der geopolitischen Situation sind die Preise von Baumaterialien gestiegen, die Bauprodukte sind nicht so einfach zu erhalten und daher müssen wir als Tragwesplanner weg von diesen den Jahren denken gehen in denen wir die Baumaterialie verwenden, wie wir bauen nicht mehr verwenden.

00:06:18: Und wir müssen Richtung richtigen Kreisläufen gehen, also versuchen die Baumaterialien so lange wie möglich in den Kreisläufen zu erhalten.

00:06:27: Also die Gebäude umzunutzen wenn schon Angriff an Bestand erfordert sind dann so klein wie möglich ist also klassisches Bau im Bestand.

00:06:40: Zirkuläres Bauen geht natürlich noch eine Schritt weiter und fragt Okay, wenn wir schon einige Bauelemente rückbauen müssen, können wir sie in erhalte gleiche Baustelle oder auf eine andere Baustell wiederverwenden.

00:06:53: In der gleichen oder in einer anderen Form und noch weiter gehen, können wie neue Gebäude so planen und so bauen.

00:07:01: damit wird zukünftig auch die Bauelemente auch wieder verwendet konnten?

00:07:06: Und eine Antwort darauf sind zum Beispiel sogenannte Cruddle-to-Cruddle Materialien Also Materialien, die drei Kriterien erfügen.

00:07:15: Design for this assembly also die Bau-Elemente müssen trainbar werden.

00:07:21: Dazu kommen auch unterschiedliche technische Entscheidungen zum Beispiel Vermeidung von Überhörungen oder Verwendung von Standardprofilen, von Standardmaterialien, Standardmaterialien, Glütenklassen weil diese sind einfache woanders wiederverwendet zu werden.

00:07:40: dann die Materialien sollten modular sein.

00:07:43: Das bedeutet, sie müssen austauschbare Parieba wiederverwendbar werden und auch Design for Layers.

00:07:50: das bedeutet dass ihr das Gewerk also Tragwerk aber auch Fassade oder Baugrund oder TGA muss dann als ganz separator Schicht gedacht und geplant werden damit die Eingriffe ganz unabhängig voneinander gemacht werden können.

00:08:07: Super jetzt haben wir ja schon zahlreiche Möglichkeiten gehört, sei es über die Auswahl der richtigen Materialien.

00:08:15: Da natürlich immer in diesem Cradle-to-Cradle also in diesen zikulären Bauen denken das was ich schon mal eingesetzt habe wie weit lässt sich das dann auch bei einer Änderung um Strukturierung eines Gebäudes eines Bauwerks wiederverwenden im Bestand?

00:08:32: Also es gibt wirklich zahlreich stellen wo man ansetzen kann im bereich der nachhaltigkeit vor macht dann in der tragwerksplanung besprechen dann auch hier vom planung.

00:08:42: jetzt ist es ja häufig so dass.

00:08:45: Ja das die beton.

00:08:48: zum beispiel wenn ich mir zu beton anschauen geht das wirklich kradle to cradle.

00:08:53: oder wenn ich jetzt einfach diesen beton einfach aufreißen oder weg wegtun muss, Kann ich den dann wirklich wieder verwenden?

00:09:03: Bei Stahl oder Holz kann ich es mir sogar noch eher... Wobei, Holz ist auch vielleicht gar nicht was einfach.

00:09:07: Aber bei Stahl kann ich's mir vielleicht noch eher vorstellen.

00:09:09: Aber wie fühlt sich denn das so bei Beton?

00:09:12: Wie sind denn da so deine Erfahrungen?

00:09:14: Ja also es ist immer noch eigentlich, würde ich sagen in Deutschland in Distanz immer noch eher im Forschungsbereich.

00:09:23: Es gibt aber auf jeden Fall es besteht ein großes Potenzial daran weil wir können betonen entweder in eine schlechtere Form benutzen, zum Beispiel als Steinblöcke.

00:09:38: Die müssen nicht besonders wie die Tragwerksmaterialien werden.

00:09:42: Das können aber auch Ställe davor.

00:09:45: Wir haben ein Ortbeton gebautes Betongebäude.

00:09:50: Es ist prinzipiell möglich, die Bauelemente zu schneiden so dass sie auf einer anderen Baustelle als Fertigteilelemente dienen Und die neue Generationen von Eurokoden werden auch zukünftig Reduzierungsfaktoren berücksichtigen für wiederverwendbares Beton, der angewendet wurde.

00:10:11: Also die Tragfähigkeit wird reduziert in Vergleich mit zum ersten Mal benutzten Beton aber es wird auf jeden Fall das möglich.

00:10:19: Es gibt schon Länder, die hier weiter vorgeschritten sind als Deutschland.

00:10:24: Zum Beispiel in Skandinavien gibt es schon Bemessungsnormen für wiederverwendbare Fertigsteilelemente, also zum Beispiel für wieder verwendbare Holzdecke-Elemente.

00:10:36: Und ich bin mir ganz sicher, ich glaube das es auf jeden Fall in die Richtung gehen wird, dass wir in ein paar Jahren auch in Deutschland und Europa stärke Normen für die Wiederverwendbaren auch Betonmaterialien sehen werden.

00:10:52: Also da soll es auf den Fall in diese Richtung hingehen, weil wir jetzt nochmal zurückblicken.

00:10:57: Das bist ja schon Zwölf Jahre in der Bauproche tätig.

00:11:02: Was sind denn deine Wahrnehmungen, wie sich die Bauprosche vielleicht auch im Bezug zur Tragwerksplanung dann gewandelt und auch geändert hat?

00:11:11: Und auch entwickelt hat.

00:11:13: was hast du denn vor allem da mitgenommen?

00:11:15: Als ich zurückdenke, dann zuerst diese immer noch die große Rollen von Transparentpapier und die Bleitstefter.

00:11:23: Ich habe nach jeden Fall viel mehr händlich gemacht.

00:11:27: Für mich zum Beispiel, dieses digitales Acha-Moment kam ganz früh.

00:11:31: Da für mich am Anfang kam Hongkong und Asien war viel weiter digital vorgeschritten als ich es aus Europa konnte.

00:11:41: Digital das war für mich ein bisschen hin und her.

00:11:45: aber auf jeden Fall hat Europa und Deutschland in den letzten Jahren in diesem Bereich sehr stark nachgeholt ob Entwicklung von Software oder Beam oder KI.

00:11:56: Das hat nicht nur unsere Werkzeuge oder Methoden verändert, aber das hat auch geändert die Fragen, die uns die Baucherin stellen.

00:12:06: Zuerst waren wir vielleicht gefragt ist ein Gebäude sicher?

00:12:10: wie funktioniert es?

00:12:11: Wie viel kostet es?

00:12:13: und heute kommen viele Fragen dazu von den Bauchern.

00:12:16: Die Baucheren fragen uns jetzt genau was der CO²-Fußdruck.

00:12:21: kann Ein Gebäudewirtschaftlicher ausgeführt werden keinen Gebäuden mit wenigen wenige Material ausgeführt werden, können uns die digitale Methode damit helfen es alles effizienter zu machen.

00:12:33: Und der gesamte Kontext also in dem wir Bauen und Planen hat sich geändert.

00:12:39: Früher finde ich das war alles viel versehbarer, klar definiert, auch einfacher.

00:12:47: Heute aufwählende globalische Situation ist auch die Zukunft die Branche sehr unsicher.

00:12:56: Also wir müssen heute für Anforderungen nicht nur von Heute planen, das macht es sehr flex.

00:13:04: Auf der anderen Seite was sich nichts geändert hat ist finde ich die sehr lange Bauprozesse also viele administrative Schritte ob bei Nachtwerden nachtagsmanagement oder auch bei Erhalt um die Zulassung in neue Produkte für neue Lösungen zu erhalten.

00:13:23: Es dauert in Deutschland sehr, sehr lang.

00:13:27: Dieses auch deutsches Bemessungssystem ja noch Hawaii.

00:13:35: Das ist ein sehr deutscher System.

00:13:37: In Asien funktioniert das ganz anders und ich glaube dass da muss sich auf jeden Fall etwas passieren damit wir tatsächlich effektive und schnelle zukünftig bauen könnten.

00:13:49: Und was nicht gehen wird hat Gute Bauwerke brauchen gute Entscheidungen.

00:13:55: Gute Entscheidungen brauchen Erfahrung und brauchen Zusammenarbeit, was brauchen Menschen?

00:14:02: Und das hat sich nicht geändert und das wird sich nicht ändern und sogar auch nicht mit KI, nicht in Europa oder in Asien.

00:14:09: Absolut am Ende des Tages ist es immer noch die Kommunikation zwischen Menschen, die über gewisse Entscheidungen, Projekte dann sprechen und aus sich austauschen müssen.

00:14:20: Jetzt hast du ja gesagt Du warst ja in Asien, hast auch einiges an spannenden Erfahrungen erleben dürfen.

00:14:28: Ich kenne jetzt so ein bisschen das Bild jetzt sehr plakativ.

00:14:32: da gibt es eine kaputte Straße.

00:14:34: ich weiß nicht ob das jetzt in China oder Japan war ist ja auch egal dass was man binnen ein zwei drei tagen irgendwie schnell errichten konnte und im deutschland dauert sowas immer mehrere monate wenn ich sogar jahre ist dann ewig gebaustelle.

00:14:48: Was würdest du sagen?

00:14:50: Interessantesten Erkenntnisse und auch Unterschiede, die du in Asien im Vergleich zu Deutschland-Europa feststellen konntest?

00:15:01: Ja absolut.

00:15:01: Also als ich in Hong Kong und Macau gearbeitet habe vor Jahren hab ich mich dort gefühlt wie in einem total anderen Bauuniversum.

00:15:11: Das fängt wie du sagst also schon bei der Masterlichkeit an.

00:15:16: Die Gebäude in Hongkong besonders aber in Asiens generell sind viel höher als hier.

00:15:22: Man baut dort viel Vertikale als horizontal und ein Hochhaus in Asien ist nicht besonders, ein vierzig-, sechziggeschossiges Gebäude ist einfach eine logische Antwort auf die extremer Dichte- und begrenzten Raum.

00:15:38: Und genau das hat auch Einfluss auf die Geschwindigkeit.

00:15:43: Ich kann total zustimmen dass man in Asie einen Tempo baut, den man in Europa kaum kennt.

00:15:49: Mein Hauptprojekt dort war ein von den Casinos in Macau.

00:15:53: Das war ein Mega-Projekt, offiziell benannt Superspeed.

00:15:57: Ich war in dem Projekt von Tag eins, also vergleichbar mit unserer Leistungsphase zwei Vorbemessung bis zu fast Fertigstellungkrobau.

00:16:06: Zwischen diesen Tag eins bis Fertigtellungkrobaut waren zwei Jahre.

00:16:11: Es war ein Projekt mit einen Millionen Quadratfläche.

00:16:14: Ist immer ruck und denkbar!

00:16:16: Sie zusammenarbeiten es auch anders.

00:16:17: Wir waren bei dem benannten Projekt zum Beispiel zwischen sechs und neunzehnt Tragwerksplanern und dreißig Fachplanefirmen.

00:16:25: Das passiert vielleicht in Europa beim Bau einer Sportarena, aber in Europa sind das Einzelprojekte und in Asien ist das der Alltag.

00:16:35: Die weitere Unterschiede ist die Risikobereitschaft.

00:16:39: In Asien experimentiert man vielmögliche.

00:16:42: Neue Materialien, neue Lösungen... neue Technologien, man testet.

00:16:47: Man probiert und skaliert.

00:16:50: Und in Europa sind wir in Deutschland viel vorsichtiger.

00:16:54: Viel mehr Sicherheit orientieren.

00:16:57: Wir brauchen Zulassungen.

00:16:58: Das ist gut!

00:16:59: Aber das bremst die Innovationen manchmal schon aus.

00:17:04: Zu meiner Seite bin ich so dankbar, dass ich genau diese zwei Welten erleben durfte weil sie haben meinen Bild auf die Bauern erweitert Mir auch gezeigt, wie unterschiedlich man das Elbenberuf leben kann.

00:17:20: Absolut!

00:17:21: Also ich beneide dich um diese Erfahrung.

00:17:25: Ich war in Asien noch nicht obwohl wir da Standorte haben in China und Indien aber nächstes Jahr wird es dann soweit sein und dann mache ich mir auch mein eigenes Bild.

00:17:34: trotzdem würde ich jetzt mal gerne noch wissen was denkst du?

00:17:37: sind denn die Gründe dass die Chinesen beispielsweise jetzt sowohl in der Planung also im Bau so flott sind und wir in Deutschland immer das Gefühl haben, boah!

00:17:47: Das dauert.

00:17:48: aber sei es die Genehmigung, sei ist die Planung.

00:17:50: Aber auch dann die Ausführung und den China einfach bratzfatz zumindest vom Gefühl her.

00:17:58: was denkst du denn die Gründe dafür?

00:18:03: Ein Grund glaube ich liegt an unseren sehr langen Bauprozessen in Europa und in Deutschland genau also zwischen der Erste Idee und die Fertigstellung eines Projektes liegen oft mehrere Jahre.

00:18:15: Und das bedeutet, dass wir diesen administrativen Schütteln hier in Deutschland haben.

00:18:20: eine neue Idee lässt sich einfach nicht von heute auf morgen umsetzen.

00:18:25: In Asien gibt es viel weniger genau von diesen administrativem Schütten.

00:18:30: also wenn wir Prüfung zum Beispiel vergleichen.

00:18:37: Interne Prüfung.

00:18:39: Ich habe dort auch bei einer sehr grossen Firma gearbeitet, natürlich die Teams waren sehr groß.

00:18:44: aber das was hier in Deutschland passiert in der Prüfungsbüros, passiert in Asien intern.

00:18:52: Das macht es alles viel schneller und effektiver.

00:18:54: auch Wir können auch nicht vergessen dass Daumen immer zum Arbeit ist und im Bauprozessen sind immer viele Beteiligten beteiligt Bauherren, Architekten, Fachplaner aus fremden Firmen Behörden.

00:19:09: Und es gibt auch sehr viele unterschiedliche Faktoren natürlich die technische Lösungen aber auch Kosten, Termine Qualität Nachhaltigkeit und diese Prioritäten sind nicht immer bei allen gleich und eine Innovation lässt sich erst dann einführen wenn sie für möglich viele Beteiligten einen echten Erwirtschaft.

00:19:34: Ich finde, dass wir in Deutschland oder Europa im Vergleich zu Asien sind.

00:19:41: Es ist schwieriger für uns hier manchmal den Kompromiss zu treffen und zu sagen Wir machen das was der Bauch macht.

00:19:49: Punkt in Asien.

00:19:50: Das ist ein bisschen so Und das resultiert aus der noch viel stärkeren Hierarchie.

00:19:57: Also es ist sehr klar Wer, obelwem steht und da diskutiert man darüber nicht.

00:20:05: Das hat natürlich Vor- und Nachteile aber in diesem Fall es wird dazu das die Entscheidungen schneller getroffen sind.

00:20:14: Klare Rollenverteilung klare direkte Entscheidungen ja.

00:20:18: also man weiß wer für was dann wahrscheinlich auch verantwortlich ist und wer etwas zu entscheiden hat.

00:20:25: Ich sehe schon vielleicht noch ein Wort dazu dass manchmal es ist einfach menschlich Ja, wenn wir eingewohnt sind etwas auf bestimmte Weise zu machen.

00:20:36: Wenn etwas für Jahre funktioniert hat dann ist die Bereitschaft etwas Neues zu machen, etwas anderes auszukrobieren einfach nicht so groß und das liegt natürlich an uns Ingenieuren, Ingenierinnen genauso wie Antil Baucheren und anderen Beteiligten.

00:20:51: Und wenn in Asien sind diese Innovationen schon ein Alltag Dann es ist auch einfache nur Innovationen einzuführen.

00:21:02: Und wenn in Europa dagegen es dauert, so lange etwas Neues einzufüllen, dann ist das unser Alltag.

00:21:11: Absolut!

00:21:12: Jetzt hast du ja schon von einigen Entwicklungen in der Bauprosche gesprochen, sei's jetzt also mit diesen teilweise recycelbaren Rückbaubaren Beton aber auch vom modularen Bauern Cradle to Cradle.

00:21:28: Was welche Trends nimmst du aber so am stärksten?

00:21:32: war die auch.

00:21:34: Deiner Meinung nach den größten Einfluss haben werden ja einiges in der vielleicht ganz nette Produkte, aber gibt es auch so trends wo du sagst okay das wird auf jeden Fall einen ganz großen Einfluß haben oder hat bereits schon einen ganz grossen Einfluchs auf die Nachhaltigkeit in der Bauwirtschaft.

00:21:51: ich kann ein starkes Beispiel nennen ich habe vor Einigen Wochen eine sehr spannende, sehr gute Vortragsschulung von Bayerischen Ingenierkammern zu unbewerteten Betonwänden und nachhaltig innovativen Baumaterialien.

00:22:11: Für mich ist unbewährtes Beton genau so ein sehr guter Beispiel.

00:22:17: Ein von meinen Projekten ist ein Bauinbestandprojekt also ein altes Projekt Und da findet man alles.

00:22:27: Da sind tragende Stahlbetonwände, bewährte Unbewährte Mauerwerkswände unterschiedliche Deckensysteme.

00:22:37: Also wenn wir darüber denken es wurde schon so gebaut Wir haben das einfach irgendwie vielleicht nicht vergessen aber durch die Industrialisierung einfach nicht mehr so stark verwendet.

00:22:47: und genau also für mich ist unbewährtes Beton schon eine Seite einen Schritt zurück, die bauen so wie wir schon effektiv Ruhe gebaut hatten.

00:23:00: Auf der anderen Seite ich glaube dass es werden auch in Zukunft viele Fertigsteilelemente mit unbewerbten Beton geplant.

00:23:10: also das ist eine perfekte Mischung von alten Wissen mit neuen Technologien und das ist etwas was ich jetzt auch in meiner neue Rolle auf jeden Fall weiter verwendet will, mit meinen Kollegen auch teilen.

00:23:27: Und wir haben bei der Wirte eine Wirterakademie.

00:23:32: Das sind so regelmäßige Schulungen und interne Schulungen.

00:23:35: Ich bereite auch für das neue Jahr ein Vortrag dazu.

00:23:40: Unser Ziel ist es, diesen unberwertenden Beton zu unseren Katologen einzuführen.

00:23:48: andere Ingenieure-Projektleites können auch weiter verbreiten, sodass wir mit unbewertetem Beton mehr und mehr bauen konnten.

00:24:01: Bei Stahlbeton verwenden wir zu viel unutiges Material bei Druckbauteilen zum Beispiel brauchen wir das gar nicht.

00:24:11: und es geht genau darum um zu überlegen wo die Bewerbung wirklich erforderlich ist.

00:24:20: Und nur dort zu bewerben, wo es nötig ist und nicht einfach aus der Gewohnheit, dass wir das immer so gemacht haben.

00:24:28: Es ist auch in Tercow zu behalten, dass unbewährte Beton bedeutet entweder Beton ganz ohne Bewerbung oder nicht Bewährung, der weniger als nie das Bewährungsstil ist.

00:24:39: Also es gibt auch und es werden auch fertigste Elemente geben, die zum Beispiel nur Transportbewerber haben Und da auch gibt es sehr grosses Spanisch an Material und an CO².

00:24:53: Das Thema unbewehrte Wende, Betonwende kommt mir sehr in der Gegend weil wir hatten darüber schon mal eine Podcastfolge hier mit dem wunderbaren Andreas Mendler.

00:25:04: also für diejenigen die sich jetzt dann den Podcast anhören gerne nochmal rein hören klappt sie schon ein paar Folgen her aber werden darüber auch einen sehr spannenden Austausch Und ich glaube, dass der da in dieser Szene sehr stark drin ist und natürlich auch einige Leitfäden geschrieben hat.

00:25:21: Kann ich nur ans Herz legen!

00:25:23: Ein toller Typ, der kennt sich da wirklich gut aus.

00:25:25: Ja genau von Andreas habe ich den Kuss genommen.

00:25:30: Sehr gut.

00:25:31: Okay, gut.

00:25:33: Schauen wir mal so ein bisschen in die Zukunft hinsichtlich Nachhaltigkeit.

00:25:37: was denkst du denn?

00:25:40: Wo wird es dann noch hingehen?

00:25:42: also... Du kannst jetzt wirklich mal breit gestreut sein.

00:25:47: Sei es neue Entwicklungen, neue Technologien oder vielleicht auch ein stärkeres Bewusstsein sowohl bei Bauherren als auch bei Planern?

00:25:56: Was denkst du denn?

00:25:57: Haben wir uns jetzt mal so fünfzehn Jahre nach vorn in die Zukunft blickst.

00:26:02: Wo wird dann die Baubrosche sich noch hin entwickeln?

00:26:07: Ja ich glaube dass wir in den nächsten Jahren einen sehr starken Perspektivwechsel erleben werden.

00:26:13: Die Frage wird nicht mehr sein, wie bauen wir möglichst viel?

00:26:17: Sondern wie nutzen wir das was wir bereit haben, möglichst intelligent.

00:26:22: Und deshalb aus meiner Sicht wird Bau im Bestand den Neubau zu nehmen, dominieren.

00:26:28: Für uns Tragersplanerinnen bedeutet dass hier die bestehende Konstruktionen viel besser und tiefer analysieren, erweitern um Bauen und Nutzen werden müssen anstatt einfach die Gebäude ruckzubauen und durchzubauen.

00:26:47: Und das wird auch einen ganz anderen Denken erfordern, als Bauern auf grünen Wiese.

00:26:54: Genau, auch die Nachhaltigkeit wird aus meiner Sicht viel erwachsene.

00:27:00: Wir werden aufhören, auf den perfekten Material zu suchen und stattdessen werden wir viel bewusste entscheiden, wo Stahlbeton und bewährte Beton, Phasebeton, Stahl, Ziegel, Lehm wiederverwendbare Materialien oder ganz neue Materialien, die wir noch gar nicht kennen ihren jeweiligen Stärken haben.

00:27:28: Und die digitale Methoden werden das nur Transparenz machen.

00:27:34: auch dass Vivi Software verwenden wird sich auch ändern.

00:27:40: Wir werden die Programme nicht nur bedienen, aber wir werden mit ihnen zusammenarbeiten.

00:27:45: KI wird uns dabei unterstützen unterschiedliche Optionen miteinander zu vergleichen und uns zum Beispiel Auswirkungen an CO-Zwei Materialverbrauch oder Kosten geben.

00:27:57: Wie werde ich mir gut vorstellen?

00:27:59: Den Software auch Aufgaben geben.

00:28:02: also die Modellierung wird nicht mehr so aussehen wie wir es heute kennen.

00:28:09: Aber natürlich die Verantwortung wird immer noch bei uns, bei Ingenieuren bleiben.

00:28:15: Und das ist glaube ich aus meiner Sicht der größte Wandel, dass die Projekte werden so komplex, die Tenen, die wir da nachdenken werden müssen, werden so Komplex, dass niemand sie mehr alleine laufen kann.

00:28:28: und deswegen wird es noch mehr Zusammenarbeit, noch mehr Kollaboration, noch viel Austausch geben, noch Vielfalt Bei Materialien, bei Losungen und auch in unseren Teams.

00:28:42: Und unterschiedliche Perspektiven, unterschiedliche Fähigkeiten stärken werden nicht mehr eine nice to have aber sie wird dann eine Grundlage einer Voraussetzung guter Ingenieurarbeit.

00:28:56: Sehr schön!

00:28:57: Ich springe mir jetzt auf ein... Auch wichtiges Thema und zwar schreibst du auf LinkedIn.

00:29:05: Ganz konkret, dass du ja als dreifache Mutter auch Frauen im MINT-Bereich unterstützt ist es auf jeden Fall super zu sehen weil ich meist noch aus meinem Vater mir erzählt hat also angefangen halt bei uns schon ein bisschen zu studieren.

00:29:17: die waren damals glaube der war nur zwei oder drei Frauen als ich studiert habe was ungefähr ein Drittel zweitrittel also ein drittel Frauen zwei Drittel Männer.

00:29:31: Es ändert sich immer mehr.

00:29:32: Immer mehr Frauen finden sich in diesen Berufen, sei es im Handwerk oder auch in der Planung, also in den Ingenieur- und Architekten zu berufen wieder.

00:29:41: Und das ist eine schöne Entwicklung!

00:29:44: Was ja für viele heute selbstverständlich ist wäre ja noch vor einigen Jahrzehnten kaum vorstellbar gewesen... ...und was hast du denn da jetzt für Entwicklungen feststellen können?

00:29:54: Wie hat sich denn das deine Meinung nach

00:29:56: entwickelt?!

00:29:58: Ja, es gibt schon auf jeden Fall positive Veränderungen.

00:30:01: Zuerst die Aufmerksamkeit – also die Themen wie Sichtbarkeit, Vorbilder, Karrierewege sind auf jeden fall viel öfter besprochen als noch vor zehn, fünfzehn Jahren.

00:30:13: Auch die Frauennetzwerke, ob an Hochschulen in Unternehmen oder Kammern haben jetzt Räume wo sie sich austauschen können Erfahrungen, Ideen teilen und sich gegenseitig inspirieren.

00:30:26: Das ist wichtig, genau auch für mich als Motare.

00:30:28: Es ist wichtig zu sehen dass es auch andere und wie viel anderen es gibt die vielleicht ähnliche Wege gehen, ähnlichen auch Kämpfe kämpfen und das sie schaffen ist, es ist wichtig!

00:30:40: Es ist auch für junge Frauen wichtig auszusehen Und wie du sagst, es gibt schon mehr Frauen, die wir in unserem Team sehen auf den Baustellen Und das freut mich sehr, dass ich mir Frauen darin scheiden zu bauen, zu zeichnen und zu bemessen.

00:30:57: Die Zahl den Frauen in die Bereichen auch im Bauwesen steigt langsam aber spurbar – und es ist sehr positiv!

00:31:06: Wir analysieren in Frauennetzwerken aktuell Daten und daher wissen wir, dass da wo sich noch kaum in Deutschland gepannt hat, ist die Anzahl der Frauen für Rucksäule.

00:31:19: Und warum ist das so?

00:31:20: und warum ist es richtig?

00:31:22: Es gibt in Deutschland ungefähr siebenundzwanzig Prozent von Frauen in der Baugranche.

00:31:28: In den Führungsrollen nur ungefähr sechs Prozent.

00:31:33: Oft hören wir, dass wenn sich diese erste Zahl erhöht, erhört sich auch die zweite.

00:31:38: Aber auf dem Beispiel des neben-testiven Architektur sehen wir, da es Leide nicht der Fall ist – und das Leid nicht reicht!

00:31:47: In der Architektur gibt es seit Jahren mittlerweile mehr Frauen, als in einer Art die Architektor absolvieren.

00:31:53: Also es gibt mehr Architekten als Architekten und trotz denn nur genauso klein Prozent von Frauen erreicht diese höhere Positionen.

00:32:06: Statistiken sagen auch dass erst nicht dreißig Prozent von Frauens in diesen Führungspositionen verändern sich eine Kultur.

00:32:13: Die als Frauen Sehen schon einige Sachen anders.

00:32:17: Wir haben oft andere Führungsstehle, andere Methoden, andere Rangeweise und es geht genau darum dass wir nur nicht vielfalt, Zukunft wie vielfalls bauen können.

00:32:31: Okay!

00:32:32: Und gibt's da jetzt Empfehlungen oder Maßnahmen die man da jetzt machen möchte um diesen Trend ein bisschen in die Richtung der Frauen zu entwickeln?

00:32:45: Ja, also es gibt viele Bausteine die Frauen auf ihrem Weg in der Baubranche erfahren und entdecken.

00:32:56: Und die Lösung ist einfach diese zu eliminieren.

00:33:01: Also zum ersten wir müssen das Image der Baobranche ändern.

00:33:05: Junge Frauen sehen Bauwesen immer noch als ihr Männerdominiert.

00:33:13: Die Führung in unserer Branche ist schon nicht eher männliche Entfachigkeiten verbunden, wie zum Beispiel Selbstbewusstsein oder Stärke.

00:33:22: Und dass die Baubranche sehr digital, sehr innovativ und sehr vielfältig sind – das sehen oft junge Frauen nicht!

00:33:32: Auch die Vorbilder sind immer noch viel zu unsichtbar.

00:33:38: Die Frauen, die auf ihren Beispiel zeigen dass dieser Werk für andere möglich ist und auch Männer, die sichtbar zeigen wie inklusive Kulturen zu schaffen sind.

00:33:52: Also Beispiele, die Jüngeren auch zeigen wurden das diese Werk für sie zukünftig möglichst ist ganz unabhängig davon ob es sich entscheidet daran entscheidend zukünftige Kinder haben oder nicht.

00:34:03: Ob es sich daran entscheidet Teil- oder Vollzeit zu arbeiten langsam oder schnell zu entwickeln oder die Verantwortung zu übernehmen oder nicht?

00:34:14: Auch das Thema, was mir am Herzen liegt ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

00:34:20: Das ist sehr vielschichtig!

00:34:23: Sehr systemisch!

00:34:24: Die Mehrheit von Frauen in Deutschland verdient wenige, daher natürlich bleiben sie auch länger in der Eltenzeit.

00:34:31: Oft ist diese Eltenzeiten noch weiter wegen fällender Kinderbetreuung.

00:34:36: So lange die Einrichtungen Früher schließen, als Vollzeit es erfordert.

00:34:41: Solange muss jemand in Teilzeit.

00:34:43: Wir wissen wieder, dass es so von Zahlen wieder hauptsächlich die Frauen sind.

00:34:49: und dann der Wiedereinstieg.

00:34:51: Die Frauen kommen zurück, gehen dann zu ihrer zweiter Schicht.

00:34:56: und besonders wenn diese Pause, wenn diese Elternzeit länger oder mehrmalig war, die Frauen kommen in Teilzeiten.

00:35:04: und mittlerweile was passiert?

00:35:07: Die Baubranche hat sich enorm entwickelt.

00:35:09: Wir haben neue Materialien, neue Lösungen, neue Software-Versionen.

00:35:14: Es demarkt weg und entwickelt sich rasant.

00:35:21: Und nach dieser Pause in der elten Zeit um auf dieses Nullniveau, dieses Gleichniveaus zurückzukommen brauchen Frauen einen enormen Schritt zu machen.

00:35:30: Das ist auch ein Punkt wo wir leider viele Frauen in der Baubranche verlieren, wo sie sich an andere Branchen entscheiden weil es einfach... Einfach ist.

00:35:39: Und da müssen wir die Frauen auch unterstützen mit Entwicklungsgesprächen, mit Mentoringen und Sponsorchen.

00:35:46: Wir müssen den Frauen auch Netzwerke öffnen, genau dadurch dass es früher fast halt tatsächlich Männer gab.

00:35:51: diese Männische-Netzwerke sind historisch geprägt, sie existieren!

00:35:55: Die Mussten nicht dünn an werden.

00:35:57: also Männer kennen sich untereinander.

00:36:01: Es ist auch sozial so das wenn die Tins gemischt sind.

00:36:04: man merkt das nicht.

00:36:06: Aber wenn Frauen wirklich in der Minderheit sind, besonders in diesen höheren Positionen, dann sozial ist es so dass Frauen verbringen vielleicht ein bisschen mit Heimt miteinander und Männer auch miteinander.

00:36:20: Und wenn in diesen höhere Positionen Frauen fällen, dann für andere Frauen ist das einfach noch schwerer.

00:36:28: den Rat uns die Erfahrung von den Nieders zu holen und von daher genau mit Mentoring, mit Sponsored, mit gemischten Führungsformaten sollten wir Frauen in der Zwerge da öffnen.

00:36:45: Noch vielleicht ein Schritt zurück zu der Vereinbarkeit, was die Frauen von der Stadt gewünschen ist einfach ein Gesetz, einen Recht auf flexible Arbeitsmodellen- und Arbeitszeiten, so wie Verlässliche Kinderbetreuung Bedingungen gehören, die das erlauben.

00:37:08: Und auch Karrierewege, die nicht nur an Vollzeitpräsenz gekoppelt

00:37:12: sind.".

00:37:14: Wie hast du das geschafft?

00:37:15: Du bist ja auch Mutter von drei Kindern.

00:37:18: Warst viel im Ausland, hast eine verantwortungsvolle Position, Rolle... wie hast du denn das geschafft Beruf und Familie in Einklang zu bringen?

00:37:28: Ja ich arbeite seitdem ich Mutter geworden bin, auch in Teilzeit.

00:37:32: Was diese Flexibilität ist für mich extrem wichtig, weil das ändert sich genau dadurch dass ich drei Kinder habe.

00:37:39: Ich weiß, dass die Elternzeit und die Arbeit mit ihrem Kind muss nicht genauso aussehen.

00:37:47: Die Situation mit den Einrichtungen kann sich unterscheiden bei einem oder anderen Kind.

00:37:52: Die Uffnungszeiten sind anders.

00:37:54: Die Kinder wachsen auch also da sind Phasen.

00:37:57: Ich arbeite auch im Hybrid-Modell, also wenn nötig aus Büro, wenn möglich von zu Hause aus.

00:38:06: Das ist für mich als Mutter auch extrem wichtig und es ist auch wichtig zu sagen dass diese Weg sehr individuell.

00:38:14: Es gibt Frauen die sich langsam und Frauen die sie schnell entwickeln wollen.

00:38:20: Es geht kein richtiger Weg, es geht darum so das die Frauen wirklich frei hat hatten entscheidend zu können.

00:38:28: Für mich ist zum Beispiel diese Balance so wichtig, ich konnte nicht nur zu Hause bleiben oder hundert Prozent im Büro sein.

00:38:36: für mich ist es sehr wichtig die beiden Welten zu haben aber es muss nicht bei jeder Frau genauso sein.

00:38:43: also so wichtig ist zu hören und zu unterstützen das was für jede Frau wichtig ist.

00:38:53: Sehr schön!

00:38:54: Also auf jeden Fall schön dass diese Möglichkeiten es gibt, dass auch hier diese Flexibilität geschaffen wird.

00:39:02: So das halt auch dieses Arbeiten mit Familie und Kindern bei Frauen ermöglicht werden kann.

00:39:08: Das ist echt super!

00:39:11: Gorsche jetzt sind wir schon am Ende unseres Podcasts.

00:39:13: ich habe dir eine Frage die ich in jeder Podcast Episode stelle an meiner Gäste und zwar was ist dein Lieblingsbauwerk?

00:39:24: Ja es geht natürlich so vieler Aber wenn ich mich wirklich nur an einen entscheidenden Monster, weil es mit meiner Antwort gar nicht so originell war.

00:39:34: Und sie wurde schon einigen, die hier waren auch wiederholen.

00:39:37: Aber dann erzielt sich das Olympiadach von Frey Otto hier in München.

00:39:42: Da ich mich im München wohne, jedes Mal, wenn ich es vor Ort sehe, denke ich, wow!

00:39:48: Das ist so wenig Material drin, dass man schnell vergisst wie viel Ingenieurkunst da hinten steckt und... was mich so inspiriert ist, das Gebäude ist mittlerweile fünftig Jahre alt und trotzdem es wirkt so modern, zeitlos.

00:40:04: Ich glaube in den nächsten fünfzig Jahren wird es genauso beeindruckend wirken.

00:40:08: Und ich glaube genau dort steckt auch eine sehr wichtige Gedanke zur Nachhaltigkeit weil Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur neue Materialien oder neue Technologien zu entwickeln aber manchmal bedeutet dass ein Gebäudes sozu entwerfen sodass es noch Generationen überdauert und die Leute noch lange beeindruckt.

00:40:27: Und genau das schafft für mich, dass Olympia Dach von Prey Otto als der Winter diese Leistigkeit nicht materiale Effizienz und Schundheit.

00:40:36: Jedes Mal wenn ich es vor Ort sehe erinnert mich daran warum ich Tragerstlanerin so gern geworden bin.

00:40:43: Absolut hier sieht man das Ergebnis einer tollen Tragwerksplanung.

00:40:48: ja Und darauf können wir Bauingenieure wie Statiker sehr stolz sein und ich kann das nur jedem hier weiter empfehlen.

00:40:57: Ich war sogar auf dem Dach, also da kann man ja auch so gehen.

00:41:00: Ich weiß nicht ob diese Führungen immer noch gemacht werden aber ich war dann wirklich auf den dach und es ist ein bisschen auf dem dach gesprungen und dann merkt man erst wie duktil und beweglich das ganze auch ist das Membrantag.

00:41:13: Sehr schön.

00:41:14: Koscha!

00:41:14: Ich möchte mich an der Stelle recht herzlich bei dir bedanken für die tollen Einblicke.

00:41:18: Grundum das Thema Nachhörtigkeit, aber auch das Thema Frauen in der Baubranche.

00:41:23: Vielen Dank dafür und dann wünsche ich dir für die Zukunft alles Gute und ganz viel Erfolg!

00:41:29: Schön, dass du da warst.

00:41:30: Vielen dank Daniel und danke auch dazu uns so viele unterschiedliche Themen und Perspektiven von der Baobranche nachherbringst.

00:41:37: Super, danke schön.

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